Aktuell 23. März 2026: Erfreuliches aus Waidhofen / Ybbs – die ÖBB haben nun auch schriftlich geantwortet und werden Möglichkeiten zu Verbesserungen am Hauptbahnhof „ausloten„.
Nachfolgend das Anschreiben der ÖBB und die Antwort von Karl Piaty sen.
Schreiben der ÖBB an Karl Piaty sen. vom 17. März 2026Antwort von Karl Piaty sen. an die ÖBB vom 23. März 2026
Aktuell 9. März 2026: Von der ÖBB langte nun die Ablehnung einer Beantwotung ein:
Subject:Ihr Informationsbegehren vom 03.03.2026 an die ÖBB-Infrastruktur AG – Antrag zurückgewiesen Sehr geehrter Herr Piaty, vielen Dank für Ihr Informationsbegehren zur „Park & Rideanlage am Bahnhof Waidhofen/Ybbs“, das am 3.3.2026 schriftlich bei der ÖBB-Infrastruktur-AG eingelangt ist.
Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) macht Informationen von informationspflichtigen Stellen auf Antrag allgemein zugänglich. Der Zugang zur Information ist jedoch nicht zu gewähren, wenn eine gesetzliche Ausnahme besteht. Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass Ihr Antrag nicht weiterbearbeitet werden konnte, weil Sie die erforderliche Glaubhaftmachung Ihrer Identität nicht innerhalb der genannten Frist (bis zum 6.3.2026) erbracht haben. Ihr Antrag wird daher zurückgewiesen. Mit freundlichen Grüßen ÖBB Infrastruktur – Informationsbegehren
Umgehend dazu die Antwort von Karl Piaty sen. am selben Tag – 9.3.2026 … gleichlautend auch an LH Mikl Leiner, LHSTV. Landbauer und an das Verkehrsministerium und dem Deregulierungsstaaatssekretariat
Ich habe bereits am 4. März 2026 meinen Verzicht schriftlich und begründet bekanntgegeben und nehme daher an, dass hier ein Missverständnis vorliegt. Hoffe jedenfalls, damit nicht auch noch eine Rechts-Schuld auf mich geladen zu haben.
Jedenfalls ist mir dadurch nunmehr auch klar geworden, dass die sich immer mehr zuspitzenden ÖBB Pendler-Probleme im Bereich Amstetten und Waidhofen / Ybbs (Park & Ride) nicht innerhalb der ÖBB sachlich und kundenfreundlich angesprochen werden sollen, sondern die Medien dabei eingebunden werden. Das sollte mir durchaus möglich sein, aber vielleicht könnte vorher auch noch die Politik aktiv werden. Ich glaube es müsste meiner Meinung nach auch innerhalb der ÖBB Mitarbeiter geben, welche diese Problematik selbst miterleben.
Mit freundlichen Grüßen der enttäuschte Bahnkunde Karl Piaty sen. —————————————————————————————– Aktuell 3. März 2026 – Klimaticketbesitzer und Jahres- oder Monatskarten usw.) können nun auch das Oberdeck gratis benützen: Die vom Magistrat ausgegebene Dauerparkkarte macht dies möglich:
Dauerparkkarte eines Klimaticketbenützers
26. Februar 2026: Im Kristallsaal wurden die neuesten Überlegungen zum Areal rund um den Hauptbahnhof in Waidhofen / Ybbs vorgestellt. Die Pläne wurden zwar vorgezeigt, aber was genau geschehen soll weiß offensichtlich noch niemand.
Auch die Herren der ÖBB konnten da keine konkreten Aussagen machen. Doch der Bahnhof von Waidhofen / Ybbs ist seit Jahren eher ein schlechtes Beispiel, was den öffentlichen Verkehr auf einen „Bahnknotenpunkt“ betrifft:
* Kein Bahnhofvorstand, unbesetzter Bahnhof, * keine Kartenkasse, * seit kurzem auch keine Gasttätte mehr in der Nähe * keinerlei Witterungsschutz auf dem Bahnsteig * und nun auch das „brennende Problem“ der fehlenden Park & Ride Plätze. Daher müssen die Bürgerinnen und Bürger (die Freunde des öffentlichen Verkehrs und Wähler) wieder zur demokratischen „Selbsthilfe“ schreiten.
