Bahnfahren als Genuß

Dieser Bericht zeigt die inneralpine Eisenbahnvebindung von Waidhofen / Ybbs nach Zürich. Es ist leider derzeit nur an Wochenenden möglich, diese wahre „Genußreise durch die Alpen“ von Waidhofen/Ybs aus zu machen:
https://piaty.blog/2018/03/08/7001/

Paul Bächtiger aus der Schweiz reiste über diese Strecke im März 2019 nach Waidhofen / Ybbs und war voll des Lobes über dieses touristische Highlight. Bei einem kurzen Zusammentreffen mit Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka wurde das auch sehr positiv besprochen:

Nun hat sich die „Wirtschaft2050“  im Laufe der Klimademos in Waidhofen / Ybbs auch für diese Strecker (täglich für Touristen und Pendler) eingesetzt und entsprechende Briefe an die Verantwortlichen, darunter auch an Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka gesendet:Klimabrief an Sobotka markiert (2)

Diese Strecke ist vorhanden, der Betrieb zwischen Waidhofen und Selzthal durch das Gesäuse aber nur zum Wochenende möglich. Es ist ledíglich ein Zeichen des guten Willens nötig, um diese Strecke zu attraktivieren täglich, sowohl für Touristen aber auch für Pendler. Denn mit der Bahn statt mit dem eigenen Auto zu fahen, das spart auch gesitige Anstrengung  und Nerven.

Früher hieß es

„Bahn fahren,
Nerven sparen“

– wird dieser Slogan nun zumindest für diese herrliche inneralpine Verbindung zwischen den Bundesländern NÖ. – OÖ. – Steiermark – Salzburg – Tirol und Vorarlberg auch täglich möglich gemacht ?

Derzeit geht nur NÖ. dabei leer aus.

Auch Österreich hat jetzt mit „umdenkenden Bürgerinnen und Bürgern“  zu tun.
Dieser so authentische Beitrag sollte unsere Politikern positiv beinflussen können.

Zum 2 – gleisigen Ausbau von Amstetten nach Waidhofen / Ybbs wäre vielleicht anzumerken, daß nur die „Planung“  als Forderung gemeint ist. Es sollte vorerst genügen, die einstigen Ausweichen (z.B. in Rosenau) wieder zu errichten, dann wäre der 30 Minuten Takt sicher auch möglich. Technisch und auch finanziell scheint ein durchgehender 2 spuriger Ausbau in den nächten 20 Jahren wahrscheinlich nicht möglich – aber „planlich“  sollte man sich bereits jetzt damit auseinandersetzen.  Aber der 30 Minuten Takt ist notwendig und schnell machbar, um die guten Anbindungen in Amstetten besser nützen zu können.

 

 

 

 

 

Wie das jetzt aussieht zeigt dieser Blog:

https://piaty.blog/2018/12/17/oeffentlicher-verkehr/

Die Forderungen der Waidhofner Klimademo vom 4. Mai 20919 waren:
Reduktion der CO2 Belastung und ein Ausbau der Bahn.

Wie sieht das die „große“ Politik in Österreich ?

1. Aussage von Claudia Gamon (NEOS) Pressestunde 5. Mai 2019:

2. Aussage stammt vom EU Kandidat der SPÖ (Schieder) am 6. Mai 2019

3. Aussage stammt von GRÜNE EU Kandidat Werner Kogler
Elefantenrunde Krems am 6. Mai 2019

4. Aussage – SPÖ Kandidat Schieder bei der Elefantenrunde:

5. Aussage – ohne Video
Johann Vogtenhuber (Liste Jetzt) 
„Ich kämpfe seit 15 Jahren vehement für den verstärkten Bahnausbau – Schiene statt Straße:
DSC03838 (2)

6. Aussage – ohne Video
FPÖ Nationalrat Roman Haider bei der EU Kandidaten – Elefantenrunde in Krems.

In Oberösterreich ist der Ausbau der Bahn ein ganz großes Thema.
Da wird viel investiert und die Erfolge geben recht.
Der zuständige Verkehrslandesrat gehört der FPÖ an: Günther Steinkellner.

Nationalrat Haider bei der sehr angeregten  Diskussion in KremsRoman Haider

 

Neues aus der EU zum Thema Bahnausbau:
https://piaty.blog/2019/05/07/waidhofner-fragestunde/

Und natürlich fordert man auch in Österreich „mehr Schiene“:
https://www.vcoe.at/publikationen/vcoe-factsheets/detail/vcoe-factsheet-2019-06-wachstum-des-guetertransports-in-eu-braucht-bahnausbau.

 

Nach den Aussagen der obersten EU Wahlwerber Timmermans und Weber

https://piaty.blog/2019/05/17/eu-und-klimademo-w-y/

hat  Karl Piaty sofort eine weitere, detailierte Aussage von EU Kandidat Werner Kogler erhalten:

Sehr geehrter Herr Piaty,
vielen Dank für Ihre Nachricht an Werner Kogler, die wir beantworten dürfen. Wie Sie wissen, sind den Grünen rasche, attraktive Zugverbindungen zu leistbaren Preisen ein großes Anliegen – auch zugunsten eines Rückgangs des Flugverkehrs.
Es ist absurd: Wer europäisch unterwegs ist, wird jedes Mal dazu verlockt, statt umweltfreundlich mit der Bahn zu reisen,auf das günstige aber klimaschädliche Flugzeug umzusteigen. Wir wollen den Bahnverkehr einfacher, schneller, kostengünstigergestalten und zugleich die Privilegien im Flugverkehr – etwa durch die derzeitige Steuerbefreiung bei Kerosin und Mehrwertsteuer – abschaffen. Ein gemeinsames europäisches Verkehrsnetz braucht gemeinsame Standards, insbesondere beim Ticketsystem. Eine europäische Vorteilscard soll Vergünstigungen und eine Vereinfachung für alle grenzüberschreitenden
Öffi-Nutzer*innen bringen. Um die grüne europäische Mobilität zu fördern, wollen wir, dass Europaauf der Schiene zusammenwächst. Das europäische Eisenbahnnetz ist aufgrund hartnäckiger Nationalismen noch immer sehr undurchlässig wegen unterschiedlicher Standards an den Ländergrenzen. Wir wollen das ändern. Wir setzen uns für die Wiederaufnahme europäischer Nachtzugsverbindungen zwischen allen Metropolen und einen funktionierenden Pendelverkehr in Grenzregionen ein.
Dass die Grünen dort, wo sie in Regierungsverantwortung können, tatsächlich höchstes Engagement in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs stecken, wird ihnen jeder Experte und Expertin bestätigen. Egal ob die günstigen Öffi-Tickets in Wien, Vorarlberg, Tirol demnächst auch in Salzburg oder der intensive Ausbau des Öffi-Netzes in diesen Bundesländern, das alles ist deutlicher Beleg für dieses große politische Anliegen.
Allerdings können die Grünen, da sie weder in NÖ noch im Bund bisher mitregiert haben nicht beweisen, dass sie auch auf Bundeswegestrecken oder anderen Bahnwegen entsprechende Weichenstellungen vornehmen würden.
Mit besten Grüßen
vom Team des Dialogbüros
von Werner Kogler