Die Spannung stieg – und die Sonnenschutzbrillen waren in Waidhofen an der Ybbs längst vergriffen. Wer noch keine hatte, musste sich beinahe damit abfinden, die Sonnenfinsternis nur indirekt verfolgen zu können.
Da hatte der Kulturkreis Freisingerberg eine Idee: Die letzte noch vorhandene Schutzbrille – jene des Administrators – wurde kurzerhand der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
Kurz vor 18 Uhr ging die Meldung ins Netz. Und es dauerte tatsächlich nicht lange: Schon bald traf der erste Interessent beim Wetterhäuschen am Freisingerberg ein. Weitere folgten – darunter besonders viele Kinder, die dieses seltene Himmelsschauspiel natürlich mit eigenen Augen erleben wollten.
Die Enttäuschung war verständlicherweise groß, als klar wurde: Es gab tatsächlich nur noch diese eine einzige Brille. Also hieß es verhandeln und es wurde entschieden, dem ersten der zum Wetterhäuschen lief die Brille zu überlassen – da strahlte Maxi natürlich.
Für die Jüngsten gibt es aber einen kleinen Trost. Auf eine derart eindrucksvolle Sonnenuntergangsfinsternis wie jene vom 12. August 2026 musste man in unserer Gegend außergewöhnlich lange warten. Der historische Vergleich führt weit zurück – bis ins Jahr 1724.
Doch diesmal soll das Warten wesentlich kürzer werden: Bereits 2036 wird wieder eine ähnliche Konstellation von Sonne, Mond und Sonnenuntergang erwartet.
Vielleicht werden sich dann manche der Kinder daran erinnern, wie sie im Sommer 2026 beim kleinen Wetterhäuschen am Freisingerberg standen – und wie viele Menschen sich dort eine einzige Sonnenfinsternisbrille teilten.
Und wer weiß: Vielleicht erzählen sie dann ihren eigenen Kindern davon.
Die letzte Brille vor der Sonnenfinsternis
Die Spannung stieg – und die Sonnenschutzbrillen waren in Waidhofen an der Ybbs längst vergriffen. Wer noch keine hatte, musste sich beinahe damit abfinden, die Sonnenfinsternis nur indirekt verfolgen zu können.
Da hatte der Kulturkreis Freisingerberg eine Idee: Die letzte noch vorhandene Schutzbrille – jene des Administrators – wurde kurzerhand der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
Kurz vor 18 Uhr ging die Meldung ins Netz. Und es dauerte tatsächlich nicht lange: Schon bald traf der erste Interessent beim Wetterhäuschen am Freisingerberg ein. Weitere folgten – darunter besonders viele Kinder, die dieses seltene Himmelsschauspiel natürlich mit eigenen Augen erleben wollten.
Die Enttäuschung war verständlicherweise groß, als klar wurde: Es gab tatsächlich nur noch diese eine einzige Brille. Also hieß es verhandeln und es wurde entschieden, dem ersten der zum Wetterhäuschen lief die Brille zu überlassen – da strahlte Maxi natürlich.
Für die Jüngsten gibt es aber einen kleinen Trost. Auf eine derart eindrucksvolle Sonnenuntergangsfinsternis wie jene vom 12. August 2026 musste man in unserer Gegend außergewöhnlich lange warten. Der historische Vergleich führt weit zurück – bis ins Jahr 1724.
Doch diesmal soll das Warten wesentlich kürzer werden: Bereits 2036 wird wieder eine ähnliche Konstellation von Sonne, Mond und Sonnenuntergang erwartet.
Vielleicht werden sich dann manche der Kinder daran erinnern, wie sie im Sommer 2026 beim kleinen Wetterhäuschen am Freisingerberg standen – und wie viele Menschen sich dort eine einzige Sonnenfinsternisbrille teilten.
Und wer weiß: Vielleicht erzählen sie dann ihren eigenen Kindern davon.
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