Diese Woche ist vorverlegter „Muttertag“. Was üblicherweise nur einen Tag im Jahr dauert, war nun 1 Monat der Fall
Familienglück zu Hause – oder der „Haustyrann“?

Stadtdichter Fred Eichleter hat das sehr gut beschrieben:

Mutter, Kinder sind heut‘ froh,
Papa geht in das Büro
und verläßt schon früh das Haus,
…der Lockdown ist endlich aus!

Wochenlang hat er gequält,
jede Stunde wurd‘ gezählt,
Mama fertig mit den Nerven,
ach, es war zum Schüssel werfen!

Alles, wie ein Herr Professor,
wußte unser Papa besser,
sei‘s beim Putzen, sei‘ s beim Kochen
und das über ein paar Wochen!

Inhaltsreich die Tiefkühlkiste!
Papa listet eine Liste
nur für seine liebe Frau!
Ablaufdatum ganz genau
und, exakter geht es nicht,
Einfrierdatum und Gewicht!

Applaudier‘n tut keine Lobby!
Putzen war daheim sein Hobby
dauert bei ihm ein paar Stund‘,
Kinder, Frau, sogar der Hund
mussten weg von Heim und Herd,
Papa putzt gern ungestört!

Auch beim Mittagessen machen
bleibt der Mama weg das Lachen,
denn der gute Papamann
tut als ob er kochen kann,
Kinder halten sich bedeckt,
tun, als ob es ihnen schmeckt!

Wie gesagt und Dank sei Gott,
jetzt beginnt der Alltagstrott
und Mama pfeift frohe Lieder,
….Papa hat der Alltag wieder,
endlich, trotz Coronaqual,
sind die Tage nun normal,
….jetzt ist Mama hoch zufrieden,
beinah war sie schon geschieden!

Die Moral von der Geschicht?
Papa‘s Hilfe hat Gewicht,
aber nur, die Mama grinst,
eher für den nied‘ren Dienst!

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