Nur 1 Jahr danach

Dieses „Blog-Titelbild“   mit Frau Elisabeth Köstinger und Karl Piaty sen. wurde im Oktober 2017, beim ORF im nächtlichen Wien, gemacht. Auch diese Schnappschüsse stammen von damals.


Frau Elisabeth Köstinger war zu dieser Zeit  für Sebastian Kurz als tatkräftige „Wahlkampfhelferin“ unterwegs. Aber Insider wußten natürllich schon damals, daß Frau Köstinger in nächster Zeit in Österreich politisch wichtige Aufgaben übernehmen wird. Nach dem von Karl Piaty sen. auf den Prozentpunkt vorhergesagten türkisen Sieg bei der Nationalratswahl wurde Frau Köstinger zuerst „Nationalratspräsidentin“ und kurz danach „Ministerin“, zuständig für Umwelt, Landwirtschaft und Tourismus.

Und nur rund ein Jahr danach konnte sie am 30. Oktober 2018, als beim EU Vorsitz bestimmende Kraft im Umweltbereich,  die Grazer Deklaration  durchbringen und beschließen lassen.
https://files.orf.at/vietnam2/files/stm/201844/grazer_deklaration_630527.pdf

In dieser Deklaration ist die verstärkte Umlegung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene und ein Bekenntnis zur E-Mobilität nunmehr EU-weit festgeschrieben.

Der ORF berichtete: Verkehrsminister Norbert Hofer von der FPÖ bringt es auf den Punkt: „Ich brauche keinen Satz, ich brauche ein Wort: ‚Dekarbonisiert‘!“ So sehe die Klimapolitik der Zukunft aus – fernab von Kohlenstoff. Ein Umdenken in der Wirtschafts-und Energiestrategie müsse stattfinden, um die Treibhausgase zu reduzieren. Das soll laut der „Grazer Deklaration“ mit sauberen, emissionsfreien Fahrzeugen gelingen.

Infrastruktur als entscheidender Punkt

Ein weiterer entscheidender Punkt sei, so Umweltministerin Köstinger, „das Thema Infrastruktur – also das Verkehrsnetz so effizient auszubauen, dass hierbei auch eingespart werden kann“. Laut Verkehrsminister Hofer gibt es kein anderes Land in der EU, das künftig so viel in die Schiene investiere wie Österreich: „Wir werden in den nächsten fünf Jahren 14 Milliarden Euro in die Schiene investieren, in den Schienenausbau

Minister EU Graz ORF Steiermark.jpg

Ausschnitte Medien:  In der Deklaration werden die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten sowie regionale und lokale Behörden sowie Interessensgruppen aufgefordert, in fünf Bereichen Maßnahmen zu entwickeln. Der erste Punkt sieht die schnelle Einführung emissionsfreier Fahrzeuge und Optionen für erneuerbare Kraftstoffe vor. Der zweite Punkt umfasst Mobilitätsmanagement und -planung. Drittens gehe es um aktive Mobilität zur Förderung von Gesundheit und Nachhaltigkeit. Der vierte Punkt sieht sichere und inklusive Mobilität vor, sprich es dürfe keine soziale Frage sein, ob sich ein EU-Bürger Mobilität leisten könne oder nicht.  Der letzte Punkt umfasst Multimodalität und Infrastruktur, die sich gegenseitig bedingten, sagte Bulc. Die Emissionsreduktionsziele seien der Forschung ein Stimulans, sagte die slowenische Kommissarin, und mit der Schaffung von Infrastruktur für E-Mobilität und Brennstoffzelle schaffe man einen „frischen Fokus auf den öffentlichen Verkehr“. Nur gemeinsam erreiche man die Pariser Klimaziele, auch wenn sich die Städte ambitionierte Ziele setzten. Bulc lobte neben Österreichs EU-Ratspräsidentschaft auch einige EU-Staaten, die engagierte nationale Pläne in grüner Innovation hätten. In punkto Multimodalität werde man die verschiedenen Systeme mit Hinblick auf Besteuerung vergleichen, so erhalte man ein starkes Vergleichsinstrument. EU-Klimaschutzkommissar Miguel Arias Canete bezeichnete die Reduktion von Treibhausgasen und die Forcierung von sauberer Mobilität als die größten Herausforderungen.
Verkehrsminister Hofer sagte, „es geht um Decarbonisierung, da ist Österreich Vorreiter“. Der Schienenverkehr werde in einigen Jahren hauptsächlich elektrisch laufen. Hofer nannte als eine der Maßnahmen auch die – u.a. heimische – Forschung bei Brennstoffzellen und neuen Batterietechniken, auch wenn der Verbrennungsmotor noch nicht ausgedient habe.

Quelle: https://www.sn.at/panorama/oesterreich/verkehrs-und-umweltminister-beschlossen-grazer-deklaration-59646031 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2018

Damit bekommen einige jahrelange Bemühungen von Karl Piaty sen. auch über die EU Entscheidungen entsprechende Bestätigung.
Gerade rechtzeitig, denn der Citybahn von Waidhofen / Ybbs steht eine Verkürzung ins Haus. So zumindest wird es immer kolportiert, die Entscheidung soll bis Jahresende 2018 fallen. Dies hat der zuständige NÖ. Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko an Karl Piaty sen.  ausrichten lassen.

Eine „Verkürzung“  stünde  im Gegensatz zur „Grazer Deklaration“ welche den „Ausbau“ der Schiene einfordert – nicht den „Abbau“ von Schieneninfrastruktur.
Kann sich NÖ. es wirklich leisten, gegen die EU Vorgaben zu handeln?

Warten wir also nun auf den Fortgang der Beratungen vom Land NÖ. und der Stadt Waidhofen ab. Von Seiten Karl Piaty`s gibt es schon ein entsprechendes Konzept für die Citybahn:    https://piaty.blog/2018/09/04/die-neue-bahn/
Dieses wurde bereits an die Entscheidungsträger herangetragen.

Auch die nötige „Decarbonisierung“ der Citybahn durch Antrieb mit Elektromotoren (findet ja schon jetzt statt)  aber als Energiemedium eben statt Dieselgenerator entweder  „Lythium Batterien oder Wasserstoff“ – wird von Piaty schon seit 2013 eingefordert.  Seine Unterlagen, anstatt wie derzeit mit Diesel zukunftsgerecht CO2 frei zu fahren  – sind  in Bund und Land bestens bekannt.
Speichern und fahren – 15. November 2017

Dieses kurze Video von einer Verkehrsdiskussion mit Minister Norbert Hofer im Juni 2018 zeigt recht schön, wie schnell gute Vorschläge auch politisches Gehör finden: