Eine sehr wichtige Aussage hat Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka in einer Sendung auf Puls24 (Milborn) zum „Ehrenamt“ gemacht.
Auf die Frage von Frau Corinna Milborn hat der Präsident ganz klar den Hauptschwerpunkt des Parlaments für 2021 auf das „Ehrenamt in Österreich“ bestätigt. Am selben Tag erschien auch das neue, in „ehrenamtlicher“ Arbeit entstandene Büchlein über den „Amtmann im Ybbstal“.

Hier der Wortlaut in einem Ausschnitt vom 11. Jänner 2021:
Das gesamte Interview ist auf Puls24 nachzuhören

Titelseite des Büchleins „Der Amtmann“ – vom Kulturkreis Freisingerberg
Rückseite des Büchleins „Der Amtmann“ vom Kulturkreis Freisingerberg

2 weitere Titelblätter aus der Serie der
Gedicht- und Bilderbüchlein des Kulturkreises Freisingerberg

Gedichte zur neuen Haltestelle und zum „Kerzenweiberl“ vom Sonntagberg

Ankündigungen der Politiker – Hier ein Beispiel von 2016:
Corinna Milborn und Karl Piaty bei einer EU Veranstaltung bezüglich „Unnötiges Wegwerfen von Lebensmitteln und Akku-Triebwagen für die Citybahn Waidhofen“ – aber es werden weiter Unmengen von Lebensmitteln weggeworfen und die Citybahn fährt noch mehr als vorher mit „Diesel“.

Video über EU Diskussion zu Lebensmittelverschwendung und e-Mobilität

Daher die „Gretchenfrage“: Was ist eigentlich „Ehrenamtlichkeit“?

Es gab 2011 in der EU ein „Jahr der Ehrenamtlichen„, für die Regierung „Kurz2“ gibt es zur Ehrenamtlichkeit klare Aufrufe der „österr. Dachorganisation“:
https://buendnis-gemeinnuetzigkeit.at/buendnis-fuer-gemeinnuetzigkeit-praesentiert-26-massnahmen-zur-staerkung-des-gemeinnuetzigen-sektors/

Der öffentliche Aufruf von Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka in der Sendung mit Frau Corinna Milborn ist daher verständlich.

Nunmehr ist es aber auch wichtig, daß der „Gesetzgeber“ hier klare Vorgaben in „verfassungsrechtlich haltbare Gesetzestexte“ umsetzt – was derzeit dazu „festgeschrieben“ ist, erscheint wohl vielen zu wenig.

Die Berater des Kulturkreis Freisingerberg sehen sich nicht als „Ehrenamtliche“ – denn die österr. Lesart von „Ehrenamtlich“ sieht auch immer eine „gewisse Abhängigkeit“ vor, etwas was „Freisingerbergler“ niemals akzeptieren.

Unser Stadtdichter Fred Eichleter
hat aus aktuellem Grund ein „Wolfgang Sobotka“ Gedicht verfasst –
denn mit „spitzer Feder“ ist es oft leichter etwas auszudrücken

Ein Bürgermeister war er grad,
dann stolzer, starker Landesrat,
Minister später, fesch und chic,
heut‘ zweiter Mann der Republik
und trotzdem, er ist akkurat,
ein Kind aus uns‘rer schönen Stadt!

Musikprofessor voller Glorie,
Magister auch für die Historie,
Musikschulfan mit Herz und Hand
und erster Gärtner hier im Land!

Ein volles prallgefülltes Leben!
Als die Talente einst vergeben
da wurd‘ besonders er bedacht!
Doch hat er auch was draus gemacht,
mit Ehrgeiz, Üben, oft im Schweiß,
im steten Streben und mit Fleiß!

Er schätzt es ,wenn man Rückgrat hat,
ob wo im Bund, in Land und Stadt,
zu seiner Meinung muß man steh‘n
und nicht sich wie ein Windrad dreh‘n!

Er schätzt auch faire Diskussion!
Zwar kennt er dabei kein Pardon,
doch hat gelernt er „Sir“ zu sein
läßt sich auf keine Ausflucht ein
und diplomatisch sein ist, ach,
gerade nicht sein bestes Fach!

Er wird auch manchmal ziemlich laut!
Geduld war niemals seine Braut
und hassen tut er Falschheit, Lügen,
sein Motto, er will immer siegen!

Er stellt was dar, ist wohl bestellt,
hat was erreicht in dieser Welt,
sowohl beruflich, auch privat,
in allem stets ein Mann der Tat!

Heut‘ kennt man ihn im ganzen Land!
Vom Bildschirm ist er uns bekannt,
doch hier im Städtchen kann‘s geschehn,
dass ihn beim „Spar“ Waidhofner sehn,
mit Einkaufskörberl an der Kasse,
Familienmensch der Extraklasse!

Sein Lebensziel ist „etwas ändern“
und dabei handeln und nicht schlendern,
…da hat er viel , obzwar nicht leicht,
schon umgesetzt und auch erreicht!

Doch „der Waidhofner“ Wolfgang „Soberl“ Sobotka kennt auch viele Berater des Kulturkreis Freisingerberg gut – und zeigt dazu auch sein „2. Gesicht“ – hier z.B. mit unserem „spitzen Pinsel“ Herbert Petermandl

Und auch wer hinter der „Ötscherbärin“ oder dem „Marketing Osterhasen“ dem Christkindl, Rauchfangkehrer oder Krampus steckt weiß „Wolfgang“ natürlich ganz genau – Des Kulturkeis Freisingerberg`s Frauenberaterin Renate Wachauer hat in über 60 Videos die „beliebten Maskottchen“ gespielt, bis dann das „Vermummungsverbot“ dies nicht mehr ermöglicht hat:

Unvergeßlich auch Sobotkas Flyer für die Bürgermeisterwahl – gemeinsam mit dem „Wetterhäuschen“ – eines der „Symbole des Kulturkreises Freisingerberg“

Und was meinte der „Administrator“ des Kulturkreises Freisingerberg, Karl Piaty sen., als ihn der ORF um die Meinung zum „neuen Innenminister“ befragte:

Und diese Worte des „Zuckerbäckers“ gelten sicherlich auch noch für das Amt des „Nationalratspräsidenten“ – daher gibt es heute noch einen „Gedichtanhang“ vom Administrator – samt passendem Bild von Herbert Petermandl:

Herbert Petermandl,
die „Waidhofner „Zwerge“

Und viele, die ihn „Wolferl“ nennen,
ihn also bis ins Inn` re kennen,
die wünschen sich, trotz hellem Licht,
geh Sowerl – überschätz Dich nicht.

Bleib uns gewogen, auch den Zwergen
von Buchen- und den Freisingbergen.

Ehrenamt – was ist das eigentlich?

Tatsächlich gibt es vom Begriff des Ehrenamtes keine gesetzliche Definition. In der Regel sind es aber Tätigkeiten, die unentgeltlich, gemeinwohlorientiert und freiwillig gemacht werden. Dabei sind die Tätigkeiten regelmäßig und werden meistens bei Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen geleistet. Hin und wieder kann es zu einer Aufwandsentschädigung kommen, Gehalt erhält die ehrenamtlich engagierte Person allerdings nicht. Ehrenamtliche bereichern unsere Gesellschaft durch ihr Engagement.

Es werden also jetzt „Gesetze“ folgen, wenn das „Ehrenamt“ laut Nationalratspräsident Sobotka 2021 nun dort „ein Schwerpunkt“ ist.
Aber hoffentlich keine „Gesetzesflut“ – wie sie einst der nunmehrige Nationalratspräsident (damals als Landesrat) so wortgewaltig abschwor:

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