Radweg besser sichern

Jeder Tote ist einer zuviel, daher sollte der Ybbstalradweg sicherer geführt werden. Schon bei der Eröffnung des Radweges war dies ein großes Thema:

Siehe auf diesen Blog auch ganz hinten:
https://piaty.blog/2017/06/17/eroeffnung-radweg/

Leider ist nun bereits bei einer Bundesstraßenquerung  in Göstling ein schwerer Unfall mit einer Toten passiert.  http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Radfahrerin-starb-nach-Kollision-mit-Motorrad;art58,2894821

Die Unfallstelle sieht man im Bild, wo die 70er Beschränkung aufgehoben wird. Die anderen Bilder zeigen, wo der Radweg endet und nach wenigen Metern die B25 gequert werden muß.

Wer den Radweg gefahren ist, kennt dieses Stück, wo in kurzer Zeit 2 x die Bundesstraße gequert werden muß. Und dies, obwohl die Trasse der Ybbstalbahn dort ohne jede Querung auskommt und daneben scheinbar genügend Platz für den Radweg gewesen wäre. Wer sich das ansieht, wird das besser verstehen.  Und sogar die Bahntrasse selbst wäre verwendbar, denn dieses Stück von Göstling bis Lunz ist für den Bahnverkehr eher unattraktiv, sollte sogar an den Waidhofner Verein Club 598 verpachtet werden.

Aber das gesamte Umfeld des Bahnhofes Göstling (keine Parkplätze – der Bahnhof selbst in Privatbesitz mit Betretungsverbot – siehe Titelbid) ) erscheint für einen Eisenbahnbetrieb nicht gut geeignet. Bezüglich Ybbstalbahn  sollten alle Resourcen auf die Bergstrecke Lunz nach Kienberg und auf die Citybahn Waidhofen gebündelt werden, da wäre  genug zu tun.  Warum die Gemeinde Göstling diese Lösung mit den 2 Bundesstraßenquerungen angestrebt hat, konnte bisher nicht eruiert werden. Aber Sicherheit darf niemals als „Einsparung“ betrachtet werden, denn jeder Tote ist einer zuviel.