Der 1. Mai ist seit Jahrzehnten ein Feiertag in Österreich und steht immer auch im Mittelpunkt der „politischen“ Auseinendersetzung.
Aber Corona macht den Aufmärschen und Feierlichkeiten 2021 einen Strich durch die Rechnung.

Stadtdichter Fred Eichleter sieht das so:

Eingefleischte Sozialisten,
die die roten Fahnen hissten
und sich rote Nelken richten,
müssen auf den Marsch verzichten,
…man marschiert heut‘ aktuell
auf dem Bildschirm, virtuell!

Maiaufmärsche gibt es nicht!
Groß ist daher der Verzicht!
Keine Ansprach‘ mit viel‘ Worten,
Fackelzug an manchen Orten,
keine Lieder und Musik,
..nur noch virtuelles Glück!

Und weil still der Kampfgeist ruht,
wird auch keiner ausgebuht
und da man die Freundschaft pflegt,
wird auch niemand abgesägt!

In der Stadt war‘s Tradition!
Menschenmassen kamen schon,
Fahnenmeer, geschmückte Räder,
rote Nelken trug ein jeder
und am „Obern Stadtplatz“ war
Redenschwingen jedes Jahr!

Hinter den Gardinen sind
Bürgersleut‘ mit Maus und Kind
ruhig gestanden und belauschten,
was die Arbeitnehmer plauschten!
Ja, die Zeit ist lang vorbei!
Hoch der wunderschöne Mai!

Wonnemonat ist der Mai!
Da ist jeder gern dabei,
wenn die Bäume wieder blüh‘n,
Wolken übern Himmel zieh‘n,
und die Daseinslust gewinnt,
weil das Leben neu beginnt!

Sei willkommen, lieber Mai!
Alles machst du wieder neu,
sicher auch im nächsten Jahr!
Und da ist es auch ganz klar,
dass wir wieder Freude spüren
und die „Sozis“ neu marschieren!

Der Kulturkreis Freisingerberg war bei vielen „Feierlichkeiten“ zum 1. Mai dabei, natürlich auch an jenem schicksalsschweren Tag für Bundeskanzler Werner Faymann:
Hier dazu das Video von Karl Piaty sen.

Und natürlich sind solche Bilder immer eine schöne Erinnerung:
Doris Bures, damals noch Nationalratspräsidentin, hätte sich wohl nicht träumen lassen, daß Sie einmal von einem „Waidhofner“ abgelöst wird.

Doch auch beim 1. Auftritt von Frau Dr. Pamela Rendy Wagner durfte Karl Piaty ganz nah die Vorgänge am Wiener Rathausplatz verfolgen:

Um die Parteiunabhängigkeit aufzuzeigen, war der Kulturkreis Freisingerberg natürlich auch bei den „frischgebackenen“ Türkisen am 1. Mai zu Gast.

Damals gab es noch kein „Abstand-Halten“

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