Bär ist wieder los

Mit der Lockerung der Coronasperren in der „Gastronomie“  ist auch im Ybbstal wieder der Bär los, regionalgerecht natürlich der „Ötscherbär“. Das Naturparkhaus steht vor der Vollendung und der erste Punkt des „Ybbstaler Bahnpaket“ hat seinen Betrieb aufgenommen – das Schienenradl in Lunz am See.

Es waren nicht viele Radfahrer an diesem herrlichen Sonntag am Radweg unterwegs, aber Motorräder gab es in riesigen Mengen. Und in Lunz war der Parkplatz am See so voll wie zu einem Badetag im Juli – das Ybbstal könnte  zur „Gewinner-Destination  der Krise“ werden, mit einer „bestehenden Ybbstlöabahn“ von Waidhofen an der Ybbs nach Lunz wäre da natürlich noch viel mehr möglich.

Denn die lauten Motorräder und die viel Platz brauchenden PKW schmälern natürlich die Möglichkeiten des „sanften Tourismus“

Der geschnitze Ötscherbär wird bald aufgestellt:

Die „schwarze Brücke“  bei Lunz ist etwas „grau“ geworden,
aber das Gold auf den Statuen der „Töpperbrücke“  glänzt wie immer.

Und der 1. Punkt des Ybbstaler „Bahnpaketes“ ist auch in Betrieb. Interessant dabei die „Umspurdrehscheibe“ am Bahnhof Lunz. Damit hat das Ybbstal nach der Normalspur und der bosnischen Spur nun auch eine eigene „Tretradlspur“.

Für die vielen Freunde der einstigen „Ybbstalbahn von Waidhofen an der Ybbs nach Lunz am See“  ist der Besuch des Bahnhofes Lunz allerdings nicht erfreulich. Es gibt da zwar viele Hinweisschilder auf diese für Lunz einst so wichtigen Bahn, aber die sind so „verdreckt“ und „schäbig“ geworden, daß es eine Schande für die Region ist.
Vielleicht findet sich einmal ein „feuchter Lappen“ für eine kleine Reinigung: