EYCH – Kulturerbe Eisenbahnmuseum Marko

Das Eisenbahnmuseum in Ybbsitz, welches von Herbert Marko in jahrelanger Kleinarbeit aufgebaut wurde, mußte auf Weisung des Ybbsitzer Bürgermeisters aus dem denkmalgeschützen Ybbsitzer Bahnhof entfernt werden. Rumänische Eisenbahnfreunde retteten das wertvolle Kulturgut und nahmen die historischen Exponate im revitalisierten Bahnhof Moldovita (nahe an der Grenze zur Ukraine) auf.  Dort wird auch eine schöne  Museumseisenbahn betrieben, um den Tourismus in diesem armen Gebiet auszubauen.

Untenstehende Fotos zeigen Herbert Marko, Georg Hocevar und einen  rumänischen Bahntechniker- und Lokführer bei der „Wuchtelübergabe“. Denn auch kulinarisch soll das Ybbstal mit Moldavien „zusammenwachsen“!

Schließlich ist der Ybbstaler Konditormeister Karl Piaty sen. auch „offizieller Botschafter der österr. Mehlspeiskultur“! https://www.mehlspeiskultur.at/botschafter/

Das österr. Wuchtelrezept wurde auch in rumänisch übersetzt. Natürlich ist es nicht das „Original Piaty Wuchtelrezept“ denn dieses ist streng geheim.
Rezept Wuchteln
Erzeugungsanleitung Wuchteln


Diese vorbildliche Rettung eines wichtigen europäischen Kulturerbes wurde  nun in die veröffentlichten Projekte zum EU Kulturerbejahr 2018  aufgenommen und die gemeinsame Aktivität damit verdient ausgezeichnet.

Auch das optische Erkennungszeichen  (Logo)  von EuropeforCulture (EYCH) darf nun für das Projekt verwendet werden um auch so auf diese positive Geschichte hinzuweisen. Diese österreichisch / rumänische Zusammenarbeit für die Erhaltung des  Kulturerbe  (historische Erinnerungsstücke von der Ybbstalbahn) ist damit eines der  offiziellen  Österreich-Themen zum EU Kulturerbejahr 2018.

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https://www.kulturerbejahr2018.at/de/eych/projekte/detailansicht/projekt/eych-projekt-l%C3%A4nder%C3%BCbergreifendes-eisenbahnmuseum

Alles Wissenswertes zur Entstehung des länderübergreifenden Museums:
https://piaty.blog/2018/05/03/eisenbahnmuseum-2/

Für die Umsetzung des europäischen Kulturerbejahres 2018 wurden nationale EYCH-KoordinatorInnen ernannt. Österreichs Koordinatorin ist Dr. Anna Steiner (Bundeskanzleramt). Für die Umsetzung in Österreich ist eine interministerielle Arbeitsgruppe im Bundeskanzleramt eingerichtet, in der sowohl die verschiedenen Bundesministerien als auch Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer, des Bundesdenkmalamtes, der Zivilgesellschaft etc. eingebunden sind.

Das Projekt mit dem Eisenbahnmuseum in Rumänien wurde auch beim Bürgerdialog in Krems vorgestellt – ein Bild mit LR Eichtinger und MEP Karas zeigt Karl Piaty sen. nach der Kurzvorstellung des Projektes auf der offiziellen Seite von Europe-directhttp://www.europainfo.at/home/fotogalerie/184/from1/1412

Rückschau: Eröffnet wurde in NÖ. das Jahr des Kulturerbe im Mai 2018 in St. Pölten:
https://www.kulturerbejahr2018.at/de/veranstaltungen/veranstaltungen-detail/Festveranstaltung-Europatag-2018-Kulturerbe-Niederoesterreich

Vorschau: Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft wird am 6./7. Dezember 2018 in Wien die Abschlusskonferenz zum Kulturerbejahr unter dem Titel #EuropeforCulture stattfinden. Dabei wird es möglich sein, auch über die Zukunft des Kulturerbes Eisenbahn und Anderes mit wichtigen Persönlichkeiten zu diskutieren.

#EuropeForCulture – Abschlusskonferenz des Europäischen Kulturerbejahres
6.-7. Dezember 2018 in Wien

Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft richtet Österreich die Abschlusskonferenz #EuropeForCulture zum Europäischen Jahr des Kulturerbes aus. Die Konferenz gibt politischen EntscheidungsträgerInnen aus ganz Europa sowie VertreterInnen aus der Zivilgesellschaft die Möglichkeit zum Austausch über Entwicklungen und Fortführung der Arbeit zum Kulturerbejahr. Die Konferenz bietet Vorträge und Workshops entlang der Schwerpunkte des Themenjahres und präsentiert erfolgreiche europäische Initiativen und Best Practice-Modelle aus den EU-Mitgliedsstaaten.

Im Kern der Konferenz steht die Frage: Was bleibt vom Kulturerbejahr? Angestrebt werden eine fortführende Nutzung der Ergebnisse und Arbeit dieses Themenjahres, eine weiterführende Orientierung an seinen Zielen sowie das Nutzen von Synergieeffekten für zukünftige Arbeitsprogramme der Europäischen Kommission.

Der inhaltliche Fokus liegt auf der Förderung von kultureller Diversität, gesamtgesellschaftlicher Partizipation, nachhaltiger Entwicklung und speziell auf Kindern und Jugendlichen, den jungen Erbinnen und Erben unseres gemeinsamen kulturellen Erbes. Bei entsprechend vorliegenden Ergebnissen soll die Arbeit von OKM-Gruppen wie “Skills, Training and Knowledge Transfer: Traditional and Emerging Heritage Professions” oder “Sustainable Cultural Tourism” (nachhaltiger Kulturtourismus) präsentiert und zur Diskussion gestellt werden.

Einige Links für nähere Informationen:

http://europa.eu/cultural-heritage/node/2_de

https://www.kulturerbejahr2018.at/de/

eych-label_award-guidelines_en

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Ein beispielhafter Medienbericht, warum es zu dem Projekt kam:
https://www.noen.at/ybbstal/ybbsitz-waidhofen-privatmuseum-uebersiedelt-nach-rumaenien-herbert-marko-eisenbahnmuseum-eisenbahnmuseum-ybbsitz-bahnhof-ybbsitz-rupert-gansterer-63481217

Was wurde aus dem „ausgeräumten“ Bahnhof in Ybbsitz ?
Und während sich in Rumänien ca. 40.000 jährliche Besucher bei der Museumsbahn und dem Bahnhof über die historischen Erinnerungen am Eisenbahnsektor erfreuen, bekommen Besucher des denkmalgeschützten Bahnhofes und des denkmalgeschützen Heizhauses in Ybbsitz im August 2018 folgendes zu sehen:

 

Erster Medienbericht über das EYCH Projekt:
http://www.ybbstalnews.at/32-popular/391-eu-kulturerbejahr-2018-mit-marko-museum

Medienbericht Kronenzeitung  5.9.2018:
Krone 5.9.2018 Rumänien Museum

Bezirksblätter:
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