Kabinettchef bei Piaty

Der Kabinettchef des Innenministeriums, Ministerialrat Ing. Mag.  Reinhard Teufel, besuchte am 27. September 2018 die Ybbstaler Bergbauernstube in der Bäckerei Piaty. Er ist auch Buchautor und hat über die beim Verfassungsgerichtshof beeinspruchte Bundespräsidentenwahl gemeinsam mit Verfassungsrichter Andreas Hauer ein Buch geschrieben:
Dem Antrag wird stattgegeben. Anmerkungen zur Bundespräsidentenwahl 2016.

FPÖ bei Piaty 27.9 (1)
Regionalreferent Alexander Schnabel, Kabinettchef Reinhard Teufel und Nationalratsabgeordnete Edith Mühlberghuber in der Bauernstube Piaty

Eintrag im Piaty-Gästebuch – von Kabinettchef Ing. Mag.  Reinhard Teufel.DSC01924 (2)

Da auch Karl Piaty sen. bezüglich Wahlen seit über 18 Jahren mit dem Innenministerium, über Vermittlung von Bundespräsident Dr. Klestil, in Verbindung steht, und bei dem Verfahren über den Einspruch gegen diese Bundespräsidentenwahl persönlich im Verfassungsgerichtshof anwesend sein durfte, kam schnell ein diesbezügliches Gespräch zustande.

Hier besispielhaft 3 Videos von Karl Piaty zu dem Thema:

Denn Wahlen bleiben weiter brisant: Die EU Wahl 2019 könnte dabei zum „Knackpunkt“ werden. Schon jetzt wird europaweit fast täglich versucht, über Fakenews und Hackerangriffe sich in diese Wahlen gesetzwidrig einzumischen. Die Briefwahl wird dabei besonders genau zu beobachten sein. Auch die Problematik der „Zweitwohnsitzer“ bei Wahlen ist ein wichtiges Thema. Reinhard Teufel, als Kabinettchef des Innenministers hier nun im Focus stehend, ist auch NÖ. Landtagsabgeordneter – und ist daher mit diesen Themen direkt konfrontiert.

Aber auch Positives kam zur Sprache. Nach jahrelangen vergeblichen Suchen nach einer neuen Dienststelle für die Waidhofner Polizei, konnte Ministerialrat  Reinhard Teufel von einer nunmehrigen baldigen Entscheidung berichten.

Wichtig auch für die nunmehr denkmalgeschützte Dampflok Yv.2

Das Gebiet um den Lokalbahnhof steht auch für das Innenministerium nun nicht mehr zur Debatte, jetzt sind für dieses Gebiet neue Lösungen möglich. Der denkmalgeschütze Lokalbahnhof und die denkmalgeschützte Dampflok sind bestens dafür geeignet, die Erinnerung an die Ybbstalbahn historisch für spätere Generationen zu sichern. Es darf nicht vergessen werden, daß der Verein Club 598 am Areal des Lokalbahnhofes  jahrelang die wertvolle Dampflok (Schätzwert rund 1 Million Euro)   untergebracht hatte, und nur auf Grund der Neuplanung eines Sicherheitszentrums diesen Platz freiwillig verlassen hat. Da nun auch von Kabinenettchef  Teufel festgestellt wurde, daß das Sicherheitszentrum auf diesem Grundstück gar nicht gebaut wird, ist nun auch eine gute und berechtigte Lösung im Sinne des amtlichen Denkmalschutzes gegeben.

Im Bescheid des Bundesdenkmalamtes vom 5. September 2018 ist dieser Standort für die denkmalgeschützte Dampflok vernünftigerweise schon angegeben, da der derzeitige Lokschuppen am Hauptbahnhof Waidhofen ja nur temporär besteht.

Durch die Tatsache, daß das Sicherheitszentrum nun nicht am Gelände des Lokalbahnhofes entsteht, kann die  ideale Symbiose – denkmalgeschützter Bahnhof und denkmalgeschützte Dampflok – nun wieder erstehen.
Ybbstaler Dampflok Yv.2 nun unter Denkmalaschutz

Vom Standort Lokalbahnhof aus könnte dann die Dampflok durchaus auch immer kurzfristig zu „Dampffahrten“  gebracht werden, die 760er Spurweite gibt es z.B. auch auf der Bergstrecke  Lunz – Kienberg Gaming, im Steyrtal, auf der Mariazellerbahn, im Waldviertel usw. 

Dampfloktreffen zählen zu absoluten Rennern im Tourismus,
alle diese positiven Wege stehen jetzt offen.
Daß 2017 sogar aus Sachsen eine Dampflok für einige Wochen nach Kienberg gebracht wurde, zeigt die großartigen Möglichkeiten auf:

Ein Video von 2013 hat nun wieder große Aktualität.

Damals mußte der Verein Club 598 ein „Zwischenlager“ für die Dampflok bauen, und dies war am Hauptbahnhof Waidhofen / Ybbs. Zu dieser Zeit war von Ehrenamtlichen angedacht, den Bahnhof Ybbsitz als Museumsbahnhof auszubauen und gemeinsam mit dem „Marko – Museum“ hier eine große Tourismusattraktion unter dem Namen „Alles unter Dampf“ zu schaffen.
Die dabei angedachte Vision kam aber nicht zustande,
bewerten werden dies einmal spätere Generationen:
Vision Ybbsitz 2017 neu 4.4.2014

Leider  wurde dies vom ehemaligen Ybbsitzer Bürgermeister Josef Hofmarcher verhindert, die wertvollen Museumsstücke des „Marko-Museums“ mußten sogar von rumänischen Eisenbahnfreunden vor ihrer Zerstörung bewahrt werden.

Der in der Zwischenzeit vom Bundesdenkmalamt ausgesprochene Denkmalschutz für die alte Dampflok mit dem Standort „Lokalbahnhof“ ermöglicht  wenigstens  hier eine Lösung, da das Sicherheitszentrum ja gar nicht gebaut wurde. Eigentlich war die Übersiedlung auf den Hauptbahnhof und dort der Bau eines provisorischen Lokschuppens gar nicht nötig. Noch heute könnte die Lok am Lokalbahnhof stehen, und auch die „Verschränkung“ der Gleisanlagen ( um den Bau des Sicherheitszentrums nicht zu behindern) war überflüssig.  

Nun ist aber die Zeit gekommen, für das historische Eisenbahn-Erbe (denkmalgeschützte Kulturerbe) eine gebührende Lösung zu finden – und die ist gar nicht schwer, wenn Politik und Ehrenamtliche  gemeinsam an einer solch positiven Lösung interessiert sind.