Bittschrift betreffend der Parkplatzsituation am Bahnhof Waidhofen an der Ybbs – (ergeht indirekt auch an alle politischen Parteien, daher keine Unterschriftenlisten nötig. Außerdem haben wir jetzt in Österreich das Informationsfreiheitsgesetz (IFG)
Sehr geehrte Verantwortliche der ÖBB,
mit großer Freude und aufrichtiger Anerkennung beobachten wir, dass sich immer mehr Menschen bewusst für öffentliche Verkehrsmittel entscheiden. Diese Entwicklung ist ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein, Verantwortungsgefühl und Zukunftsdenken. Die Eisenbahn ist dabei nicht nur ein Verkehrsmittel – sie ist Hoffnungsträgerin für eine nachhaltige Mobilität.
Wer – so wie einige Berater des Kulturkreis Freisingerberg – regelmäßig mit der Bahn unterwegs ist, erlebt jedoch am Bahnhof Waidhofen an der Ybbs eine zunehmend belastende Realität.
Seit Monaten verschärft sich die Parkplatzsituation rund um die Park-&-Ride-Anlage dramatisch. Zahlreiche Beobachtungen fanden ihren traurigen Höhepunkt in einem ausführlichen Dokumentationsbericht vom Dienstag, dem 24. Februar 2026:
Das offizielle Park-&-Ride-Unterdeck ist bis auf den letzten Platz ausgelastet. Auch im Oberdeck, das ausschließlich zahlungspflichtigen Dauerparkern vorbehalten ist, findet sich kaum noch eine freie Stellfläche. Deutlich sichtbare Hinweistafeln machen zudem klar, dass dieses Oberdeck für spontane Bahnkunden gar nicht vorgesehen ist.
Aktuell 3. März 2026: Wer sich eine Dauerparkkarte vom Magistrat holt (z.B. Klimaticketbesitzer) darf auch das Oberdeck benützen! Siehe BLOG-Anfang)
Die Situation für Bahnfahrer mit Einzelfahrkarten ist mehr als unverständlich: Denn gerade für diese ist das sehr unpraktisch mit dem Unterdeck: * Auto abstellen, * die Stiege hinauf zum Ticketschalter * Parkticket lösen und * wieder die Stiege hinunter zum Auto * Parkerlaubnis einlegen * dann wieder hinauf über die Stiege zum Zug – wenn er noch nicht weg ist! ….. vielleicht das „Alles“ auch noch mit Reisegepäck oder kleinen Kindern!!!!
Gleichzeitig liegen auf dem Gelände der ehemaligen Schmalspurgleisegroßzügige Freiflächen brach. Diese Flächen sind abgesperrt – ein Parken für die stetig wachsende Zahl an Bahnpendlern ist dort derzeit nicht möglich.
Hier entsteht ein Widerspruch, der schmerzt:
Einerseits investieren Bund und Gesellschaft mit großem Engagement in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Andererseits wird jenen Menschen, die sich tagtäglich bewusst für die Bahn entscheiden, die Anreise zum Bahnhof zunehmend erschwert.
Wir richten daher eine eindringliche Bitte an Sie:
Denken Sie an die zukünftige Entwicklung des öffentlichen Verkehrs. Denken Sie an die Pendlerinnen und Pendler, an Studierende, an Familien, an all jene, die täglich Verantwortung für unsere Umwelt übernehmen, indem sie das Auto stehen lassen wollen – und dann keinen Platz finden.
