Liliputbahn – CO2 frei

Die Liliputbahn im Wiener Prater gibt es seit 1928 und auch die heutigen Verantwortlichen sind scheinbar ebenso „rührig“ wie Ihre Vorfahren, welche die Bahn errichteten. 2 alte Dampfloks sind der ganze Stolz des „Team Liliput“ aber bald soll es auch eine neue AKKU Lokomotive geben. Schon im Juni 2018 sollte etwas von „dem Geheimnis“ gelüftet werden.

Aber auch für „Wasserstoff – Versuche“ hat man sich zur Verfügung gestellt. Innerhalb weniger Wochen baute man eine kleine Akku-Versuchslok, welche als „Tender“ eine Wasserstoffanlage mitführt. Zum Anfahren muß die Batterie an Bord mithelfen, aber für den Fahrbetrieb kann dann mit dem zu Strom umgewandelten Wasserstoff das Auslangen gefunden werden.

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Nicht mehr als ein Versuch, aber ein gutes Beispiel für den Innovationswillen. Für die Liliputbahn wird sicher eine reine AKKU Version die beste Lösung sein, trotzdem war es schön, an einem „heißen“ Apriltag so weit in „die Karten“ der weiteren Zukunft schauen zu können.

 

Ein „zweiter Blick“ auf diese Geschichte:

Eigentlich macht es nachdenklich, wenn sich die „große Staatsbahn ÖBB“ mit der „kleinen“ Liliputbahn „verbrüdern“ muß, um eine neue Innovation vorzeigen zu können.  CO2 frei auch auf Strecken ohne Oberleitung – dieses Konzept wurde von Karl Piaty sen. schon sehr früh   an den damaligen ÖBB Chef Christian Kern, dem N.Ö. Landeshauptmann Pröll und vielen weiteren Politikern (Mitterlehner, Rupprechter, Mahrer, Stöger, Leichtfried usw. ) näher gebracht. Meist  wohlwollende Reaktionen, aber gemacht wurde lange sehr wenig. Zumindest  alles dauert viel zu lange. Alle fürchten eher die technische Abnahme als die technische Machbarkeit. So wurde kolportiert, dass das „Zulassungsverfahren“ länger dauert und mehr kostet als der ganze Umbau einer Lokomotive auf AKKU Antrieb.

Und hinter „vorgehaltener Hand“ hört man, dass es gut wäre, wenn die kleine Zillertalbahn ein solches Verfahren durchziehen würde  um sich dann auch selbst an eine Zulassung zu wagen. Hier gehört dringendst umgedacht: Sowohl das Verfahren der Zulassung gehört zeitlich sehr gekürzt und zumindest die Kosten sollte der Staat aus seinen Forschungsmilliarden zahlen.

1. Version gab es 2012 – dies ist die letzte Version:
speichern und fahren – 16. Feb. 2017

 Kern Leichtfied

Bundeskanzler Kern an Piaty – E-Mobilität

Es sollte daher nun die Zeit gekommen sein, wo alle an einen Strang ziehen. Zumindest die schon sehr weit ausgereifte AKKU Technik sollte vermehrt eingesetzt werden um besonders kurze (für eine Elektrifizierung per Oberleitung nicht günstige) Strecke mit AKKULOKS für einen „Feldversuch“ auszustatten.

Österreich hat die technischen Voraussetzungen dazu, die Forscher und Techniker die das durchführen können, aber mit einer „zögernden Politikergeneration“ könnte Österreich „den Zug“ noch versäumen – aber seien wir positiv eingestellt, denken wir innovativ und warten wir nicht, bis wir dann alles „im Ausland“ kaufen müssen:

Dieses Beispiel sollte doch Mut machen:
http://www.ybbstalnews.at/index.php?option=com_content&view=article&id=51&Itemid=232&textid=32082&IDTextnewsCategories=232&ttitle=Das%20w%C3%A4re%20e-Denkmal%20f%C3%BCr%20Waidhofen:%20eHybridlok%20f%C3%BCr%20City%20Bahn

Ein Wettstreit kann nie schaden, sondern spornt immer an:
https://piaty.blog/2018/02/03/e-mobiler-wettstreit/