Buchenberg braucht Hilfe

„Unser Buchenberg“ – so hört man es immer wieder, aber wird das auch wirklich so gelebt ? Der Gemeinderat hält sich seit Jahren dazu öffentlich bedeckt, verhandelt und beschließt über die Zukunft von Natur- und Tierpark nur unter Ausschluß der Öffentlichkeit – warum eigentlich – was hat man zu „vertuschen“?

Eines kann man ruhig behaupten:
Der Buchenberg als Natur- und Tierpark mit dem Kletterpark und dem Bogenparcour ist die EINZIGE  nennenswerte Tourismuseinrichtung in Waidhofen. Nun steht wieder alles auf der Kippe.  Jetzt ist ein wichtiger Zeitpunkt, um endlich ein vermarktbares Konzept zu entwickeln, das Besucher anzulocken weiß.

Blenden wir einmal zurück:
Einst hatte „Oberförster Kraus“ eine Idee, er errichtete mit freiwilligen Helfern ein sogenanntes „Wildgehege“ am Buchenberg. Aushängeschild war „Hirsch Herkules“.

Der damalige Bürgermeister Vetter unterstützte diese Idee und Waidhofen hatte so eine neue Attraktion. Als Oberförster Kraus in Pension ging und die Aufrechterhaltung des „Wildgeheges“ gefährdet war, entschied sich die Stadt, dieses einfache Gehege in einen „richtigen Naturpark“ umzuwandeln.  Noch unter Erich Vetter wurde ein junger Mitarbeiter des Magistrates beauftragt, diese politischen Wunschvorstellungen aufzubauen.  Auch unter Bürgermeister Sobotka wurde dieses Thema weiter vorangetrieben und unter Bürgermeister Mair  dann das Top-Ausflugsziel „Naturpark Buchenberg“ vollendet.

Aber alle drei Bürgermeister haben es verabsäumt, für den  Naturpark Buchenberg die wichtigste Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb zu schaffen: eine gesicherte Zufahrt und großzügige Parkmöglichkeit mit PKW.

Und es wurden leider auch zu große, auch unpassende  Attraktionen angeschafft, welche sowohl für einen Naturpark unnötig sind und sich auch nicht rechnen – z.B. eine Renn-Bahn mit  asiatischen Autocarts. Und im Tierpark tummeln sich auch Tierarten, welche nur durch sehr hohe Investitionen sicher verwahrt werden können.

2 ausgebüxte Luchse hielten die Stadt erst vor kurzem monatelang in den Medien.
Es ist daher verständlich, daß man sich über die Zukunft des „Buchenberges“ als Tourismushighlight Gedanken machen muß.

Daß es diese Gedanken schon sehr lange gibt zeigt diese amtliche Nachricht von Bürgermeister Mag. Wolfgang Mair :

Nun haben wir längst einen neuen Bürgermeister ( Mag. Werner Krammer) und schreiben bald das Jahr 2019 – aber die  Insider der Politik in Waidhofen wissen  – beim Thema Natur- und Tierpark Buchenberg liegen weiter die „Nerven blank“.   Zwar verhandeln die Gemeinderäte bei diesem Thema immer „geheim und hinter verschlossenen Türen – aber es wäre nicht Waidhofen wenn nicht auch alle Anderen  Bescheid wüßten.

Aber was könnte gemacht werden, um dem Buchenberg eine „Zukunftschance“ zu geben. Das ist eigentlich ganz einfach:  Der Naturpark braucht ein neues Konzept bezüglich der dort untergebrachten Tiere und eine Lösung der Erreichbarkeit.

Ob „Streichelzoo“  oder „Raubtieranlagen“ kann man gut diskutieren, dafür sind Gemeinderat und Fachleute die besten Ansprechpartner für eine Entscheidung.

Aber das Wichtigste ist die bequeme Erreichbarkeit – ohne diese wird  jedes Konzept auf Dauer scheitern. Parkplätze in großer Zahl zu schaffen und in einem Naturschutzgebiet eine entsprechende Auffahrstraße zu bauen wird eher nicht möglich sein. Außerdem sollte auch diese Erreichbarkeit schon ein naturnahes, CO2 freies und etwas abenteuerliches Erlebnis sein.

Dafür hat Karl Piaty sen.  schon seit Jahren eine Idee geboren. 
Als Beweis dafür kann dieses Video gelten:

Ausschnitt des dazugehörigen Textes auf Youtube:
 Besonders von Interesse für Piaty: Die ehemaligen Schrägaufzüge am Erzberg. Doch diese sind leider 1993 abgebaut worden, niemand dachte damals daran, diese für den Tourismus zu nützen. Während die Schweizer es verstehen, auch aus solchen alten Relikten der Baugeschichte im Bergland touristischen Nutzen zu ziehen, beschäftigen sich manche ideenlose Bürgermeister in Österreich leider noch immer zuviel mit dem „Abreißen“ der wertvollen Kulturgüter. Piaty wollte auch so einen Schrägaufzug gemeinsam mit dem AKKU Projekt Citybahn zu einer echten Tourismusattraktion in Waidhofen / Ybbs entwickeln. Von der Haltestelle Schillerpark mit einem kurzen aber erlebnisreichen Schrägaufzug direkt in den Naturpark Buchenberg. Im kleinen Smalltalk (im Video zu hören) hoch oben am Erzberg wird darüber diskutiert.

Der für den Tourismus in Waidhofen an der Ybbs verantwortliche Stadtrat Peter Engelbrechtsmüller sollte die Kombination Citybahn und Naturpark Buchenpark (verbunden mit dem nur mit Wasser betriebenen Erlebnisaufzug) erklären lassen. Denn es ist nicht einzusehen, daß Waidhofen den Göstlingern ein Hallenbad und den Hollensteinern und Gaflenzern Skigebiete teilweise mitfinanziert, selbst aber die Tourismuschancen und die dafür möglichen Förderungen für sich nicht nützt.

Es sollten nicht nur „Politikeraufmärsche“ inszeniert werden, der Buchenberg braucht endlich Taten, welche ihn als wirkliches Familienerlebnis positionieren.
So nahe hat kaum eine Stadt einen so wertvollen Naturpark – mit einer einzigartigen Aufstiegshilfe  vom Schillerpark in den Naturpark wäre viel Aufsehen zu erreichen.

Positives Umwelt-Erkennungszeichen: Nur von Wasser betrieben, CO2 frei und voll von Erlebnisgefühlen für jung und alt.

Fassen wir zusammen, was es vom Gemeinderat zu lösen gäbe:

LÖSUNG DER VERKEHRSPROBLEMATIK

BAU EINES EINZIGARTIGEN WASSERBETRIEBENEN SCHRÄGAUFZUGES

NUTZUNG DES TECHNISCHEN DENKMALES LOKOMOTIVE VY.2

EINBINDUNG des 5e MUSEUMS mit publikumswirksamen Ausstellungen
oder EINBINDUNG DES SCHAUKRAFTWERKES

EINBINDUNG DER GASTRONOMIE