Der Raum ist vorhanden. Die Flächen gehören der staatlich unterstützten ÖBB. Es liegt in Ihrer Hand, hier vorausschauend zu handeln.
Schaffen Sie ausreichend Park-&-Ride-Plätze am Bahnhof Waidhofen an der Ybbs. Öffnen Sie vorhandene Flächen oder entwickeln Sie zukunftsorientierte Lösungen. Machen Sie das Bahnfahren im Umfeld des Bahnhofs zukunftsfit – nicht nur auf den Gleisen, sondern auch davor.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass der gute Wille der Menschen nicht an einer „Schranke“ endet.
Mit der dringenden Bitte, um wohlwollende Prüfung und rasches Handeln!
Der Hauptbahnhof von Waidhofen / Ybbs entwickelt sich zu einem echten Umschlagplatz des öffentlichen Verkehrs des oberen Ybbstales. Der politisch ausgelöste Wegfall der Ybbstalbahn von Ybbsitz und Lunz als autolosen und strassenunabhängigen Zubringer machen nun wichtige Entscheidungen der Verantwortlichen nötig. Park & Ride in ausreichender Anzahl jetzt daher überfällig und unbedingt nötig.
Wäre das Versprechen von LH Pröll (Bahn & Rad)verwiklicht worden, würde die durchgehende Ybbstalbahn und der Radweg gemeinsam dem Ybbstal sowohl im Winter als auch im Sommer(zu allen Jahreszeiten)ideale Bedingungen für Pendler, Touristen, Radfahrer, älteren Personen und Schülern ermöglichen – aber es scheiterte dann am Widerstand der Ybbstaler Bürgermeister – ausgenommen Hollenstein! Alle aber inzwischen nicht mehr im Amt!
Landtagswahl 2013 – LH Pröll (ÖVP) mit Frau Petrovich (Grüne) und Frau Rosenkanz (FPÖ)
Beispiele der Situation am Bahnhof Waidhofen / Ybbs 24. Feb. 2026 13 Uhr mittag
Derzeit fahren bereits Auto aus dem oberen Ybbstal zur Bahnstation nach Böhlerwerk. Aber diese Lösung kann kein Dauerzustand werden, da ist zu wenig Platz für das rasante ansteigen der umweltschonenden „Bahnumsteiger“
Ein weiteres Bahn-Thema, welches der ÖBB zu denken geben sollte: Seit 4 Jahren wartet Renate Wachauer auf eine kleine Überdachung des Bahnsteiges in Waidhofen / Ybbs. Es wurde 2022 eine Behandlung zugesagt – aber dann wurde es still:
Hier eine KI Darstellung der Situation der Bahnhöfe in NÖ bezüglich Wetterschutz:
Es hat erst vor wenigen Jahren große Pläne für die Ybbstalbahn gegeben, aber wenn es nicht einmal mehr gelingt einen kleinen Witterungsschutz zu montieren, kann auch der Laie erkennen, wie öffentliche Mobilität heute im Ybbstal behandelt wird – von den Anschlüssen aus dem Westen Österreichs in Amstetten erst gar nicht zu reden.
Herr Reinhard Müller hat dieses Projekt vorgestellt:
Vielleicht sollte man einmal „ganz Oben“ nachfragen, zB. bei Andreas Matthä? Denn der kennt zwar die Waidhofner Eisenbahnfreunde, aber weiß er auch alles über den Bahnhof Waidhofen / Ybbs?
Es ist politisch gewollt, gesellschaftlich notwendig und von der öffentlichen Hand massiv unterstützt: Mehr Menschen sollen vom Auto auf die Bahn umsteigen. Milliarden werden in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investiert, Klimaziele werden formuliert, Mobilitätsstrategien präsentiert.
Doch am Bahnhof Waidhofen an der Ybbs scheitert diese große Vision derzeit an einer ganz banalen Realität – am Parkplatz.
