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Brot im „Umbruch“ ?

Aktuell 28. Jänner 2026:
Die Bundesregierung beschließt beim Ministerrat, dass Brot und Gebäck zu jenen Lebensmitteln gehören, deren Mehrwertsteuerbelastung auf 4.9 % gesenkt wird. Das bedeutet, dass der Nationalrat beschließen soll auch Luxusbrot (mit besonders aufwändigen Sauerteigführungen) und Luxusgebäck (Handgeformt mit Langzeitgärung) zu Grundnahrungsmitteln werden.

Dass bedeutet, dass oft mehr als 1000 % Preisununterschied unbeachtet bleiben sollen. Ob der Nationalrat sich auf diesen „Deal“ einlassen wird? 2000 sollten die Abgeordneten doch gelernt haben, dass so etwas nur in einem Desater enden kann:

BLOG vom 21. Jänner 2026:
Früher war Brot ein Grundnahrungsmittel – heute ist es neben dieser Position auch ein komplexes Genussmittel im Luxussektor geworden. Das schlägt sich selbstverständlich auch auf die Preise nieder – und so gibt es am „Wiener Markt“ kg Brotpreise von 2,65 bis 15 Euro – und besondere Sorten erreichen pro kg auch über 30.- Euro. Nun soll der Mehrwertsteuersatz von Brot um die Hälfte gesenkt werden – eine Maßnahme die Brot verbilligen soll.
Ja das wird damit billiger, aber die „staatliche Gießkanne“ ist dabei eher kontraproduktiv, hier werden besonders die Konsumenten der teuren Sorten bevorzugt.
Es wäre anzuraten, dass sich die Regierung hier noch einmal zusammensetzt und „Für und Wider“ einer solchen Verkomplizierung der Steuerberechnung genau erwägt – noch ist es nicht zu spät – das war auch bei der geplanten Mehrwertsteuerberechnung der Gastronomieumsätze drinnen und draussen so – da war der14 % Steuersatz für das Essen drinnen im Gasthaus sogar schon beschlossen – und dann wurde das Gesetz noch vor Beginn des Inkrafttretens wieder aufgehoben:

Ist zwar schon 26 Jahre her, aber der „Zuckerbäcker aus Waidhofen / Ybbs“ erinnert sich noch gut daran, bekam er für seinen diesbezüglichen Einsatz dafür den „Kommerzialratstitel“ verliehen:

Eigentlich im Jahr 2000 eine „klare Blamage“ für Regierung und Nationalrat – aber es wurde wenigstens der Fehler rechtzeitig erkannt und richtiggestellt – 2026 könnte man sich diese „Dramaturgie“ ersparen und gleich einlenken: Also bitte keine 2 Steursätze für „ähnliche Warengruppen“!

Die damals eingebunden Personen:
Finanzminister Grasser, Präsident Leitl und Zuckerbäcker Piaty

Bericht dazu in der Wiener Zeitung aus dem Jahre 2000:

Mehr zum Thema auch noch hier:

Auch Fernsehberichte bringen die Meinungen von Experten und Betroffenen:

Übrigens: Auch Maschek hat sich des Themas schon angenommen:

Und so schaut es bei den anderen „Grundnahrungsmitteln“ aus:

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