90 Jahre im Dienst

Als Maria Üblacker die Lehre im elterlichen Betrieb, dem Gasthof zur Linde, am 4. Juli  1977 begann, war Bürgermeister Erich Vetter gerade 4 Jahre im Amt. Und Waidhofen konnte sich zu Recht die Stadt der traditionellen Wirtshäuser nennen. Der Fremdenverkehr erlebte eine Hochblüte, und Maria erzählte daß öfters sogar das Zimmer der Eltern geräumt wurde, um den Gästen Platz zu machen.

Und wer sich zurückerinnern kann, dem werden die Hotels und vielen Gasthäuser von früher vielleicht noch in Erinnerung sein: Hotel Inführ, Hotel Rote Rose, Gasthof Rücklinger, Gasthof Schönhuber, Gasthof Pillgrab, Gasthof Weber (Pascher), Gasthof goldener Ochs (Kropf),  MÜGU, Gasthof schwarzer Bär (Breitwieser), Volksheim Hoher Markt, Haubenlokal Türkenpfeiferl (Mader), Gasthof Post (Perner), Gastof Zwettler Milli, Gasthof Krügerl Ybbsitzerstraße, Gasthof Henne, die einstigen Zeller Gasthöfe Dorner, Krenn und Weis, Gasthof Willenpart, Gasthof zur Sonne (Mairhofer), Gasthof Nagl, Gasthaus Maurerlehner, Gasthaus Hiaslwirt, Gasthof Ladendorfer, Gasthof Arche Noah, – oder auch das legendäre „Sch..au hinab“ und noch einige mehr.

Fast unglaublich, dass diese traditionellen Gasthöfe nach und nach verschwunden sind und Maria Üblacker mit ihrem kleinen aber feinen Team fast alleine das traditionelle Wirtshaus im überbürokratisierten Umfeld am Leben erhält. Maximaler 10 Stundentag – oft nicht möglich, da heißt es öfters schon mal 16 Stunden am Stück für die Gäste dazusein, wenn morgens ab 6 Uhr früh alles vorbereitet werden muß und um Mitternacht noch schnell ein „Fluchtachterl“ eingeschenkt werden soll. Und wenn es einmal noch später wird und um 2 Uhr die letzten Gäste gehen, – Maria ist am nächsten Tag in der Früh wieder verläßlch  für die nächsten Gäste da. Zum Glück gibt es da am Mittwoch einen Ruhetag, um dann all die bürokratischen Aufzeichnungen und Abrechnungen machen zu können, welche sich die Gesetzgeber immer weiter einfallen lassen. Auch daran sollte man denken, wenn man sich Gedanken über die Unternehmer macht, welche trotz allem die Freude an ihrem Beruf nicht verlieren.

Der Wirt und seine Sorgen

Im Juli 2017 jährten sich nun einige Jubiläen im Hause Üblacker. Die Mitarbeiterin Karin Höller und die Köchin Marion Hofer feierten das 25-jährige Betriebszugehörigkeitsjubiläum und die Chefin ist bereits 40 Jahre im Betrieb. Bezirkstellenobmann Reinhard Mösl nahm diese Jubiläen zum Anlaß, den Gasthof Üblacker am 12. Juli 2017 persönlich zu besuchen um die Urkunden und Medaillen zu überreichen. Karl Piaty hatte für Maria Üblacker einen besonderen Gruß und ein Geschenk ( Julius Raaab Buch) vom Wirtschaftskammerpräsident Dr. Leitl zu dieser kleinen Feier mitgebracht.
Leitl Raabbuch mit Üblacker Widmung

Viele Gäste schätzen, dass es „Maria“ noch immer mit den traditionellen Speisen gibt, auch wenn Pizza, Kebab und chinesische Ameisen am Baum das Gastronomieangebot in Waidhofen / Ybbs vielfach überrollt haben.

Danken wir daher nicht nur an diesem Tag Maria Üblacker und ihrem Team für die aufopfernden Dienstleistungen. Jeder zufriedene Gast bei ihr ist auch für sie der größte Ansporn. Denn es ist nicht mehr alltäglich, ein wirklich traditionelles Gasthaus dieser Güte  zu finden.

Nach der Feier meldete sich WKO Präsident Dr. Leitl noch einmal bei Maria:
Leitl an Maria Üblacker

Video von der kleinen Firmenfeier:

Ehrung Mösel Üblacker alle vor Haus nahe

Bericht  Wirtschaftszeitung:Maria Ehrung Logo Wirtschaftszeitung

NÖN Bericht: NÖN Maria Üblacker LOGO 26.7.2017

Tips 25. Juli 2017:
Üblacker Maria Tips 25.7.2017 Piaty

Kronenzeitung:

Maria Logo Kronenzeitung 4.8.2017

Üblacker Linde Haus von Leiter aus

Und auch die „Ötscherbärin“ gratuliert recht herzlich:

Ötscherbär Maria Üblacker

Ein typischer Artikel zur Situation im Gastgewerbe:
https://m.kurier.at/chronik/niederoesterreich/gastwirte-sind-mit-nerven-am-ende-finden-kein-personal/206.562.226

Tips 2 Maria Üblacker gesamt Interview August 2017

Artikel im Internet:

https://www.tips.at/zeitung-epaper/?ausgabe=tips-ybbstal&id=30847#/2

NÖN 20. September 2017:
Maria Stadtmarketing NÖN 20.9.2017