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Marktgasse in Ebensee

Gemeinden mit historischen Ortskern haben ein gemeinsames Problem. Ihre Innenstädte verlieren oft die Geschäfte, die Gastronomie und oft auch die Wohnbevölkerung. Der stationäre Handel wird auf die grüne Wiese verlegt, der Onlinehandel ungebremst ermöglicht – und so bluten die Innenstädte aus.

Auch Ebensee am Traunsee hat zu lange zugesehen, wohin sich die Abwärtsspirale bewegt. Nun will man etwas dagegen unternehmen. Doch es wird nicht genügen, ein paar bunte Lämpchen und kleine Kunstwerke aufzuhängen. Aber zumindest versucht eine junge Studentin aus Norddeutschland positives Denken in die „Marktgasse“ zu bringen. Wünschen wir viel Glück dazu.

Als Beispiel will sie sich laut OÖN Waidhofen / Ybbs nehmen. Aber sie war noch gar nie in Waidhofen, kennt die Entwicklung am dortigen „Hohen Markt“ daher nicht.

Warum die norddeutsche Studentin nicht positive Beispiele aus Norddeutschland vorzeigt? Z.B. Lübeck wurde vom Kulturkreis Freisingerberg bereits vor Jahren dokumentiert. Wie in dieser Stadt mit solchen „Stadtidyllen“ umgegangen wird, wäre vielleicht ein besseres Beispiel als die meist vergeblichen „Belebungsversuche“ wie in Österreich:

Die Marktgasse in Ebensee ist ein Juwel, wo aber bereits einiges „verhaut“ worden ist. Ein kleiner Spaziergang durch dieses „Gasserl“ zeigt dies auf:

Ein Spaziergang durch Ebensee, am 16. Mai 2024

Als besondere Neuheit gibt es im Gebiet nun einen Shuttle – da wiederum könnte sich Waidhofen / Ybbs etwas „abschauen“:
https://www.salzkammergut-2024.at/wp-content/uploads/2024/05/SALZKAMMERGUT-SHUTTLE_2024.pdf

Einige weitere Bilder vom 16. Mai 2024.

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