April, April – Großes Aufsehen brachte 2024 der „1. April-Scherz des Kulturkreis Freisingerberg“ – aber die „Politik in Österreich“ will das nun noch übertreffen. Es wurde nun bekannt, daß auf Wahlplakaten heuer sogar Wladimir Putin zu sehen sein wird. Hier die ersten Hinweise auf eine Plakatserie der NEOS:
Ein Hilfeschrei des Kulturkreis Freisingerberg sollte bereits am 2. April 2024 einen Gemeinderatsbeschluß bringen, der solche Auswüchse im Waidhofner Stadtbild verhindert.
Daß politische Parteien vor Wahlen einfach nicht vernünftig genken, ist ein altes Geheimnis. Der Bürgermeister von Wien hat dazu einmal eine sehr gute Aussage gemacht. Aber haben es Städte wirklich nötig, sich so zu verschandeln zu lassen?Waidhofen / Ybbs – im April 2024. Riesen-Plakat vor der historischen Ansicht von Kirche und Schloß.
Die Geschichte hat einen ernsten Hintergrund, dieser wurde bereits am 20. März 2024 veröffentlicht:
Und vorbildlich hat ein Gemeinderat zur Verhinderung weiterer Wahlplakate sehr rasch reagiert. Da schon Anfang Juni die nächste Wahl (EU Wahl) ansteht, hat er bei der Gemeinderatssitzung vom 2. April 2024 einen Dringlichkeitsantrag eingebracht – Die Dringlichkeit bestand darin, daß bei der nächstmöglichen Beschlußfassung (Gemeinderatssitzung Ende April) die Plakataufstellungen der Parteien für die österreichweite EU Wahl längst in Planung und Ausführung sind.
Der Wortlaut des Antrages von Josef Gschwandegger wurde noch am 2. April 2024 in einer Presseaussendung öffentlich gemacht:
Obwohl der Antrag vom Bürgermeister „als gscheit“ befunden wurde, stimmte der Gemeinderat nicht der dringlichen Behandlung zu:
Die im abgelehnten Antrag beschriebene Vorgangsweise wäre für eine zeitgerechte Erstellung der notwendigen Verordnung wahrscheinlich besser gewesen. Jedenfalls werden die Waidhofnerinnen und Waidhofner damit erst 4 Wochen vor der EU Wahl wissen, ob es den Gemeinderäten gelungen ist diese wirklich nicht notwendigen Plakatwerbungen vor den Silhuetten unserer schönen Stadt „rechtzeitig zu verhindern“. Das Zögern des Gemeinderates könnte bewirken, daß auch Wladimir Putin und Donald Trump bald unser „Stadtbild“ verunzieren dürfen?
Merke: Die Städte und grünen Wiesen mit Wahlplakaten zuzupflastern ist keine „Leit-Kultur“. Wladimir Putin wochenlang ansehen zu müssen wäre wohl mit dem Ausdruck „Leid-Kultur“ zu bezeichnen.
Warum muß eine schöne Stadt sich von Wahlplakaten so verunzieren lassen. Dieses Bild stammt von einem Bericht über den Stadtlauf 2024:
Ein bereits sehr zerissenes Plakat in der Ybbsitzerstrasse – wann wird endlich das „wilde Plakatieren“ von politischen Parteien Einhalt geboten ????
Eine rechtliche Frage: Seit wann sind Wahlplakate direkt an Verkehrszeichenträgern erlaubt?
Seit fast 2 Monaten ist dieses Plakat (zur AK Wahl 2024) direkt an einem Verkehrszeichenträger montiert.
Braucht Waidhofen wirklich einen monatelangen „Plakatdschungel“?
April, April – Großes Aufsehen brachte 2024 der „1. April-Scherz des Kulturkreis Freisingerberg“ – aber die „Politik in Österreich“ will das nun noch übertreffen.
Es wurde nun bekannt, daß auf Wahlplakaten heuer sogar Wladimir Putin zu sehen sein wird.
Hier die ersten Hinweise auf eine Plakatserie der NEOS:
Ein Hilfeschrei des Kulturkreis Freisingerberg sollte bereits am 2. April 2024 einen Gemeinderatsbeschluß bringen, der solche Auswüchse im Waidhofner Stadtbild verhindert.
Die Geschichte hat einen ernsten Hintergrund, dieser wurde bereits am 20. März 2024 veröffentlicht:
Und vorbildlich hat ein Gemeinderat zur Verhinderung weiterer Wahlplakate sehr rasch reagiert. Da schon Anfang Juni die nächste Wahl (EU Wahl) ansteht, hat er bei der Gemeinderatssitzung vom 2. April 2024 einen Dringlichkeitsantrag eingebracht – Die Dringlichkeit bestand darin, daß bei der nächstmöglichen Beschlußfassung (Gemeinderatssitzung Ende April) die Plakataufstellungen der Parteien für die österreichweite EU Wahl längst in Planung und Ausführung sind.
Der Wortlaut des Antrages von Josef Gschwandegger wurde noch am 2. April 2024 in einer Presseaussendung öffentlich gemacht:
Obwohl der Antrag vom Bürgermeister „als gscheit“ befunden wurde, stimmte der Gemeinderat nicht der dringlichen Behandlung zu:
Die im abgelehnten Antrag beschriebene Vorgangsweise wäre für eine zeitgerechte Erstellung der notwendigen Verordnung wahrscheinlich besser gewesen. Jedenfalls werden die Waidhofnerinnen und Waidhofner damit erst 4 Wochen vor der EU Wahl wissen, ob es den Gemeinderäten gelungen ist diese wirklich nicht notwendigen Plakatwerbungen vor den Silhuetten unserer schönen Stadt „rechtzeitig zu verhindern“.
Das Zögern des Gemeinderates könnte bewirken, daß auch Wladimir Putin und Donald Trump bald unser „Stadtbild“ verunzieren dürfen?
So positiv und praxisnahe berichtet der ORF, (das war schon 2017) wenn sich eine Gemeinde entschließt, die politische Plakatflut „abzudrehen“:
https://salzburg.orf.at/v2/news/stories/2867615/
Merke:
Die Städte und grünen Wiesen mit Wahlplakaten zuzupflastern ist keine „Leit-Kultur“. Wladimir Putin wochenlang ansehen zu müssen wäre wohl mit dem Ausdruck „Leid-Kultur“ zu bezeichnen.
Warum muß eine schöne Stadt sich von Wahlplakaten so verunzieren lassen. Dieses Bild stammt von einem Bericht über den Stadtlauf 2024:
Eine rechtliche Frage:
Seit wann sind Wahlplakate direkt an Verkehrszeichenträgern erlaubt?
Braucht Waidhofen wirklich einen monatelangen „Plakatdschungel“?
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