Aktuell 21. September 2026:
KI – das Trojanische Pferd des menschlichen Denkens?

Das Trojanische Pferd war ein Geschenk. Es wurde freiwillig in die Stadt geholt – und erst später zeigte sich, was tatsächlich darin steckte.
Könnte es mit der Künstlichen Intelligenz ähnlich sein?

Diese Frage muss nicht bedeuten, KI abzulehnen.
Ganz im Gegenteil: Sie ist ein faszinierendes Werkzeug. Innerhalb weniger Sekunden kann sie Informationen ordnen, Texte vergleichen, Zusammenhänge erklären, alte Dokumente durchsuchen oder bei einer Recherche helfen, für die ein Mensch früher Stunden oder Tage gebraucht hätte. Auch dieser Text ist mit Unterstützung einer KI entstanden.

Gerade deshalb lohnt sich die Frage: Was geschieht mit unserem eigenen Denken, wenn uns Maschinen immer mehr Denkarbeit abnehmen?

Der französische Neurowissenschaftler Michel Desmurget beschäftigt sich seit Jahren kritisch mit den Auswirkungen digitaler Medien. Besonders eindringlich weist er darauf hin, wie wichtig Lesen, Konzentration, Gespräche und eigenständige geistige Auseinandersetzung für unser Gehirn sind.

Bei der KI bekommt diese Diskussion eine völlig neue Dimension.
Früher musste man eine Frage zunächst selbst durchdenken, Bücher durchsuchen, Menschen fragen, unterschiedliche Quellen vergleichen und manchmal tagelang nach einer Antwort suchen. Dabei entstand etwas, das mindestens so wichtig war wie die gefundene Antwort: Der Weg dorthin trainierte unser Gehirn.

Heute genügt oft eine einzige Frage an die KI.
Das ist wunderbar bequem. Aber Bequemlichkeit hat auch eine Kehrseite.

Ein Taschenrechner nimmt uns das Rechnen ab. Das Navigationsgerät nimmt uns einen Teil der Orientierung ab. Das Smartphone merkt sich Telefonnummern, Termine und Namen. Und die KI beginnt nun, uns auch Formulierungen, Zusammenfassungen, Argumente und möglicherweise sogar Entscheidungen abzunehmen.

Wo liegt da die Grenze?
Vielleicht ist daher nicht entscheidend, wie intelligent die KI eines Tages wird. Viel wichtiger könnte die Frage sein, wie viel von unserer eigenen geistigen Arbeit wir ihr freiwillig überlassen.

KI kann ein großartiger Partner des Menschen sein – wenn sie uns neugieriger macht, wenn wir mit ihr recherchieren, ihre Antworten hinterfragen und dadurch auf Gedanken kommen, auf die wir alleine vielleicht nicht gekommen wären.

Aber was passiert, wenn eine Generation heranwächst, die zuerst das Smartphone fragt, bevor sie selbst nachdenkt? Wenn nicht mehr gelesen wird, weil die KI zusammenfasst? Wenn nicht mehr formuliert wird, weil die KI schreibt? Wenn nicht mehr gesucht, verglichen und gezweifelt wird, weil innerhalb von Sekunden eine scheinbar fertige Antwort auf dem Bildschirm steht?

Dann könnte die größte Gefahr der Künstlichen Intelligenz ausgerechnet nicht in der KI liegen – sondern in unserer eigenen Bequemlichkeit.

Das Trojanische Pferd mussten die Trojaner schließlich selbst durch ihre Stadttore ziehen.

Vielleicht machen wir heute etwas Ähnliches.
Wir tragen eine Technologie begeistert in unseren Alltag, deren Möglichkeiten gewaltig sind. Ob darin ein Gewinn für die menschliche Intelligenz steckt oder ein schleichender Verlust eigener Fähigkeiten, entscheiden letztlich wir selbst.

Und vielleicht wird man sich eines Tages gar nicht mehr fragen:
„Wie intelligent ist die Künstliche Intelligenz geworden?“

Sondern: „Wie viel eigene Intelligenz haben wir aus Bequemlichkeit noch zu benutzen gelernt?“ Denn eines sollte uns die KI niemals abnehmen:

das Denken.

