10 Jahre Erfolgsgeschichte

In wenigen Wochen jährt sich die Erfolgsgeschichte der Waidhofner Innenstadt zum 10 mal. Der Kurierartikel vom 17. September 2009 zeigt auf, welche Entwicklung Waidhofen / Ybbs nahm, nachdem die professionellen Stadterneuerer Hand anlegten.
Täglich 800 zusätzliche Kunden, keine leeren Geschäftsflächen mehr – riesige Einnahmen aus der Parkplatzbewirtschaftung und vieles mehr wurde da stolz aufgezeigt.

Kurier 17.9.2009

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Kurier Innenstadt 2009

Wie schaut es 10 Jahre später – unter dem neuen Bürgermeister aus ?

Nun, am Besten geht man selbst durch die Stadt, schaut sich genau um – das hätte man übrigens auch vor 10 Jahren so machen sollen, um damals die Wahrheit festzustellen und sich nicht auf „mediale Lobhudeleien“ zu verlassen.

Nun aber soll endlich der Hohe Markt eine „belebende Stadtmöblierung“  bekommen, architektonische Fahrradständer sind angekündigt und alles vom Gemeinderat längst beschlossen.
Übrigens: die den Gemeinderäten vorliegenden Entwürfe (sehr detailierte Pläne) sind mit Juli 2018 datiert – was geschah eigentlich seit damals ?

Hoffen wir, daß diese derzeitige, unhaltbare Fahrradabstellsituation bald der Vergangenheit angehört. Da sollten sich die Gemeinderäte einmal hinstellen und ihre „Wählerinnen und Wähler“ darüber diskutieren  hören. Die dabei fallenden „Ausdrücke“ kann man öffentlich nicht wiedergeben – aber vielleicht gefällt das ganze ja auch einigen der 40 Gemeinderäte nicht ?
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„Schildbürgerei“  oder „kluge Verkehrsflächengestaltung“?
Der rund 3 Meter lange Radständer fasst, (will man mit seinem Rad nicht den Zuliefer-Verkehr blokieren) gerade einmal 2 Fahrräder. Warum wird jeder erkennen, der schon einmal einen Radständer benützt hat.

Denn aus praktischen Gründen sind nur die 2 äußeren „Spiralen“ verwendbar – oder man hebt sein Rad über die anderen Räder hinweg.

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Da bald der feuchte Herbst ins Land zieht, ist die „wettertaugliche Ausführung“  einer solchen „Sitzmöblierung“ sehr wichtig.  Hoffen wir, daß die „einjährige Nachdenkpause im Gemeinderat“  gut genützt worden ist und die doch recht teuren „Möbel“ allgemein Gefallen finden und einem „Praxistest“ bestehen.

Ebenso  wichtig  ist der „Aufstellungsplatz und die Art der Befestigung“, da der Hohe Markt eben eher eine „Gasse als ein Platz“ ist.  Fix montierte Bänke sind da keine gute Lösung, zumindest sollte eine rasche und einfache Demontage möglich sein, um bei Sonderveranstaltungen, größeren Zulieferfahrzeuge, Feuerwehr  usw. schnell Platz machen zu können. Und es muß auch bedacht werden, daß auch der Wochenmarkt öfters hier stattfindet (demnächst z.B. während der dringend notwendigen  „Pflastersanierungen“ am Oberen Stadtplatz)

…  auch diese „amtliche Aussage“  vom April 2019 ist schon etwas „ergraut“:
Amtl Nachrichten 4.4 2019 Fuzo

… und das stand in der NÖN im Juni 2017:
„Noch im Juni erfolgen konkrete Schritte zur Entwicklung des Hohen Marktes“, sagt Krammer. „Neben einzelnen Leuchtturmveranstaltungen wie ‚Rock in the City‘ ist vor allem die Entwicklung des Hohen Markts wichtig für eine prosperierende Innenstadt.“ Unter Bürgerbeteiligung sollen Möglichkeiten der Möblierung sowie verschiedener Veranstaltungen ausgelotet werden.

Eigentlich ist Bürgermeister Krammer dafür bekannt, daß er sehr bemüht ist, seine Versprechungen auch zeitgerecht umzusetzen – wer bei der Möblierung am Hohen Markt der „Bremser“ ist sollte er vielleicht einmal bekanntgeben. Aber er sollte auch dafür sorgen, daß diese Möblierung den notwendigen, praxisgerechten  Anforderungen entspricht – „nur teuer“  ist nicht unbedingt auch „passend“.

Die NÖN blickt am 22. August 2019 auch 30 Jahre zurück:
Fuzo 1989