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Absolute ist weg !

Wenn Piaty Video spürt, das es wo eine Sensation geben wird, ist Karl Piaty schon vorher vor Ort. So natürlich auch bei der Gemeinderatswahl am 25. Jänner 2026 in St. Pölten. Schon am 22. Jänner 26 stand im Piaty BLOG das zu erwartende Ergebnis, ziemlich genau traf es dann auch ein. Das Video zeigt Stadtpolitiker von St. Pölten, bevor sie das genaue Wahl-Ergebnis wussten – und Piaty Video machte natürlich daher wieder die 1. Interviews dieser Wahlnacht.

Oft sind es kleine Dinge mit Symbolcharakter, welche die Wähler ansprechen

Sicht des „Wahlbeobachter“ Karl Piaty sen.:
Im Herbst 2025 sah es so aus, dass Bürgermeister Matthias Stadler etwas verlieren könnte (5-6 % = 2-3 Mandate) aber die „Absolute“ hält. Dann aber hob er gegen die Stimmen aller anderen Parteien die Gebühr für die Gastwirte um rund 100% an, während alle anderen Gebrauchsgebühren für das öffentliche Gut gleich blieben. Ob ihm das selbst eingefallen ist oder ob hier das KDZ als „Berater“ tätig war, ist nicht bekannt. Jedenfalls ist er schon sehr lange der Präsident des KDZ. Diese so hohe Erhöhung einer Gebühr schaut nicht gut aus, das hat vor allen Dingen der ÖVP Kandidat Florian Krumböck rasch erkannt und spontan mit Plakaten und Ausssendungen dagegen „gewettert“. Diese Erhöhung war also ein wichtiges Detail des sofort fallenden Ansehens des Bürgermeisters. Dass er nun dafür mit dem Verlust der „Absoluten“ seine „Buße“ bekommen hat war daher nicht überraschend. Diese „ungebührlichen Gebühren“ auf dem Gebiet der Schanigärten kommen nicht nur aus den Gemeinden – dafür trägt auch wer anderer die politische Verantwortung, der NÖ. Landtag.

Vielleicht schaut sich Bürgermeister Matthias Stadler nun das einmal genauer an –20 Jahre „roter“ Bürgermeister in einem „schwarzen“ Land zu sein, zeugt ja auch von guten „Analysequalitäten“ und wichtigen „Nachwahlüberlegungen“.

Bei der ÖVP lief es wohl aus dem selben Grund anders. Hatten viele geglaubt, die ÖVP werde die 20 % Hürde nicht schaffen, hat Florian Krumböck sehr geschickt die „Gebührenkarte“ ausgespiel. Der 2. Platz war der Lohn dafür.

So sah die Prognose bereits vor der Wahl aus – fast richtig gesehen. Noch weiß der Bürgermeister nicht, wie schwer der Gebühren-Pflasterstein an der Kette tatsächlich zieht ! Ein Pflasterstein, eigentlich vom NÖ Landtag
Und so schaut es nun in St. Pölten – nach der Wahlauszählung – wirklich aus.
Einer wurde, „etwas zu Unrecht“ zum Schani – der jetzt den Garten außitragen muss.

Hier die Elefantenrunde – wo alles begann:

Die Piaty – Wahlvorhersage vom 22. Jänner 2026:

Was sagt uns das Wahlergebnis in St. Pölten?
1 starker Verlierer und 5 Zufriedene – das ist aber nur die Kurzformel. Wichtig ist zu beachten, dass so wenige zur Wahl gingen. Aber eine Wahl im tiefsten Winter (Jänner ist eben oft so) läßt viele zu Hause bleiben. Nicht alle haben es zu Hause so schön warm, dass ein kurzer Spaziergang angenehm wäre. Diese Jännertermine in NÖ sind einfach kontraproduktiv, auch was den Wahlkampf betrifft. Die Wahlveranstaltungen im Freien waren mehr oder weniger ohne Publikum abgelaufen – das kann nicht der Sinn der Demokratie sein.

Und auch eines sei zur Verteidigung des „Verlierers“ zu sagen. Das Thema Gebührenerhöhungen war im Bereich der Schanigärten nicht schuld des Bürgermeisters, sondern ein Versäumnis des NÖ. Landtages – hier sollte endlich Fairness gegenüber den Gastronomiebetrieben einkehren:

Aber eines fiel besonders positiv in St. Pölten auf: Das Verhalten der Wahlwerber untereinander war trotz großer sachlicher Unterschiede wirklich begrüßenswert. Da kann St. Pölten wirklich als vorbildlich bezeichnet werden.

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