Kulturerbe – Kongreß Herbert Marko Eisenbahnmuseum

Aus Anlaß der österr. Präsidentschaft und Ratsvorsitzes der EU fand der Kulturerbe-Kongreß 2018 in Wien statt. Ein Projekt dieses Kultur-Jahres berichtete über das länderübergreifende Eisenbahnmuseum von Österreich (Ybbsitz) und Rumänien (Moldavita). Projektleiter Herbert Marko wurde aus diesem Grunde vom Bundeskanzleramt zum Kongreß als Gast geladen.

Gleich zu Beginn konnte er an Burghauptmann Mag. Sahl eine CD dazu übergeben:
DSC00053 (2)

Gesamtes Projekt: https://piaty.blog/2018/08/25/eu-kulturerbe-eisenbahn/

Dieses Video zeigt den 1. Tag. Die Ankunft von Herbert Marko in Wien, seine Besichtigung des Christkindlmarktes mit dem „nachgebauten“ Nostalgiebahnhof am Rathausplatz!

Der 1. Tag des Kongresses gehörte der „Weiterbildung“ und des „Feierns“!
Eine besondere Freude war es auch, daß der österr. Apfelstrudel hier eine so wichtige Rolle spielen konnte, und die Delegationsmitglieder des Kulturerbejahres als besondere kulturelle Aktivität das „Strudelmachen“ erlernen konnten. Konditormeister Karl Piaty, der ebenfalls der Delegation angehörte, (er ist nebenbei auch Botschafter der österr. Mehlspeiskultur) freute diese Aufwertung der „Süßen Speisen“ natürlich besonders.

Der Festabend, auf Einladung des Bundeskanzleramtes,  fand am Abend des 1. Tages in den Prunkräumen der Hofburg statt.

Dort zeigte sich das Kulturerbe von einer weiteren ungewöhlichen Seite – dem österr. Brauchtum. Die Orignale des „Niglo-Umzuges Windischgarsten“  stellte sich ein. Herbert Marko, welcher an diesem Festabend ebenfalls traditionelle Bekleidung trug und Ähnlichkeit mit Kaiser Franz Josef ausstrahlte, übergab dem Nikolaus des immateriellen Kulturerbe einige Wuchteln aus dem Ybbstal (Piaty)

Der Nikolaus ließ sie gleich gar nicht mehr los und die Delegationen aus der ganzen Welt fotografierten in vollen Zügen den Nikolaus samt den Wuchteln. Zum Schluß hatte der Nikolaus nur mehr 1 Wuchtel für sich selbst, aber die ließ er sich dann sichtlich genüßlich schmecken.

In vielen Gesprächen und mit Bildbeispielen konnte das Ybbsitzer Eisenbahnmuseum an die Delegationen weitergegeben werden.

Ein Eintrag in das Buch des Kulturerbejahres mittels eines technischen Schattenspieles mit Nikolaus, Herbert Marko und Karl Piaty rundeten dann den Abend ab:
DSC00129 (2)

Näheres zu den Bahnhofsgesprächen zeigt dazu das Video des 2. Tages.

Kultur kann vielfältig geschützt sein, aber auch ihre Vernichtung ist vielseitig. Waren es früher meist nur Kriege und Brandschatzungen, so sind es heute auch politische Schreibtisch-Fehlentscheidungen, welche Kulturgut zerstören.

Gerade das Beispiel Ybbsitz zeigte Europa auf, wo es im Argen liegt. Aber Herbert Marko und Georg Hocevar haben ein Zeichen der Hoffnung gesetzt, das ehemalige Eisenbahnmuseum von  Ybbsitz lebt eben in Rumänien fort – dies kann gar nicht genug bedankt werden.