Kulturkreis Freisingerberg Mostviertel

Winter 1991 – Bauernhauser

Der Lunzersee liegt nahe am kältesten Punkt von Mitteleuropa. Zumindest wurden hier in der Nähe schon minus 52 Grad gemessen – Mitteleuroparekord.

Wissenschaftliches dazu:
Mitteleuropas Minusrekord wurde 1932 in Niederösterreich registriert. In der unbewohnten Karstmulde Grünloch bei Lunz am See zeichneten Meteorologen damals minus 52,6 Grad auf. Das Hochland von Oimjakon im russischen Nordostsibirien gilt als die kälteste bewohnte Gegend der Erde – mit amtlich verbürgten minus 71,2 Grad im Jahr 1926. Den absoluten Weltrekord in Sachen Frost hält mit minus 89,2 Grad am 21. Juli 1983 die russische Forschungsstation «Wostok» im ewigen Eis der Antarktis. (dpa)

Aber keine Angst, so kalt ist es in Lunz schon lange nicht mehr. Deshalb ist ein „Winterbesuch“ am Lunzersee und seiner Umgebung auch 2020/21 zu empfehlen. Dort wo im Sommer „der Tourismus“ tobt – ist es im Winter besinnlich und daher traumhaft schön.

Dieses Video (gedreht 1991) vom Ausflug mit dem Waidhofner Kulturpreisträger Hubert Bauernhauser und seiner Gattin (beide leider schon verstorben) zeigt, was man dort nach reichlich Schneefall, erwarten kann.

Kulturpreisträger Hubert Bauernhauser war einst begeisterter „Lunz-Besucher“

Der besondere Hit ist Eislaufen am See, durch den Klimawandel aber immer seltener möglich – aber es gibt auch immer wieder „Wetterausreißer“.

Zur Erinnerung an Hubert Bauernhauser – dieser Piaty Blog:
https://piaty.blog/2018/08/31/bauernhauser-gestorben/

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