Stadt im Osterkleid

Die vorösterliche Zeit ist eine der geschäftsstärksten Perioden  in Innenstädten. Dafür putzen sich die Geschäfte schon Wochen vorher heraus. Straßen werden gereinigt, Auslagen österlich dekoriert um den Kunden eine Freude zu machen. Am 23. März 2018, eine Woche vor Ostern  und 2 Tage vor dem Palmsonntag wurde daher in Waidhofen / Ybbs eine diesbezügliche Besichtigung durchgeführt. Während es am Hohen Markt immer weniger Geschäfte gibt (gerade jetzt hat auch Cecil zugesperrt)  ist das „österliche Rundherum“ sehr erfreulich und liebevoll gestaltet.

Cecil Ostern 2018

„Holzosterhasen“  sitzen überall in ihren bunten Nestern und zeigen das Bemühen der Stadt, die begangenen Fehler unter Bürgermeister Mair vergessen zu lassen.

Ob das mit immer weniger offenen  Geschäften  gelingen kann, wird derzeit wahrscheinlich nur vom „Stadtmarketing“ mit einem „Ja“ beantwortet.

Aber was tut sich in der übrigen Stadt für Ostern ?
Da ist „echt Leben“ eingezogen. Schremmhämmer und Baumaschinen haben die Stadt fest im Griff. Gehsteigpflaster und Fahrbahnpflaster wird mühsam  und zeitaufwändig an unzähligen Stellen entfernt, sogar der Trägerasphalt darunter  abgetragen – unzählige  Künetten prägen daher das Stadtbild. Die Bauarbeiter sind sehr bemüht, arbeiten auch unter widrigsten Wetterbedingungen überaus fleißig, aber eine solche Baustelle ist einfach unzumutbar, der Grund dafür sicher „überbordend“!

…und die Fußgänger werden „amtlich“ einfach veranlaßt, die andere Straßenseite zu benützen –  eben „kundenfreundliches Einkaufsvergnügen“:

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Warum dies alles passiert:  https://piaty.blog/2018/03/20/neues-zur-innenstadt/

Eine Frage stellt sich noch,  am Freitag 15 Uhr am 23. März in der Unteren Stadt!
Warum steht dieser „Käfig“ seit Tagen noch immer vor dem Pelzhaus Holubovsky, obwohl am nördlichen Ast des Unteren Stadtplatz keine aktive Baustelle mehr ist?
Benötigt der Abfall aus herausgebrochenen „Asphaltstücken“ diese „Käfighaltung“, um während der Nachtzeit nicht zu „Wurfgeschoße für Bsoffene“ zu werden ?

Eigentlich sollte da längst eine Tafel aufgestellt werden:
(… frei nach einer Aufschrift in Bamberg – Deutschland !)

Gott schütze uns vor Lärm und Ruß,
vor Feuer, Krieg und „Kabel …. „!

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Und so geht es „Anderswo“ zu Ostern zu:

Gmunden klein