Seit Monaten verschärft sich die Situation rund um die Park-&-Ride-Anlage dramatisch. Am Dienstag, dem 24. Februar 2026, wurde diese Entwicklung in einem Dokumentationsbericht festgehalten: Das offizielle Unterdeck ist vollständig ausgelastet. Das Oberdeck, ausschließlich für Dauerparker vorgesehen und ausdrücklich nicht für Bahnkundinnen und -kunden zugelassen, ist ebenfalls nahezu voll. Da stehen einige schon offensichtlich bereits „illegal“ nur um ihren Zug zu erreichen.
Gleichzeitig bleiben großzügige Freiflächen auf dem Gelände der ehemaligen Schmalspurgleise abgesperrt und ungenutzt.
Hier entsteht ein politisch schwer erklärbarer Widerspruch:
Einerseits wird die Bevölkerung mit Nachdruck aufgefordert, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Andererseits wird jenen, die diesem Aufruf folgen, der Zugang faktisch erschwert. Wer keinen Parkplatz findet, steigt wieder ins Auto – nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Mangel an Alternativen.
Die ÖBB stehen im öffentlichen Eigentum und erhalten substanzielle staatliche Unterstützung, um den Mobilitätswandel aktiv zu gestalten. Dazu gehört nicht nur der Zug auf der Strecke, sondern auch eine funktionierende Infrastruktur rund um den Bahnhof.
Der Platz ist vorhanden. Die Nachfrage ist längst da. Was fehlt, ist die Entscheidung zu handeln.
Wir ersuchen Sie daher mit Nachdruck: Öffnen oder entwickeln Sie die vorhandenen Flächen am Bahnhof Waidhofen an der Ybbs zu zusätzlichen Park-&-Ride-Stellplätzen. Denken Sie die Mobilitätswende ganzheitlich. Sorgen Sie dafür, dass Engagement der Bürgerinnen und Bürger nicht durch strukturelle Versäumnisse unterlaufen wird.
Die Glaubwürdigkeit der Verkehrspolitik entscheidet sich nicht in Strategiepapiere – sondern im Alltag der Pendler.
Mit der dringenden Bitte um klare Schritte und zeitnahe Maßnahmen
Für Fotos mit Eisenbahn und Mobilität in Waidhofen / Ybbs steht die Politik, der Tourismus und die ÖBB gerne zur Verfügung – Einstige Vorstellung des Bahn-Ticketsverkauf im Rothschildschloss.
Aktuell 23. März 2026:
Erfreuliches aus Waidhofen / Ybbs – die ÖBB haben nun auch schriftlich geantwortet und werden Möglichkeiten zu Verbesserungen am Hauptbahnhof „ausloten„.
Nachfolgend das Anschreiben der ÖBB und die Antwort von Karl Piaty sen.
Aktuell 9. März 2026:
Von der ÖBB langte nun die Ablehnung einer Beantwotung ein:
From:infra Infobegehren (INFRA.IT)
Sent: Monday, March 9, 2026 7:07 AM
To:karl@piaty.at
Subject: Ihr Informationsbegehren vom 03.03.2026 an die ÖBB-Infrastruktur AG – Antrag zurückgewiesen
Sehr geehrter Herr Piaty,
vielen Dank für Ihr Informationsbegehren zur „Park & Rideanlage am Bahnhof Waidhofen/Ybbs“, das am 3.3.2026 schriftlich bei der ÖBB-Infrastruktur-AG eingelangt ist.
Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) macht Informationen von informationspflichtigen Stellen auf Antrag allgemein zugänglich. Der Zugang zur Information ist jedoch nicht zu gewähren, wenn eine gesetzliche Ausnahme besteht. Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass Ihr Antrag nicht weiterbearbeitet werden konnte, weil Sie die erforderliche Glaubhaftmachung Ihrer Identität nicht innerhalb der genannten Frist (bis zum 6.3.2026) erbracht haben.
Ihr Antrag wird daher zurückgewiesen.
