Mostviertel Waidhofen

Fest am Hohen Markt

Zum letzten Mal fand am 28. Juli 2020 der Waidhofner Wochenmarkt am Hohen Markt statt. Die tüchtigen Pflasterarbeiter haben den Oberen Stadtplatz weit schneller als geplant fertigsaniert und so hieß es wieder „Abschied“ nehmen.

Und da der beliebte RAIKA Geschäftsleiter Walter Heigl seine verdiente Pension antritt, lud er zu einer kleinen Jause. Da war schnell gute Laune angesagt.
Franz Stressler und Hans Pöchhacker sorgten für das leibliche Wohl  und sogar das moderne Designer-Bankerl hätte  erstmals sinnvoll benützt werden können.
„Hätte“ – aber es blieb leider die meiste Zeit leer.

Leider hat der Hohe Markt auch die übliche Frequenz des Wochenmarktes gedrückt, der „Babyelefant“ war daher leicht einzuhalten.

Auch wenn der Herr Gesundheitsminister Rudolf Anschober an diesem Tag zugeben mußte, daß auch diese Verordnung nicht der österr. Verfassung entsprach und diese daher aufgehoben wurde:

Kronenzeitung dazu:
Rudolf Anschober wird in den kommenden Tagen die entsprechenden Verordnungsteile außer Kraft setzen. Zudem räumte er nach dem Verordnungschaos in seinem Ressort Fehler ein: „Das darf nicht passieren und das ist einfach schlechte Arbeit gewesen, Punkt.“ Korrigiert werden muss so ziemlich alles, was im Ministerium aus dem Boden gestampft und vom Verfassungsgericht versenkt wurde. „Nirgendwo auf der Welt schreibt der Minister selbst Verordnungen“, aber er trage natürlich die Letztverantwortung, meinte Anschober. Daher werde man nun eine Strukturveränderung im Haus angehen und das Ministerium „neu aufstellen“. Kann man Anschober deshalb einen Vorwurf machen, schnell reagiert zu haben, auch wenn Fehler passiert sind? Eher nicht, sagt das Bauchgefühl – dennoch wird dieser Umstand noch für sehr viele Diskussionen sorgen.

Bei solchen „Frequenzen“ ist es auch für „eingesessene Standler“ schwer, das nötige Geschäft zu machen – eine traurige Sache – diese Art von einer „schlecht begehbaren Fußgängerzone“.

 

Und auch wenn der Markt schon geräumt ist, „ein Glaserl“ geht auch dann noch:
Markt aus Feiern geht weiter

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Es ist nun zu hoffen, daß die Rückkehr auf den Oberen Stadtplatz den Marktumsatz wieder anhebt, denn die Pflasterbaustellen kosten der Stadt und seinen Geschäftsleuten weit mehr als die Arbeiten an dem unsäglichen Waidhofner „Fahrbahnpflaster“ selbst.

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