Schnelles Internet

Auf „Schnelles Internet“  und mehr „Service für ihre Pendler“  setzen immer mehr Gemeinden in NÖ.  Besonders beim „schnellen Internet“ und beim „öffentlichen Verkehr“ zeigt sich, welche unterschiedlichen Möglichkeiten es dazu gibt. Beim Internet stehen  „Glasfaser-Kabelnetze“ oder „Mobile Anbindungen“  dabei vermehrt im Wettstreit um die Gunst der Kunden. Denn da geht es um viel Geld !

Während für Kabelanschlüsse meist sehr umfangreiche Grabungen und teure Verlegungen nötig sind, haben mobile Anbindungen diese Nachteile nicht in so großem Ausmaß.  Hier genügt es für die Sendeanlagen (z.B. Straßenlaternen oder öffentlichen Gebäuden) die entsprechenden Glasfaseranschlüsse zu verlegen und nicht zu jedem Haus eine Künette zu graben.

Als Beispiele der zukünftigen Entwicklungen  können daher aktuell die Gemeinden Ybbsitz (ÖVP) und Ebereichsdorf (SPÖ) beobachtet werden.

Vorweg: Während Ybbsitz keine Eisenbahnanbindung mehr in ihrem Ort wollte, bekommt Ebereichsdorf nun sogar einen neuen Bahnhof und eine neue Bahntrasse – als  besseres Service für die Pendler. Wer sich von den beiden Gemeinden für „die Zukunft“ besser aufstellt wird sich wohl bald herausstellen.

Smart City: https://www.ebreichsdorf.at/Stadt/Smart_City_Ebreichsdorf

Bezüglich Internetanschlüsse kann man neben Ebereichsdorf aber auch Melk als Beispiel heranziehen. Ybbsitz hat sich für ein Kabelsystem (Glasfaser) mit Anschluß an jedes Haus in der Gemeinde entschlossen, auch wenn der Besitzer gar keinen Anschluß will !!!   Melk setzt dagegen auf das moderne System Smart City – Smart Street. Mit dabei eine mobile Lösung für schnelles Internet über Funk für die Haushalte. Der ORF NÖ. hat sich das Beispiel Melk am 2.9.2018 angesehen und auch die NÖ. Landeshauptfrau Johanna Mikl Leitner war bei der Vorstellung persönlich anwesend und sichtlich begeistert – Auch Nationalrat Georg Strasser war bei der Vorstellung der Smart Street in Melk vor Ort. siehe Video davon unten.

Es wird sich bald zeigen, in welche Richtung sich die Anbindung für schnelles Internet an kleine Haushalte und Einfamilienhäuser entwickeln wird.

Für Betriebe, öffentliche Gebäude und echte „Internetfreaks mit Videoambitionen“ wird die Glasfaser richtig und daher notwendig sein, aber ob es wirklich nötig sein wird an jedes Haus in NÖ. einen Glasfaseranschluß heranzugraben scheint doch nicht so sicher zu sein. Obwohl zum Beispiel die Gemeinde Ybbsitz, auf Anraten von Herrn Nationalratsabgeordneten Andreas Hanger, aktuell die Grabungen weiter vorantreibt. Vielleicht gibt es darüber bald sachliche Diskussionen, vielleicht sind es doch mobile Funksysteme, welche zukünftig das „schnelle Internet“ für den kleinen Mann einfacher, schneller und auch kostengünstiger machen.

Die Welt ist technologisch im Umbruch, daher ist es jetzt besonders wichtig das richtige zu tun. Beim telefonieren haben sich die „Funksysteme“ (Handys) klar durchgesetzt, es könnte dies auch beim Internet (vorerst sogar ohne 5G) bald ebenso sein.

Und noch bevor die letzten Künetten in Ybbsitz gegraben sind, geht der „Preis-Wettbewerb“ um die „Ybbstaler Internetkunden“  schon los:

Ybbstaler Plakatwand  im August 2018 
Plakat Ybbsitzerstrasse A1 6.8.2018