Gulasch ist bei den Prosinis in St. Georgen am Reith „Kult“. Nicht umsonst schafften die beiden Wirtinnen beim Gulaschwettberwerb zwischen Wien und NÖ.  den Sieg. Die alten „Polithaudegen“ Pröll und Häupl  schrieben diesen Gastronomie – Wettbewerb aus, und Prosini holte den Sieg nach NÖ . eben nach St. Georgen am Reith.
Prosini Sieger im Gulaschwettbewerb
Viele Fernsehauftritte folgten, und die Geheimadresse für „Gulaschfreunde“  ist auch heute noch in „aller Munde“:

Als LH Pröll einmal mit dem Hubschrauber nach Waidhofen kam
Pröll Hubschrauber nahe
(außer den Politgrößen der Stadt wußte niemand davon) waren die Prosinis gerade bei der großen EU Aktivität der Konditorei Piaty in Waidhofen (Piaty stellte das EU Land Ungarn vor – und die Prosini machten dazu ihr berühmtes Gulasch)Alle karlrechts2 (2)

Da aber auch Piaty von dem „geheimen“ Hubschrauberflug Prölls wußte (woher er das nur wieder hatte ???) empfingen die Prosinis ihren „alten Freund Erwin“ gleich mit „Schmankerl“ von St. Georgen und Waidhofen direkt beim Hubschrauber. Das gab einige Aufregung unter den „Sicherheitskräften“ – aber Prosini und Piaty – die kennt man auch dort sehr positiv – da gibt es nichts zu befürchten.
Daß sich der LH da sehr freute, zeigt wohl der Schnappschuß davon am Besten.
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Danach ging es wieder EU-mäßig  in der Konditorei weiter, viele Gäste aßen das Prosinigulasch erstmals „außerhalb“ des Dorf-Gasthauses in St. Georgen.

Und dieses Gulasch stand auch im Mittelpunkt vieler Fernsehproduktionen – die Kronenzeitung ist ein unermüdlicher Berichterstatter für diese „wirkliche, da unverfälschte Wirtshauskultur“ in NÖ.
Und natürlich wurde dort auch schon mit der „Ötscherbärin“  gedreht, denn  es gibt bei den Prosinis auch wunderbare „bee(ä)rige Süßigkeiten“

Die Radfahrer schätzen im Sommer das Gulasch bei den Prosinis, aber im Winter fehlen eben die „Eisenbahngäste“ von früher. Es ist schwer geworden im Ybbstal – eine halbe Saison ist oft doch zuwenig um einen wirtschftlichen Betrieb aufrechterhalten zu können. Aber die Prosinis versuchen verstärkt die „eisenbahnbefreite Zeit“ auch zu beleben. Und daß sie nicht nur Gulasch kochen können, beweisen sie vom 19. – 26. Jänner 2020  mit einer speziellen Knödelwoche  – diesen Termin sollten sich gerade jene vormerken, welche durch die Einstellung der Ybbstalbahn (Radweg und Bahn wäre wohl klüger gewesen) hier etwas „zum Nachdenken“ hätten.

Video vom Beginn der Knödelwochen am 19. Jänner 2020:

„Presseaufruf“
Hier eine “brandaktuelle” Info aus dem “Tal der toten Ybbstalbahn”. Natürlich steht die Gemeinderatswahl diese Woche im medialen Hauptinteresse, aber auch das „gewöhnliche Leben“ geht in dieser Zeit weiter.  Ein besonderes Beispiel ist dazu die Situation an der Trasse der ehemaligen Ybbstalbahn. Im Sommer mit dem Radweg durchaus eine interessante Angelegenheit (obwohl Rad und Bahn sicher weit attraktiver wäre) zeigt der Winter (da er durch die Klimaerwärmung auch kein richtiger mehr ist) die Probleme für die Gastronomie besonders stark auf.

 

Am letzten Tag der Knödelwoche in St. Georgen am Reith gibt es dort auch Gemeinderatswahlen. Wie sich das „Ybbstalbahn-Zusperrverhalten“ des ehemaligen SPÖ Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Helmut Schagerl auswirken wird – ist leicht zu erraten)
Eines muß man Ex Bürgermeister Schagerl zugute halten. Er hat für seinen „Verrat der Ybbstalbahn“ persönlich schwer bezahlt – angeblich steht er am 26. Jänner 2020 bei den Gemeinderatswahlen nicht einmal mehr am Stimmzettel – Vielleicht denkt er einmal darüber nach, welchen Schaden er für die Region, seine Gemeinde, seiner SPÖ  – und auch an sich selbst angerichtet hat – Nur um den „Zerstörungswahn der Ybbstalbahn durch  Andere“, tatkräftig zu unterstützen war es das sicher  nicht wert.

Sind wir daher froh, daß wir wenigstens noch solche Wirtshäuser im Mostviertel haben, auch wenn deren Überleben nicht gerade abgesichert ist.
Felicitas Prosini – immer auch für ein „Späßchen“ zu haben
prosini

Leider  gibt es nicht mehr viele dieser echt regionalen Gasthäuser.
Ein weiteres dieser so wichtigen „Kulturgüter der Gastronomie“ ist der Gasthof „Zur Linde“ mit der legendären „Lindenwirtin Maria“  in Waidhofen / Ybbs.

Blumen - Maria Üblacker 2Doch alles Bemühen der Wirte und Wirtinnen wird nicht reichen, solange die Politik nur „Sonntagsreden“ für diese Betriebe hält.  Es wäre schön, wenn Politiker sich verstärkt erkenntlich zeigen würden und mit vermehrten „Wirtshausbesuchen“ auch die Sorgen der „Kleinen“ hautnah verspüren könnten  – nur wenige sind da Ausnahmen.

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