Mit freundlichen Grüßen
ÖBB Infrastruktur – Informationsbegehren
Umgehend dazu die Antwort von Karl Piaty sen. am selben Tag – 9.3.2026
… gleichlautend auch an LH Mikl Leiner, LHSTV. Landbauer und an das Verkehrsministerium und dem Deregulierungsstaaatssekretariat
Ich habe bereits am 4. März 2026 meinen Verzicht schriftlich und begründet bekanntgegeben und nehme daher an, dass hier ein Missverständnis vorliegt. Hoffe jedenfalls, damit nicht auch noch eine Rechts-Schuld auf mich geladen zu haben.
Jedenfalls ist mir dadurch nunmehr auch klar geworden, dass die sich immer mehr zuspitzenden ÖBB Pendler-Probleme im Bereich Amstetten und Waidhofen / Ybbs (Park & Ride) nicht innerhalb der ÖBB sachlich und kundenfreundlich angesprochen werden sollen, sondern die Medien dabei eingebunden werden.
Das sollte mir durchaus möglich sein, aber vielleicht könnte vorher auch noch die Politik aktiv werden. Ich glaube es müsste meiner Meinung nach auch innerhalb der ÖBB Mitarbeiter geben, welche diese Problematik selbst miterleben.
Mit freundlichen Grüßen
der enttäuschte Bahnkunde
Karl Piaty sen.
—————————————————————————————–
Aktuell 3. März 2026 – Klimaticketbesitzer und Jahres- oder Monatskarten usw.) können nun auch das Oberdeck gratis benützen:
Die vom Magistrat ausgegebene Dauerparkkarte macht dies möglich:
26. Februar 2026:
Im Kristallsaal wurden die neuesten Überlegungen zum Areal rund um den Hauptbahnhof in Waidhofen / Ybbs vorgestellt. Die Pläne wurden zwar vorgezeigt, aber was genau geschehen soll weiß offensichtlich noch niemand.
Auch die Herren der ÖBB konnten da keine konkreten Aussagen machen. Doch der Bahnhof von Waidhofen / Ybbs ist seit Jahren eher ein schlechtes Beispiel, was den öffentlichen Verkehr auf einen „Bahnknotenpunkt“ betrifft:
* Kein Bahnhofvorstand, unbesetzter Bahnhof,
* keine Kartenkasse,
* seit kurzem auch keine Gasttätte mehr in der Nähe
* keinerlei Witterungsschutz auf dem Bahnsteig
* und nun auch das „brennende Problem“ der fehlenden Park & Ride Plätze.
Daher müssen die Bürgerinnen und Bürger (die Freunde des öffentlichen Verkehrs und Wähler) wieder zur demokratischen „Selbsthilfe“ schreiten.
Bittschrift betreffend der Parkplatzsituation
am Bahnhof Waidhofen an der Ybbs –
(ergeht indirekt auch an alle politischen Parteien, daher keine Unterschriftenlisten nötig. Außerdem haben wir jetzt in Österreich das Informationsfreiheitsgesetz (IFG)
Sehr geehrte Verantwortliche der ÖBB,
mit großer Freude und aufrichtiger Anerkennung beobachten wir, dass sich immer mehr Menschen bewusst für öffentliche Verkehrsmittel entscheiden. Diese Entwicklung ist ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein, Verantwortungsgefühl und Zukunftsdenken. Die Eisenbahn ist dabei nicht nur ein Verkehrsmittel – sie ist Hoffnungsträgerin für eine nachhaltige Mobilität.
Wer – so wie einige Berater des Kulturkreis Freisingerberg – regelmäßig mit der Bahn unterwegs ist, erlebt jedoch am Bahnhof Waidhofen an der Ybbs eine zunehmend belastende Realität.
