Eisenbahn Mostviertel N.Ö.

Lob vom Land NÖ.

Das Titel-Bild zeigt den Bahnhof Ybbsitz – seit Jahren eine „Baustelle“, am 22. April 2020.  Wenige Meter weiter (in der Friedhofskapelle Ybbsitz)  steht die Urne von Herbert Marko. Sein Begräbnis wird auf Grund der Corona-Bestimmungen im engsten Familienkreis stattfinden.
Marko Aufbahrung 22.4.2020

Keine Eisenbahnfreunde, keine Musikerkollegen, keine Nachbarn und Ybbsitzer werden dabei sein, wenn Herbert Marko zur Ruhe gebettet wird.

Viele Medien gestalten nun sehr tröstende Zeilen:

 

Das Land NÖ – die Kulturabteilung
hat zum Ableben von Herbert Marko ebenfalls sehr lobende Worte über die Kulturarbeit von Herbert Marko übermittelt:

Sehr geehrter Herr Piaty !
Danke für die Nachricht, selbst wenn der Inhalt ein sehr betrüblicher ist.  Das Ableben von Herrn Herbert Marko öffnet eine Lücke, die nicht zu schließen sein wird.

Und damit meine ich schon allein sein Wissen und sein Engagement um das Eisenbahnwesen im Ybbstal.  Der persönliche Verlust ist natürlich gar nicht zu bemessen, er wird fehlen.

Vieles von seinem Wissen ist ganz offenbar Ihnen als Freund zuteil geworden.

Ich darf Sie ersuchen, dieses Wissen zu sichern und
vor allem an junge Menschen weiterzugeben.

Seitens der Kultur des Landes Niederösterreich kann ich nur danken für Menschen wie Herrn Herbert Marko,  der aus eigenem Antrieb, mit viel Engagement und auch Liebe viel Zeit dem Eisenbahnwesen gewidmet hat.

Ihnen Herr Piaty, die Sie den Verlust eines Wegbegleiters hinnehmen müssen,
danke ich, für die Weitergabe dieser traurigen Kunde.

Alles Gute und beste Grüße

Mag. Martin Grüneis
Amt der NÖ Landesregierung
Abteilungsleiter-Stellvertreter

Herr Mag. Grüneis hat recht.
Herbert Marko hat mich (Karl Piaty sen.) sehr umfassend zu  vielen  Dingen  informiert – auch mit schriftlichen Unterlagen.
Diese Unterlagen sind in das Archiv des Vereines Kubus eingereiht worden, vielleicht brauchen spätere Generationen (für den Wiederaufbau der Ybbstalbahn)  diese Unterlagen einmal.

Auch ein aktuelles Schreiben des Landes NÖ  (Jänner 2020) belegt ganz klar, daß  bei den Einstellungen oder Verkürzungen von Eisenbahnlinien immer auch ein  Wiederaufbau einer „Eisenbahn“   möglich bleiben muß. Dies gilt übigens nicht nur für die Halbierung der Citybahn, sondern auch für die Streckenführungen nach Ybbsitz und Lunz.  Noch ist die Zeit nicht reif für solche Überlegungen – aber es gibt auch noch Generationen nach uns.
Schreiben Land Citybahn

Denn die NÖVOG zeigt es ja bereits vor:
Bahnen in NÖ. können ja bereits jetzt Seilbahnen (Sessellifte) sein. Was spricht also dagegen, daß in Zukunft eine „Straßenbahn“ nach Ybbsitz fährt?
Denn Straßenbahnen brauchen keine besonderen Kreuzungsbereiche, teilen auch mit  Fußgängern und Radfahrern die „Trasse“.

…. muß ja nicht gelich so ausarten wie hier in Istanbul:

Denn auch in Österreich gibt es dazu schon „gute Beispiele“

 

Näheres zum Leben von Herbert Marko:
https://piaty.blog/2020/04/12/herbert-marko-ist-tot/

 

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