Der Bahnhof Gstadt beschäftigt den Waidhofner Gemeinderat erneut: Am 6. August 2026 soll über den mehrheitlich beabsichtigten Verkauf des Areals entschieden werden. Doch bevor über dessen Zukunft abgestimmt wird, lohnt sich ein Blick zurück auf den Ankauf durch die Stadt. Kaum ein Grundstücksgeschäft der vergangenen Jahre ist so gut dokumentiert und politisch so intensiv diskutiert worden.
Wie sorgfältig der nun geplante Verkauf in den zuständigen Ausschüssen vorbereitet wurde, ist außerhalb des Gemeinderates derzeit nicht bekannt. Umso interessanter ist der Vergleich mit dem damaligen Ankauf: Dieser wurde im Dezember 2020 im Umlaufweg beschlossen und ist im Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 21. Dezember 2020 unter Tagesordnungspunkt 23 dokumentiert.
Der Antrag wurde mit 28 Stimmen dafür und 12 Gegenstimmen angenommen. Dafür stimmten WVP sowie je ein Vertreter von UWG und Grünen; dagegen SPÖ, FUFU und FPÖ. Alles dokumentiert im Protokoll vom 21. Dezember 2020.
Aber was war eigentlich dort geplant? Dazu gibt dieser Piaty Blog von 2018 gut Auskunft
Der Bahnhof Gstadt hätte schon längst zu einem Vorzeigeprojekt für umweltfreundliche Eisenbahngeschichte in Europa werden können. Zahlreiche Gespräche – bis auf höchste politische Ebene – sowie viele Berichte und Blogs beschäftigten sich mit seiner Zukunft.
Doch der Gemeinderat entschied sich im Jahr 2020 für einen anderen Weg und kaufte das Bahnhofsareal von der NÖVOG an. Nun, knapp sechs Jahre später, stehen die politischen Mehrheiten anders als damals: An die Stelle der WVP „Absoluten“ sind heute als „Mehrheitsermöglicher“ die SPÖ und FUFU getreten.
Am 6. August 2026 soll der Gemeinderat neuerlich über das Bahnhofsgelände entscheiden – diesmal über dessen Verkauf. Ob und in welchem Umfang dieser Beschluss in den zuständigen Ausschüssen vorbereitet wurde, ist außerhalb des Gemeinderates derzeit nicht bekannt.
Für eine sachliche und wirtschaftliche Beurteilung des Verkaufes werden jedoch nicht nur der erzielte Verkaufspreis, sondern auch die seit dem Ankauf angefallenen Finanzierungskosten von wesentlicher Bedeutung sein. Erst die Gegenüberstellung von Anschaffungswert, Finanzierungskosten, An- und Verkaufsgebühren und Verkaufserlös ermöglicht eine fundierte Beurteilung, ob das Geschäft für die Stadt wirtschaftlich vorteilhaft, kostendeckend oder mit einem finanziellen Verlust verbunden ist. Gerade bei der Veräußerung öffentlichen Vermögens ist eine transparente Darstellung dieser Eckdaten eine wesentliche Voraussetzung für eine nachvollziehbare Entscheidungsfindung.
Der Bahnhof Gstadt beschäftigt den Waidhofner Gemeinderat erneut: Am 6. August 2026 soll über den mehrheitlich beabsichtigten Verkauf des Areals entschieden werden. Doch bevor über dessen Zukunft abgestimmt wird, lohnt sich ein Blick zurück auf den Ankauf durch die Stadt. Kaum ein Grundstücksgeschäft der vergangenen Jahre ist so gut dokumentiert und politisch so intensiv diskutiert worden.
Wie sorgfältig der nun geplante Verkauf in den zuständigen Ausschüssen vorbereitet wurde, ist außerhalb des Gemeinderates derzeit nicht bekannt. Umso interessanter ist der Vergleich mit dem damaligen Ankauf: Dieser wurde im Dezember 2020 im Umlaufweg beschlossen und ist im Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 21. Dezember 2020 unter Tagesordnungspunkt 23 dokumentiert.
https://login.waidhofen.at/getfile/17645/3/protokoll-der-gemeinderatssitzung-vom-21122020
Der Antrag wurde mit 28 Stimmen dafür und 12 Gegenstimmen angenommen. Dafür stimmten WVP sowie je ein Vertreter von UWG und Grünen; dagegen SPÖ, FUFU und FPÖ.
Alles dokumentiert im Protokoll vom 21. Dezember 2020.
Aber was war eigentlich dort geplant?
Dazu gibt dieser Piaty Blog von 2018 gut Auskunft
Der Bahnhof Gstadt hätte schon längst zu einem Vorzeigeprojekt für umweltfreundliche Eisenbahngeschichte in Europa werden können. Zahlreiche Gespräche – bis auf höchste politische Ebene – sowie viele Berichte und Blogs beschäftigten sich mit seiner Zukunft.
Doch der Gemeinderat entschied sich im Jahr 2020 für einen anderen Weg und kaufte das Bahnhofsareal von der NÖVOG an. Nun, knapp sechs Jahre später, stehen die politischen Mehrheiten anders als damals: An die Stelle der WVP „Absoluten“ sind heute als „Mehrheitsermöglicher“ die SPÖ und FUFU getreten.
Am 6. August 2026 soll der Gemeinderat neuerlich über das Bahnhofsgelände entscheiden – diesmal über dessen Verkauf. Ob und in welchem Umfang dieser Beschluss in den zuständigen Ausschüssen vorbereitet wurde, ist außerhalb des Gemeinderates derzeit nicht bekannt.
Für eine sachliche und wirtschaftliche Beurteilung des Verkaufes werden jedoch nicht nur der erzielte Verkaufspreis, sondern auch die seit dem Ankauf angefallenen Finanzierungskosten von wesentlicher Bedeutung sein. Erst die Gegenüberstellung von Anschaffungswert, Finanzierungskosten, An- und Verkaufsgebühren und Verkaufserlös ermöglicht eine fundierte Beurteilung, ob das Geschäft für die Stadt wirtschaftlich vorteilhaft, kostendeckend oder mit einem finanziellen Verlust verbunden ist. Gerade bei der Veräußerung öffentlichen Vermögens ist eine transparente Darstellung dieser Eckdaten eine wesentliche Voraussetzung für eine nachvollziehbare Entscheidungsfindung.
Erste Medienberichte:
Kurier 4. August 2026:
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