Seit Monaten verschärft sich die Parkplatzsituation rund um die Park-&-Ride-Anlage dramatisch. Zahlreiche Beobachtungen fanden ihren traurigen Höhepunkt in einem ausführlichen Dokumentationsbericht vom Dienstag, dem 24. Februar 2026:
Das offizielle Park-&-Ride-Unterdeck ist bis auf den letzten Platz ausgelastet. Auch im Oberdeck, das ausschließlich zahlungspflichtigen Dauerparkern vorbehalten ist, findet sich kaum noch eine freie Stellfläche. Deutlich sichtbare Hinweistafeln machen zudem klar, dass dieses Oberdeck für spontane Bahnkunden gar nicht vorgesehen ist.
Aktuell 3. März 2026: Wer sich eine Dauerparkkarte vom Magistrat holt (z.B. Klimaticketbesitzer) darf auch das Oberdeck benützen! Siehe BLOG-Anfang)
Die Situation für Bahnfahrer mit Einzelfahrkarten ist mehr als unverständlich: Denn gerade für diese ist das sehr unpraktisch mit dem Unterdeck:
* Auto abstellen,
* die Stiege hinauf zum Ticketschalter
* Parkticket lösen und
* wieder die Stiege hinunter zum Auto
* Parkerlaubnis einlegen
* dann wieder hinauf über die Stiege zum Zug – wenn er noch nicht weg ist!
….. vielleicht das „Alles“ auch noch mit Reisegepäck oder kleinen Kindern!!!!
Gleichzeitig liegen auf dem Gelände der ehemaligen Schmalspurgleise großzügige Freiflächen brach. Diese Flächen sind abgesperrt – ein Parken für die stetig wachsende Zahl an Bahnpendlern ist dort derzeit nicht möglich.
Hier entsteht ein Widerspruch, der schmerzt:
Einerseits investieren Bund und Gesellschaft mit großem Engagement in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Andererseits wird jenen Menschen, die sich tagtäglich bewusst für die Bahn entscheiden, die Anreise zum Bahnhof zunehmend erschwert.
Wir richten daher eine eindringliche Bitte an Sie:
Denken Sie an die zukünftige Entwicklung des öffentlichen Verkehrs.
Denken Sie an die Pendlerinnen und Pendler, an Studierende, an Familien, an all jene, die täglich Verantwortung für unsere Umwelt übernehmen, indem sie das Auto stehen lassen wollen – und dann keinen Platz finden.
Der Raum ist vorhanden. Die Flächen gehören der staatlich unterstützten ÖBB. Es liegt in Ihrer Hand, hier vorausschauend zu handeln.
Schaffen Sie ausreichend Park-&-Ride-Plätze am Bahnhof Waidhofen an der Ybbs. Öffnen Sie vorhandene Flächen oder entwickeln Sie zukunftsorientierte Lösungen. Machen Sie das Bahnfahren im Umfeld des Bahnhofs zukunftsfit – nicht nur auf den Gleisen, sondern auch davor.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass der gute Wille der Menschen nicht an einer „Schranke“ endet.
Mit der dringenden Bitte,
um wohlwollende Prüfung und rasches Handeln!
Wäre das Versprechen von LH Pröll (Bahn & Rad) verwiklicht worden, würde die durchgehende Ybbstalbahn und der Radweg gemeinsam dem Ybbstal sowohl im Winter als auch im Sommer (zu allen Jahreszeiten) ideale Bedingungen für Pendler, Touristen, Radfahrer, älteren Personen und Schülern ermöglichen – aber es scheiterte dann am Widerstand der Ybbstaler Bürgermeister – ausgenommen Hollenstein! Alle aber inzwischen nicht mehr im Amt!
Beispiele der Situation am Bahnhof Waidhofen / Ybbs 24. Feb. 2026 13 Uhr mittag
Derzeit fahren bereits Auto aus dem oberen Ybbstal zur Bahnstation nach Böhlerwerk. Aber diese Lösung kann kein Dauerzustand werden, da ist zu wenig Platz für das rasante ansteigen der umweltschonenden „Bahnumsteiger“
Ein weiteres Bahn-Thema, welches der ÖBB zu denken geben sollte:
Seit 4 Jahren wartet Renate Wachauer auf eine kleine Überdachung des Bahnsteiges in Waidhofen / Ybbs.
