Parkplatz – Markierung

„Ungestelltes Bild vom 19. Oktober 2017“ – Unterer Stadtplatz.
Im Jahr 2000 wurde die Innenstadt von Waidhofen / Ybbs durchgehend gepflastert. Auch die Fahrbahnen wurden mit geschnittenen Wr. Würfeln gepflastert, eine Verlegetechnik welche von internationalen Pflasterexperten bereits damals als ungeeignet für den LKW Verkehr beschrieben wurde.  Aber Bürgermeister Mag. Wolfgang Mair wollte eine durchgehende Pflasterfläche und es wurden auch keine färbigen Parkplatzmarkierungen zugelassen. Diese würden das Stadtbild stören war 17 Jahre lang das Credo.  Jetzt plötzlich gefällt der Gemeindeverwaltung aber eine „blaue Bemalung“ des Granitpflasters.

Aber wie geht man das an ?
Da die Markierungen offensichtlich zu schräg angesetzt werden, haben die Parkplätze nun Längen, welche verkehrstechnisch einfach unnötig sind. Wie die Autofahrer nun ihre Fahrzeuge abstellen, war vorauszusehen. Denn Autofahrer wissen genau, dass diese Markierungen keinem Praxistest bestehen.
Also stehen viele wieder so, wie wenn es gar keine Markierungen gäbe.

Wichtiger erscheint aber auch bei den Markierungen die „Haltbarkeit“.
Diese Art von Markierungen ist auf durchgehenden Asphaltflächen durchaus angebracht. Aber bei durch Fugen getrennten  Granitsteinen wird von solchen Markierungen eher abgeraten, hier werden meist andere Techniken empfohlen.

Denn ein „scharfer“ Schneepflug, wenn er „Fahrbahnen“ von Eis und Schnee befreien muß, ist ein großes Fragezeichen bezüglich Haltbarkeit dieser Markierungen. Denn die Markierungen gehen teilweise bis in die Fahrbahnen hinein – aber das alles wird wohl von Experten empfohlen und die Haltbarkeit schriftlich garantiert worden sein.

Denn „Fehler“  gibt es rund um das Innenstadtpflaster schon genug, die Waidhofnerinnen und Waidhofner würden weitere Fehler wohl nicht mehr verzeihen.

Parkmarkierung 19.10.2017 2 (2)

Merke: Die Kanalgitter sind nicht von ungefähr so situiert.

Parkmarkierung 19.10.2017 2 (1)

Eine rechtliche Frage für die Radfahrer, welche hier ja gegen die Einbahn fahren dürfen: Wo darf der Radfahrer fahren ? Auf der Gegenfahrbahn oder auf den Kurzparkflächen – Antwort wär sicher wichtig, bevor es das erste mal „crasht“ !

Die Markierung und wie die Autos wirklich stehen um nicht zu viel Parkraum unnütz zu verbrauchen – ein „Schrägparkerbeispiel“ Beispiel vom Oberen Stadtplatz:
Schrägparken Bemalung Oberer Stadtplatz (2)

Einfach zum Nachdenken – Bodenmarkierungen in „Farbe“

Farbmarkierungen auf Fahrflächen sind eine kurzlebige Angelegnheit – wenn sich das ganze dann zum „Auflösen“ beginnt ist das stadtbildmäßig eher sehrt negativ:

Farbe Zonemarkierung

Noch etwas schneller geht so etwas, wenn  teiweise lose Fugen zwischen den Pflastersteinen als Untergrund für „erhabene“ Farbaufbringungen dienen.
Scheinbar nicht in Waidhofen, denn hier macht man es so.

Welche Experten haben dafür die Verantwortung übernommen ?
Wer garantiert die lange Haltbarkeit der Markierung?

Park nahe 2

21. Oktober 2017 -Neues von der Markierungs“front“!
Erste Absplitterungen zeigen sich bereits 3 Tage nach der Anbringung (linkes Bild)
Da trotz Markierung auch der alte Begrenzungspflock stehen blieb, hat ein Auto das Problem per „Blechschaden“ gelöst (rechtes Bild)

Aber auch künstlerisch tut sich „Pflastermäßig“ was.
Herbert Petermandl hat beim Oktoberfest am Hohen Markt sein neuestes Kunstwerk vorgestellt. „Mostvierteler kubusierte Birnen“ – angeregt hat ihn dazu die „Pflastermisere“ in der Innenstadt.

Petermandl Pflasterbild