Eisenbahn Politik Waidhofen

Zukunft Bahn

Eisenbahnen sind die umweltfreundlichsten Verkehrsmittel, werden sie doch mit Strom aus erneuerbarer Energie betrieben. Aber wie überall gibt es Ausnahmen. Dort wo eine Oberleitung fehlt, wird eben mit umweltschädlichen, stinkenden, lauten und alten Dieselloks gefahren.
Als Karl Piaty sen. dem Landeshauptmann von NÖ. Dr. Erwin Pröll 2013 seine Idee näherbrachte, die Citybahn in Waidhofen / Ybbs doch mittels AKKU Zug CO2 frei zu machen, gefíel dem LH  sofort  der positive Blick in die dekarbonisierte Zukunft, und er gab den Auftrag die Möglichkeiten zu überprüfen. Aber der damals zuständige Verkehrslandesrat Karl Wilfing  „prüfte“  vorerst ein Jahr lang !!!!
….
und vereitelte schlußendlich das Projekt, welches bereits am Tisch lag.
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Natürlich war so eine Idee auch nichts für „ewig gestrige“ – Es gab viele Zurufe von Politikern, daß so etwas gar nicht möglich ist, ja sogar als „Hirngespinst eines Zuckerbäckers“ und als „Wunsch an das Christkind“ wurde dies bezeichnet.

Doch Karl Piaty ließ nicht locker und er war selbst dabei, als die erste „Verschublok“ mit Batterieantrieb in Köflach aus der Werkshalle von Tecsol lief.

Dazuz dieses Video:

Am 22. Jänner 2020  wurde im neuen Prachtbau der Wiener Wirtschaftskammer die Zukunft „Akkulok“ vorgestellt. Hochkarätige Vortragende und ein int. Fachpublikum prägten den Abend.

Reinhard Müller hatte in seinem Vortrag auch die Citybahn Waidhofen eingebaut, DSC08835 (2)

Die ÖBB Mitarbeiter Tisch und Gerstenmayer berichteten überzeugend von den Fortschritten auf dem Gebiet CO2 freier Züge auch ohne Oberleitung.

Dieses kurze Video zeigt die Vorträge und Diskussionen als „Momentaufnahme“  Vieles „Weitere dieses Abends“  wäre für die  Politiker  wichtig. Es ist nun bewiesen, daß ein CO2 freier Eisenbahnbetrieb auch ohne Oberleitung möglich ist.

Aber was wird die Politik jetzt machen ?
Bei den Klimademos in Waidhofen / Ybbs wurde das Thema CO2 freie Citybahn bereits vorgestellt und eingefordert.

Hier der gesamte BLOG zum Thema:
Klimademo für Citybahn
https://piaty.blog/2019/12/07/citybahn-co2-frei/

Und die Teilnehmer haben entsprechende Schreiben an die Politik gerichtet
– auch an Bürgermeister Krammer:
Kone 13.12.2019 Klimaprotest Citybahn
Was wird der Waidhofner Bürgermeister antworten ?
…. daß Waidhofen das jetzt nicht gleich braucht ?
…. dass eine schnelle Umrüstung auf CO2 frei nur ein „Marketinggag“ wäre?
Warten wir ab – einen Entwurf einer Antwort hat er ja schon vorgezeigen lassen.

sIn dem Vortrag in Wien wurden viele aktuelle Probleme angesprochen, welche eine Umstellung von Diesel auf AKKU oder Wasserstoff lösen könnten.  Besonders die Problematik, daß die NÖVOG nun in Waidhofen / Ybbs  den Bahnhof Gstadt auflassen will, und nun mitten im „Hochhaus-Siedlungsgebiet“  rund um Eurospar die „Endhaltestelle der Citybahn“  aufbauen will, widerspricht klar den Vorgaben  von anrainergerechten Stationen. Auf der Citybahn, wie angekündigt,  noch weitere 8-9 Jahre mit Dieseltriebwägen weiterzufahren wäre natürlich nicht zu akzeptieren.