Aktuell Juni 2026:
„Der Kulturkreis Freisingerberg versteht Künstliche Intelligenz nicht als Ersatz für menschliche Kreativität, sondern als Werkzeug, das Kultur bewahren, erklären und weiterentwickeln kann – verantwortungsvoll, transparent und im Dienst der Menschen.

Neu ab Silvester 2025KI auch beim Kulturkreis Freisingerberg!
Die künstliche Intelligenz als große Herausforderung:

Wenn dieses blaue Logo in einem Video (Texte werden nach KI Hilfe allesamt überrüft) erscheint ist auch die künstliche Intelligenz eingesetzt worden. Es ist bisher nicht passiert, da bei den Piaty-Videos noch keine KI im Spiel ist. Denn der Kulturkreis Freisingerberg war immer schon ein Vorreiter, aber auch ein kritischer Geist. Und so wirkungsvoll die KI auch ist – die Gefahren dürfen nicht unterschätzt werden, deshalb verlangt der „Kulturkreis Freisingerberg“ eine klare Kennzeichnung von KI Produkten.
Spätestens ab Ende 2026 sollte das durchgeführt werden, der Kulturkreis Freisingerberg könnte den Gesetzgebern als Vorbild dienen.

Eine „stilisierte Schneekugel“ & „Name und KI“ & eine „moderne QR Code Info Lösung“ machen alles verständlich – denn das „blau-weiß der Umrandung “ kennen Insider natürlich auch sehr gut. Vorerst nur ein Entwurf!

KI & das YbbstalKI & Christian UnterdechlerKI & der Ybbstaler:

Schade, dass die klügsten KI Köpfe aus Österreich nun abwandern:
https://www.derstandard.at/story/3000000308699/das-heiki-genie-peter-steinberger-heuert-bei-openai-an

Hier einige 2025 er Piaty-BLOGS zum Thema KI:

Eine traurige Nachricht – auch aus dem Jahre 2025:

Aber was ist eigentlich der Kulturkreis Freisingerberg:

Das wird auch medial immer wieder nachgefragt – die offizielle Bedeutung wurde im Jahre 1898 geprägt, in jenem Jahr wo das historische Wetterhäuschen in Waidhofen/Ybbs erbaut wurde – seiner Bestimmung übergeben wurde es 1899.

Als Kulturkreis wurde früher in den Kulturwissenschaften ein Siedlungsgebiet bezeichnet, dessen Einwohnern eine gleiche oder zumindest ähnliche Kultur zugeschrieben wurde. Der Begriff wurde 1898 vom deutschen Ethnologen Leo Frobenius geprägt,

Ein etwas anderes Spezifikum hat der Kulturkreis Freisingerberg, der 1997 in Waidhofen / Ybbs gegründet wurde

Hier die Beschreibung dazu:

Stadtdichter Fred Eichleter (schreibt nun aber nur mehr für den Ybbstaler, Wochenzeitung in Waidhofen / Ybbs) sah das so:

Wenn ihr vom Unter‘n Stadtplatz
zum Ober‘n Stadtstadplatz geht,
kann‘ s sein, daß ihr „Waidhofnern“
in Herz und Hirne seht!

Wir leben dort als Gruppe,
die um die Stadt sich sorgt
und Toleranz und Freiheit
an Besserwisser borgt!

Waidhofen lebt von Vielfalt,
doch auch mit Tradition,
und beides zu erhalten
ist unser schönster Lohn!

Borniertheit oder Kleingeist?
Sie haben keinen Platz,
Waidhofen ,uns‘re Heimat,
ist unser höchster Schatz!

Und jeder ist willkommen
als Freundin oder Freund,
weil uns das freie Denken
gemeinschaftlich vereint!

Symbol ist‘s kleine Bergerl,
„Freisingerberg“ genannt,
….Kulturkreis für uns alle
und rings im Land bekannt!

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