Die Entscheidung des Landes, am Ende der Kupferschmiedgasse einen 50 Meter langen Bahnsteig anzulegen, mit einer riesigen Zaunanlage zu umgeben und mit zu hellen, fast „flutlichtartigen“ Beleuchtungspunkten auszustatten, sowie ein aus Deutschland angekauftes „08/15“ Wartehäuschen aufzustellen, kann durchaus als Fehlentscheidung angesehen werden.
Noch gravierender ist das Fehlen eines sicheren und auch für ältere Personen benützbaren Zuganges über die, den Haltestellennamen gebende Kupferschmiedgasse, eben zu dieser Haltestelle. Der Umweg über die Berggasse ist zwar beleuchtet und auf einem kurzen Stück gibt es sogar einen Handlauf samt neuem Geländer, aber bequem ist auch dieser Zugang zur Stadt keineswegs. Wer diese Haltestelle wirklich wollte, wird weiter als Geheimnis bewahrt, wer das alles bezahlt hat steht allerdings fest – die Steuerzahler.

Siehe dazu: https://piaty.blog/2020/12/10/kupferschmiedgasse/

Aber geschehen ist geschehen, daher wurde vom Kulturkreis Freisingerberg nicht nur die Geschichte der Kupferschmiedgasse aufgezeigt, sondern auch eine zukünftige „Nutzung“ dieser Haltestelle vorgeschlagen.
Diese besteht darin, diese Haltestelle als bequeme Anfahrtsstelle zur Aussichtsplattform „Krautberghexe“ zu nützen. Die Ideen dazu lagen vor. Doch die NÖVOG hat schriftlich mitgeteilt, daß das Grundstück noch immer der ÖBB gehört. Daher wurde dieser Plan zu „Weihnachten“ wieder begraben.

Hier das Video vom 14. Dezemeber 2020:

Der Kulturkreis Freisingerberg stellte auch dieses Gedicht und Aquarell heute vor – es ist die künstlerische Aufarbeitung des Themas, natürlich mit einem „eulenspieglerischen Augenzwinkern“.

Es ist dies keineswegs eine „sexistische“ Geschichteganz im Gegenteil.
In den Kríegswirren und in der Besatzungszeit spielten solche Frauen eine der wichtigsten sozialen Rollen. Ohne ihnen wäre es zu echten Problemen gekommen, die damaligen Mädchen und Frauen wußten sehr genau, welche Gefahren von ihnen damit abgewendet wurden. Das hat auch Maria Üblacker sehr genau so erzählt, denn so hat es ihre Mutter selbst erlebt und weitergetragen.

Gedicht von Fred Eichleter und Aquarell von Herbert Petermandl zur Situation der Krautberghexe.
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – es hätte bei der Kupferschmiedgasse als Fotoobjekt für Bahnfahrer dienen sollen, Sponsor lag vor – doch nun wurde darauf verzichtet – weitere Grundeigentümer-„Gschichteln“ wollte sich der Kulturkreis Freisingerberg nicht antun. Schon beim Bahnhof Ybbsitz – der heute längst ein Schmuckstückchen unter den Torismusangeboten der Region sein könnte – hat die Politik und die NÖVOG alles verhindert.
Ein gebranntes Kind „scheut eben das Feuer“

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