Schärding – April 2017

Schärding hat nur 5000 Einwohner, aber die Stadt ist ein europaweites Vorbild für Stadtgestaltung. Viele internationale Preise erhielten dort schon die Stadtväter für Ihre Umsetzung. Klar, dass dort viele Flächen gepflastert sind, aber die reinen Fahrbahnen für LKW, Autos und Motorräder  sind natürlich ohne Pflaster ausgestattet. Denn gerade bei Schwerverkehr ist eine Pflasterung zuwenig haltbar. Das weiß die ganze Welt, nur einzelne Orte  wollen diese Naturgesetze nicht wahrhaben und Pflastern weiter um viel Geld der Bürgerinnen und Bürger ihre Fahrbahnen.  Und Schärding leistet sich auch einen kleinen Zug, der durch die Stadt fährt – natürlich nicht auf Schienen, aber zumindest das „Outfit“ zeigt eine „Dampflok“.
Neben Schärding ist auch eine weitere kleine Ortschaft in O.Ö. sehenswert. Gallspach –  mit gerade einmal 2.600 Einwohnern. Dort hat man eine desolat gewordene Kirche durch eine neue ersetzt. Lediglich den Kirchturm rührte man nicht an, denn dieser weist auf die Tradition und Kultur der Gegend hin. Auch ein gutes Beispiel wie man Altes mit Neuem ergänzt, ohne den alten Turm direkt in Mitleidenschaft zu ziehen.
Und Bilder sagen mehr als 1000 Worte.

Zuerst die Kirche in Gallspach:

Nun zeigt Schärding seine beste Seite:

Titel Schärding neu

Und wie ist das mit der Pflasterung der Fahrbahnen ?
Karl Piaty sen. zeigt hier auf die Gestaltung der Fahrbahn in Schärding. Der gesamte Platz ist gepflastert, allerdings einen Fehler machten die Schärdinger nicht – denn sie pflasterten die Fahrbahnen nicht. Dass ein  grauer Asphalt sehr gut in ein mittelalterliches Stadtbild passt, zeigt Schärding vor. Mehr ist dazu wohl nicht zu sagen.

Karl Piaty sen, am 30. April in Schärding vor Ort.  Der etwas dunklere Asphalt zeigt den Fußgängerübergang über die Fahrbahn an – eine einfache und optisch saubere Sicherheitslösung.
Schärding Karl Piaty Pflasterung