Nun ist er da, der 1. Schnee des Dezember 2020.
Ein kurzer musikalischer Stadtspaziergang zeigt die „kurze Pracht“.

Stadtdichter Fred Eichleter
hat sich auch so seine Gedanken gemacht:

Der Himmel hat uns über Nacht
die Welt zur Winterwelt gemacht
und jedes Kind begrüßt den Schnee
mit einem fröhlichen Juchee!

Ich steh‘ am Fenster und ich seh‘
ein schwarzes Etwas drunt‘ im Schnee,
ein Mandl, wie ich später seh‘,
ich denk‘ mir noch: „Ojeh, ojeh!“

Es rudert hilflos mit den Armen,
dann liegt es da, zum Gotterbarmen
und neben ihm schon desolat
dreht traurig sich das Vorderrad!

Wer macht den solche „Spompanadel“
mit seinem hochgelobten Radl,
dem man so gern „die Sporen“ gibt
und das im Sommer so beliebt?

Siegt nicht im Winter die Vernunft
und denkt vielleicht die Fahrradzunft
ein bißchen weniger ist mehr!
Sonst fährt man ohne Wiederkehr!

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