Zur gleichen Zeit, als die Fachwelt die Erfordernisse von anrainergerechten Endhaltestellen von Eisenbahnlinien aufzeigt, erhält jeder Haushalt in Waidhofen / Ybbs eine Medienmeldung, wonach die NÖVOG mit der Stadt anderes plant – wer allerdings zwischen den Zeilen liest wird schnell feststellen, daß hier scheinbar noch nicht „das letzte Wort“ gesprochen ist – soviele „soll“ zum Thema  machen „gelernte Österreicher“ wohl doch sehr nachdenklich.
NÖN 23., Jänner 2020 (2)

Zurück zum Vortrag der Fachleute in Wien:
Freuen wir uns, daß die jungen ÖBBler, die diese Vorträge sachlich so gut inszenierten, eben einfach die Realität der Machbarkeit mit praktischen Beispielen belegen konnten – hier den Fortschritt und dem Klimagedanken so gut Rechnung getragen haben – lassen wir der Jugend mehr Spielraum – die „Alten“ haben schon genug „vermasselt“  – ganz besonders im Ybbstal.

Daß diese  klimagerechten Lösungen auch für die Citybahn in greifbare Nähe gerückt sind, ist erfreulich – aber was werden die bisher verkrusteten Strukturen in NÖ. dazu sagen ? Wird man den tapferen Demonstrierern für eine zeitgerechte  Klimapolitik Gehör schenken, oder  eine CO2 Freiheit für die Citybahn weiter um Jahre hinausschieben.

Diese Fragen sind jetzt politisch zu beantworten
die Technik steht jedenfalls zur Verfügung.

Speichern und fahren – Jänner 2020

Zukunft CO2 frei 2020 –

Die Antwort, die von Seiten des Landes NÖ.  an den Vortragenden Reinhard Müller  erging,   ist ein beklemmendes Beispiel dafür, daß die wirkliche Zukunft der Eisenbahnen dort immer noch nicht erkannt wird.
Ob Kurz und Kogler sich das bieten lassen, wird die nahe Zukunft zeigen.

Am 24. Jänner 2020 meinte der Bundeskanzler in Davos, daß sich Klimaschutz und Wirtschaft gut ergänzen könnten.
Dieselantriebe auf Elektroantriebe umzubauen, wäre sicher so ein Beispiel :
https://www.bundeskanzleramt.gv.at/bundeskanzleramt/nachrichten-der-bundesregierung/2020/bundeskanzler-kurz-ambitionierten-klimaschutz-und-wirtschaftliches-wachstum-vereinen.html

Denn so denkt man auf „Bundesebene“ 2020 von den Nebenbahnen:
Einfach zum Nachdenken:  https://piaty.blog/2020/01/20/umdenken-beginnt/

Videobeiträge von Karl Piaty sen. zum ECO Triebwagen der ÖBB:

Und auch noch etwas „politische Zeitgechichte“  zu den Nebenbahnen in NÖ.
2004 wurde dieser einstimmige Beschluß gefasst, die Debattenreden finden Sie auf den Seiten 239 bis 252:
Einstimmiges ja zur Ybbstalbahn (2)
Ausschnitte der Rede des damaligen ÖVP Abgeordneten Ignaz Hofmacher:
Abgeordneter Hofmacher Ausschnitte Landtagssitzung zur Ybstalabahn 2004

Aktuelle Aussage von Bundeskanzler Sebastian Kurz:Kurz in Davos
Innovation wäre, europaweit den 1. Umbau eines „Schmalspurtriebwagen“  gutzuheißen. CO2 frei statt mit Diesel  über den Dächern der Stadt Waidhofen an der Ybbs zu fahren,  könnte diese technische „Innovation für den Klimaschutz“  sehr gut darstellen lassen:

Gemeinderatssitzung 27. Jänner 2020 – Radweg statt Eisenbahn

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