Piaty bei Karlich

Wie gerecht sind die Pensionen in Österreich, förderte  das System der prozentuellen Erhöhung in den letzten Jahren nicht große Ungerechtigkeiten, und wo bleibt die Gerechtigkeit für die alten Mütter ?

Diese Frage schieben die Politiker gerne auf die lange Bank. So ist es möglich geworden, dass Östereicherinnen und Österreicher staatliche Pensionen beziehen welche sich zwischen 0.- Euro und 30.000.- Euro monatlich bewegen.
Unhaltbar für Gesetzgeber, welche Gerechtigkeit und Ausgeglichenheit beschließen sollten.

Eine Gruppe ist dabei besonders benachteiligt: Frauen, welche vor 1955 geboren sind und  Kinder aufgezogen haben.  Barbara Karlich griff das Thema „Pensionen als gerechter Dank“ auf und lud unter anderen Karl Piaty sen. zur Sendung. Dieser bemüht sich seit Jahren das Problem intern an die Politik heranzutragen.

Besonders bei der Steuerreform unter Finanzminister Schelling brachte er das Thema geballt an die Politiker heran. Die Reaktionen waren durchaus freundlich und man sah die Problematik ein. Aber im drauffolgenden Gesetz war davon nichts zu merken, wieder wurden die hohen Pensionen (in Euros ausgedrückt)  noch höher und die kleinen Pensionen blieben zurück. Die Pensionserhöhung 2018 hat gute Ansätze mit “Fixbeträgen” – aber noch nicht ganz im Sinne der Gerechtigkeit

Denn eine %-uelle Erhöhung bringt eben unterschiedliche Eurobeträge zutage. Deshalb ging Piaty einmal aus seiner „Deckung“ heraus um das Problem öffentlich aufzuzeigen.
Sein wichtigstes Thema dabei – die vergessene Müttergeneration der vor 1955 geborenen.

 Das Thema ist heiß aber durchaus lösbar.

Viele haben noch eine Ur- oder Großmutter oder Großtante an deren Schicksal sie dieses Thema nachvollziehen können, vielleicht schafft die „junge Garde der neuen Regierung“ das was man „Generationengerechtigkeit“ nennt besser als die „Alten“.
Vielleicht nimmt sich die Opposition des Themas an und vielleicht könnte es einmal alle gemeinsam probieren.

Die staatlichen Ausgaben für die Pensionen sollten nicht steigen, nur die „Verteilung“ sollte  gerechter werden.