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MC Donald & Piaty

Was der Piaty BLOG bereits im März 2026 vorhergesagt hat, scheint sich nun Mitte Juni 2026 zu bestätigen: McDonald’s eröffnet eine Filiale in Waidhofen an der Ybbs – offenbar sogar etwas früher als damals vermutet.

Ein interessantes Datum darf dabei natürlich nicht fehlen: Am 4. November feiern alle Karls Namenstag. Vielleicht hat das neue Lokal bis dahin ja bereits geöffnet.

Und wer weiß: Kommt zur Eröffnung vielleicht sogar „Karl“ Nehammer? Sein vielzitierter McDonald’s-Sager hat es schließlich längst zum politischen Kult geschafft.

Hier der BLOG vom März 2026:

Aktuell 24. Juni 2026 – exakt ein halbes Jahr vor Hl. Abend.
Die Bagger sind da, einfacher und billiger kann man heute nicht bauen:

Karl Piaty sen. kennt MC Donald und sein „Geschäftssystem“ sehr gut, ist er doch auch ein „MC Donald Aktionär“ – natürlich nur ein „Kleiner“.

McDonald’s hat – wie viele andere weltweit tätige Konzerne – sehr früh erkannt, wie man internationale Firmenstrukturen, Franchise-Modelle, Markenrechte und Lizenzgebühren steuerlich möglichst vorteilhaft nutzt. Das geschieht meist nicht illegal, sondern innerhalb jener gesetzlichen Spielräume, die große Unternehmen mit professioneller Beratung gezielt ausnützen können.

Es ist nicht Aufgabe des Piaty BLOG, das gesamte System solcher internationaler Ketten im Detail zu erklären. Klar ist aber: Bei solchen Konstruktionen bleibt dem österreichischen Staat weniger an Gewinn- und Ertragssteuern, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Ein Teil der Wertschöpfung findet zwar vor Ort statt, die eigentlichen Gewinne können aber durch Gebühren, Lizenzen oder Konzernstrukturen anderswo landen.

Was bedeutet das nun für Waidhofen an der Ybbs, wenn McDonald’s kommt?

Zunächst passiert das, was in vielen anderen Städten bereits passiert ist: Ein großer internationaler Anbieter tritt in einen kleinen lokalen Markt ein. Das verändert das Konsumverhalten, die Frequenzströme und den Wettbewerb. Manche Menschen werden das Angebot nutzen, andere bewusst nicht. Entscheidend ist aber, wie die bestehenden Betriebe darauf reagieren können. Der Spielraum ist derzeit extrem klein.

Für die Gastronomie und den Handel in Waidhofen wird es wichtig sein, die neue Situation rasch und nüchtern einzuschätzen.

Ein internationaler Konzern lebt von Standardisierung und in diese Richtung treibt uns die derzeitige Politik: überall gleich, schnell und berechenbar. Keine Parkgebühren, keine Gastgartengebühren – und Öffnungszeiten welche in einem Kleinbetrieb schon aus den sozialrechtlichen Vorgaben unmöglich wären. Der amerikanische Weg eben auch in Europa – wen das besonders freut – natürlich Donald Trump – siehe das Video:

Wer die Esskultur eines Volkes zerstört, zerstört mehr als Geschmack: Er zerstört Erinnerung, Gemeinschaft und Identität.

Für Waidhofen stellt sich daher nicht nur die Frage: „Kommt McDonald’s oder nicht?“
Die wichtigere Frage lautet: Was machen unsere eigenen Betriebe, was wird aus der Innenstadt und wie lassen wir uns in unsem regionalen Selbstbewusstsein verändern?

Wenn etwas gut erklärt werden soll helfen Märchen (Hans im Glück) und die KI:
Es ist nur ein KI Märchen – ohne jeden Hinweis auf Personen.
Jeder Vergleich mit lebenden Personen wäre rein zufällig.

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