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„Gärten des Grauens“

Gärten des Grauens, so nennen ausgebildete Biologen und die Fachleute für „naturnahes Bauen“ jene Flächen, welche mit Kiesbelägen ausgestattet sind. Hier eine genaue Beschreibung dazu:

https://kurier.at/amp/freizeit/gaerten-des-grauens-und-wie-es-natuerlich-anders-geht-steingarten-kies-ulf-soltau-thuje/401216352

Es gibt sogar eine eigene Facebookseite mit über 100.000 „gefällt mir“ zum Thema, auch einen Waidhofner Stadtrat kennt man dort:
https://www.facebook.com/GaertenDesGrauens/

Was also längst als umweltunverträglich bekannt ist, wird derzeit in Waidhofen / Ybbs mehrfach in der Innenstadt forciert:

Ein neues „Gründenken“ wird von der Politik vorgegeben, aber das Gegenteil wird gemacht. Nicht nur bei den neuen Sitzbänken am Unteren Stadtplatz, nein auch bei den Bäumen am Freisingerberg umgeben Kieselsteine die Bäume. Diese Kieselsteine erhitzen sich bei Sonneneinstrahlung sehr stark und schädigen damit die Bäume und auch sonst sind diese Kieselsteine sehr problematisch – siehe Link und Video oben.

Was sagt dazu z.B. die neue Waidhofner Stadträtin, welche auch Biologin ist?

Zu der neuen „Bankerl-Landschaft“ am Unteren Stadtplatz:
Wenn ein Gewerbebetrieb einen Schanigarten (Sitzplätze) aufstellt, sind genaue Sicherheitsauflagen einzuhalten. Entweder ein Zaun oder eine sonstige Abgrenzung zur Fahrbahn ist vorgeschrieben, damit eben nicht ein Kind plötzlich aufsteht und „durch die fehlende Barierre ungebremst“ auf die Fahrbahn laufen kann.

Anders nun bei einem „gemeindeeigenen“ Bankerl am Unteren Stadtplatz:

Übrigens:
Auch die „teuren Schattenspender am Freisingerberg“ halten sich nicht so recht an die „Vorgaben des Architekten“. Denn statt auf „seine Bankerl“ gibt es Schatten für die DM Hausmauer.

Man kann es sich aussuchen: Entweder die Bäume oder die Bankerl stehen falsch – Hauptsache immer nur – es hat den Bürgerinnen und Bürgern viel gekostet.

Zurück zum Unteren Stadtplatz:
Zwischen dem neuen „Sitzbankerl“ und dem Plattenspielerbrunnen verläuft der gesamte Schwerverkehr (notwendiger Lieferverkehr) – bis zu 40 LKW täglich.

Daß nun dort so viele LKW unterwegs sein müssen, wurde erst vor wenigen Monaten „verkehrstechnisch“ verordnet. Da für LKW „eine neue Ladezone“ gegenüber der Konditorei Erb errichtet wurde, müssen alle LKW Zufahrten zur Ladezone nun einbahnbedingt vom Spitalkirchenkreisverkehr aus durchgeführt werden.

Und dazu fahren die Radfahrer (auch mit breiten Lastenrädern) noch in der Gegenrichtung durch dieses neue „Gefahren-Nadelöhr“. Bisher hat es hier nur Blechschäden gegeben. Aber vielleicht kommt ja noch das Taferl „Eltern haften für ihre Kinder“! Dann sind die „Stadtverantwortlichen“ zumindest rechtlich aus „dem Schneider“!

Überhaupt stellt sich die Frage, warum das Stadtmarketing dieser weiteren Parkplatzreduzierung zugestimmt hat. Gibt es da noch weitere Pläne?

Alles gut möglich. Aber dann sollte man zumindest so fair sein, die Betreiber der Geschäfte der Innenstadt zu informieren – auch diese müßten dann schließlich rasch umdenken.

Aber bitte keine Sorge, die Natur ist immer stärker als der Mensch:
In der Innenstadt, der architektonisch verbauten WR. Würfel Pflasterhölle, wurden auch sogenannte „Regole“ eingebaut. Diese sollten Elektro-Kabeln bei Festen aufnehmen. Bis jetzt (22 Jahre danach) ist das aber noch nie passiert.

Also haben sich die „Regole“ im Laufe der Zeit mit Schmutz und auch Hundekot gefüllt und zu echten „Kleinbiotopen“ entwickelt. Und dort wächst „das Grün“ was uns für die Innenstadt versprochen wurde, eben immer üppiger:

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