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Wieder das Mostviertel?

Erinnerung an 2024 :

Für den Mostviertler Max Kabas hat die „Ötscherbärin vom Kulturkreis Freisingerberg“ einem beliebten Rennradfahrer die Daumen gehalten – die Erfolge waren groß, doch heuer fährt er nicht bei der Österreich Rundfahrt mit. Doch der Kulturkreis Freisingerberg setzt auch 2026 auf einen Mostviertlereben Gregor Mühlberger aus Haidershofen.

Und Benjamin Karl und Gregor Mühlberger haben in Servus TV bereits gemeinsam Werbung gemacht – bei uns im Mostviertel:


Gregor Mühlberger – der Mostviertler mit Bergluft im Herzen

Es gibt Sportler, die kommen aus einer Gegend. Und es gibt Sportler, die tragen ihre Gegend mit sich, wohin auch immer sie fahren. Bei Gregor Mühlberger ist es wohl genau so. Geboren im Mostviertel, aufgewachsen zwischen Hügeln, Tälern, Voralpenluft und jenen Straßen, auf denen ein Radfahrer nicht nur Beine bekommt, sondern auch Charakter, ist er einer, der nie ganz ohne Heimat unterwegs ist.

Wenn man im Mostviertel aufs Rad steigt, dann rollt man selten einfach nur dahin. Es geht hinauf, hinunter, wieder hinauf. Die Landschaft fordert, aber sie schenkt auch etwas zurück: Kraft, Ausdauer, Ruhe und diesen besonderen Blick für den nächsten Anstieg. Genau dort, zwischen Mostbirnbäumen, kleinen Ortschaften, steilen Rampen und weiten Ausblicken, wurde aus einem jungen Talent ein Profi, der heute auf den großen Straßen Europas zuhause ist.

Name: Gregor Mühlberger
Geboren: 4. April 1994
Heimat: Haidershofen, Mostviertel
Fahrertyp: Bergfahrer, Kämpfer, Ausdauer-Mensch
Stärke: Lange Anstiege, harte Etappen, ruhiger Kopf
Besonderes Merkmal: Einer, der aus der Region kommt und sie auch im Profisport nicht vergisst.

Nun könnte ausgerechnet die Lidl Tour of Austria wieder zu jener Bühne werden, auf der Gregor Mühlberger ganz besonders hell strahlt. Denn diese Rundfahrt ist für ihn nicht irgendein Rennen. Sie führt durch Österreich, durch vertraute Landschaften, durch Regionen, in denen Menschen am Straßenrand nicht nur einen Radprofi sehen, sondern einen von ihnen.

Vor allem der Großglockner könnte für den Mostviertler ein Ort werden, an dem sich vieles fügt. Wer in den Voralpen trainiert, weiß, was es heißt, wenn die Straße länger wird, wenn der Rhythmus zählt und wenn jeder Tritt ein kleines Versprechen an sich selbst ist. Der Großglockner ist kein gewöhnlicher Berg. Er ist eine Prüfung. Aber Gregor Mühlberger bringt genau jene Eigenschaften mit, die man dort braucht: Geduld, Klettergefühl, Erfahrung und die Fähigkeit, sich in schweren Momenten nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Vielleicht ist es gerade diese Mischung aus Mostviertler Bodenständigkeit und internationaler Rennhärte, die ihn dort so gefährlich macht. Er muss kein lauter Held sein. Er muss nicht viel reden. Er muss nur fahren. Tritt für Tritt. Kehre für Kehre. Mit dem Blick nach vorne und mit der Heimat im Rücken.

Und dann kommt Steyr.

Wenn die Rundfahrt nach Steyr führt, wird es für viele Menschen aus der Region noch einmal besonders emotional. Denn dort, wo das Rennen Teile seiner Heimat streift, warten sie schon: die großen Fans von der Eisstraße. Menschen, die wissen, was diese Straßen bedeuten. Menschen, die Gregor nicht nur aus Ergebnislisten kennen, sondern aus Erzählungen, aus Nähe, aus Stolz.

Im Gebiet von Kleinraming gibt es sogar eine Teilstrecke auf der Eisstraße – jener Genussstraße von Steyr nach Waidhofen an der Ybbs, die mehr ist als nur Asphalt. Sie verbindet Orte, Landschaften und Menschen. Sie führt durch ein Stück Heimat, das man nicht erklären muss, wenn man dort aufgewachsen ist. Man spürt es einfach.

Für Gregor Mühlberger könnte dieser Abschnitt deshalb mehr sein als ein Teil der Strecke. Er könnte ein Heimkommen auf Rennrädern sein. Ein Moment, in dem die Zurufe am Straßenrand anders klingen. Persönlicher. Wärmer. Vertrauter. Wenn die Fans von der Eisstraße seinen Namen rufen, dann ist das nicht nur Anfeuerung. Es ist ein Stück Mostviertel, das mit ihm fährt.

Vielleicht liegt genau darin seine besondere Kraft. Gregor Mühlberger ist längst ein Profi von internationalem Format. Aber in dieser Rundfahrt fährt er auch durch Erinnerungen, durch Trainingsreviere, durch vertraute Kurven und durch die Erwartung vieler Menschen, die ihm von Herzen alles zutrauen. Am Großglockner kann er zeigen, wie viel Bergfahrer in ihm steckt. In Steyr kann er spüren, wie viel Heimat hinter ihm steht.

Und wenn einer aus dem Mostviertel in den Voralpen groß geworden ist, wenn einer dort gelernt hat, dass jeder Anstieg irgendwann oben endet, dann darf man ihm auch am Großglockner sehr viel zutrauen.

Gregor Mühlberger – ein Mostviertler, ein Kletterer, ein ruhiger Kämpfer. Und vielleicht genau der Mann, der bei der Lidl Tour of Austria zum großen Gesicht dieser Rundfahrt werden kann.

Hier noch ein gutes Interview aus dem Ybbstaler:
https://www.der-ybbstaler.at/b/interview-mit-gregor-muehlberger/?utm_source=chatgpt.com

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