Es wurde 2022 eine Behandlung zugesagt – aber dann wurde es still:
Hier eine KI Darstellung der Situation der Bahnhöfe in NÖ bezüglich Wetterschutz:
Es hat erst vor wenigen Jahren große Pläne für die Ybbstalbahn gegeben, aber wenn es nicht einmal mehr gelingt einen kleinen Witterungsschutz zu montieren, kann auch der Laie erkennen, wie öffentliche Mobilität heute im Ybbstal behandelt wird – von den Anschlüssen aus dem Westen Österreichs in Amstetten erst gar nicht zu reden.
Herr Reinhard Müller hat dieses Projekt vorgestellt:
Vielleicht sollte man einmal „ganz Oben“ nachfragen, zB. bei Andreas Matthä? Denn der kennt zwar die Waidhofner Eisenbahnfreunde, aber weiß er auch alles über den Bahnhof Waidhofen / Ybbs?
Es ist politisch gewollt, gesellschaftlich notwendig und von der öffentlichen Hand massiv unterstützt: Mehr Menschen sollen vom Auto auf die Bahn umsteigen. Milliarden werden in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investiert, Klimaziele werden formuliert, Mobilitätsstrategien präsentiert.
Doch am Bahnhof Waidhofen an der Ybbs scheitert diese große Vision derzeit an einer ganz banalen Realität – am Parkplatz.
Seit Monaten verschärft sich die Situation rund um die Park-&-Ride-Anlage dramatisch. Am Dienstag, dem 24. Februar 2026, wurde diese Entwicklung in einem Dokumentationsbericht festgehalten: Das offizielle Unterdeck ist vollständig ausgelastet. Das Oberdeck, ausschließlich für Dauerparker vorgesehen und ausdrücklich nicht für Bahnkundinnen und -kunden zugelassen, ist ebenfalls nahezu voll. Da stehen einige schon offensichtlich bereits „illegal“ nur um ihren Zug zu erreichen.
Gleichzeitig bleiben großzügige Freiflächen auf dem Gelände der ehemaligen Schmalspurgleise abgesperrt und ungenutzt.
Hier entsteht ein politisch schwer erklärbarer Widerspruch:
Einerseits wird die Bevölkerung mit Nachdruck aufgefordert, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Andererseits wird jenen, die diesem Aufruf folgen, der Zugang faktisch erschwert. Wer keinen Parkplatz findet, steigt wieder ins Auto – nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Mangel an Alternativen.
Die ÖBB stehen im öffentlichen Eigentum und erhalten substanzielle staatliche Unterstützung, um den Mobilitätswandel aktiv zu gestalten. Dazu gehört nicht nur der Zug auf der Strecke, sondern auch eine funktionierende Infrastruktur rund um den Bahnhof.
Der Platz ist vorhanden. Die Nachfrage ist längst da. Was fehlt, ist die Entscheidung zu handeln.
Wir ersuchen Sie daher mit Nachdruck: Öffnen oder entwickeln Sie die vorhandenen Flächen am Bahnhof Waidhofen an der Ybbs zu zusätzlichen Park-&-Ride-Stellplätzen. Denken Sie die Mobilitätswende ganzheitlich. Sorgen Sie dafür, dass Engagement der Bürgerinnen und Bürger nicht durch strukturelle Versäumnisse unterlaufen wird.
Die Glaubwürdigkeit der Verkehrspolitik entscheidet sich nicht in Strategiepapiere – sondern im Alltag der Pendler.
Mit der dringenden Bitte um klare Schritte und zeitnahe Maßnahmen
Aktuell 28. Februar 2026: –
Erster Weg – Zur ÖBB
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