von Stadtdichter Fred Eichleter

Die „scharfe“ Radarfalle

So schön ist die Pocksteinerstraße,
nostalgische Allee!
Nur, fährst du mit dem Auto dort,
heißt‘s oft und oft „Ohje“!

Ein „Dreißiger“ ist einzuhalten,
ganz ohne jede Gnad‘,
und Strafbescheide massenhaft
gibt es vom Magistrat!

Es lauert da kein Polizist,
kein Mensch in Uniform,
ein Kastl, grau, aus schlichtem Blech,
wurmt Lenker dort enorm!

Ein Radar ist‘s ,das unerbittlich
den braven Bürger stresst,
…kein Wunder, wenn in finst‘rer Nacht
ein Blitz die Nerven „flasht“!

Am ärmsten sind die Fremden dran,
die nicht die Falle kennen,
verfehlen sie das Tunneltor,
hilft ihnen nur mehr „Brennen“!

Dem Bürgermeister ist es recht,
gibt‘s doch ein Körbelgeld!
Des einen Freud, des andern Leid,
bunt ist Waidhofens Welt!

So lieb, wie man zum Radler ist,
in uns‘rer kleinen Stadt,
so grauslich wird man abgezockt,
wenn man ein Auto hat!

P.S.:
Die G‘schicht erinnert an die Schweiz,
(….man grüßt den Gesslerhut),
der Bürger zahlt und hält den Mund,
und unterdrückt die Wut
und niemand denkt darüber nach,
daß wohl im Strafmoment
der Strafrechtsreferent vom Amt
´mal tolerant sein könnt!

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