„Maibaumaufstellen“ und auch „Maibaumstehlen“ sind Kulturgut und daher auch schon immer ein Thema des „Kulturkreises Freisingerberg“.

Ob Corona – Öffnungsschritte am 3. Mai oder am 19. Mai – für ein zeitgerechtes Maibaumaufstellen mit Musik, Most und Tanz, reicht es heuer nicht.

Nun hat Stadtdichter Fred Eichleter das Dilemma in Gedichtform gebracht und damit den Anstoß für den Maibaum 2021 – eben digital – gegeben.

Hat wer virtuelle Haxl‘n?
Man bräucht sie zum Maibaumkraxl‘n,
denn mit echten Füß‘ und „Pfoten“
ist das heuer ja verboten!

In Waidhofen gab‘s kein Klettern!
Lasst uns in Annalen blättern
und mit einem stolzen Nicken
in manch‘ altes Video blicken!

Bürgermeister voller Leben
hat den Takt dazu gegeben,
während der Gemeinderat
sich geplagt hat in der Stadt!

Aber mit vereinten Kräften
(und nach ein paar Gerstensäften),
stand der Maibaum dann ,ratz,fatz,
fest vorm Rathaus auf dem Platz!

Beim beliebten Maibaumsetzen,
(das die Leute wirklich schätzen),
wurd‘, bevor der Brauch geschlossen,
Bratwurst, Wein und Most genossen
und das Baucherl angefüllt,
während die Kapelle spielt!

Manchmal wurde über Nacht
auch der Maibaum „weggebracht“,
manche meinten auch „gestohlen“
..junge Burschen, leise Sohlen!
Wenn auch eine Strafe droht,
weg war er trotz Chefverbot!

Heuer gibts das alles nicht!
Heuer müßt‘ ein Bösewicht
will er uns mit Diebstahl quälen
einfach den Computer stehlen!

Heute mit Foto-Award. Wer ist der schönste Stadtdichter Waidhofens?

Wertungen bitte an freisingerberg@gmx.at

Daher sei ein Griff in die „Konserven“ des Kulturkreises erlaubt, und beginnen wir heute dazu einmal von hinten nach vorne – schauen wir uns als 1. das Maibaumstehlen 2014 an. Alleine bei Youtube gab es dazu über 8000 Zugriffe, eine Zahl, welche nur wenige Videos aus Waidhofen / Ybbs erreichen:

Damit diese „Schmach“ nicht wieder passierte, konnte man dieses Schild lesen, aber der Maibaum kam eh gar nicht mehr zurück.

Danach stellte die Stadt immer eine „Maibaumwache“ auf – auch hier war der „Kulturkreis Freisingerberg“ natürlich immer „hautnah“ dabei:

Aber um einen „Maibaum stehlen und bewachen“ zu können, muß ihn vorher auch wer aufstellen –
,,, das zeigen diese Erinnerungen des Kulturkreises Freisingerberg:

Dr. Günter Schuhfried – Drehte auch Filmdokumente für den Kulturkreis:

Hier 2 Videos von 2016 und 2018

Und wie wird das heuer alles sein?

Das sei noch nicht verraten, aber sicher wird es auch heuer eine „schöne Feier“ rund um den Maibaum geben – denn dem „Kulturkreis Freisingerberg“ gehen die Ideen niemals aus, auch nicht bei 2 Meter Abstand.

Künstler, wie hier Kulturkreisberater Herbert Petermandl, lassen sich nie unterkriegen
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