Zum Vergleich

Wie sah es früher am Hohen Markt in Waidhofen / Ybbs aus ?
Das wissen viele nicht mehr und auch immer weniger besuchen den „nunmehrigen Hohen Markt“:  Doch bei der „Gestaltung“ des einst so lieblichen und auch so geschäftigen Stadtteils haben sich Berater und Architekten wohl etwas zu stark durchgesetzt. Gerade die „vielen kleinen Beispiele“ sind es, die das beweisen.

So sah das Haus neben dem „Bierplatzl“ früher aus:
Hoher Markt früher
Am 20. Juni 2020  ein Bild vom gleichen „Blickwinkel“:
…. übrigens, das kleine Büscherl blühender Ringlblumen  ging „wild“ auf:
Schröding Peda 20.6.2020

So wurde  ein  historischer  Altstadtbereich teilweise von  einer modernen  Architektur abgelöst. Es ist jeder dazu aufgerufen, die Entwicklung  des hohen Marktes zu bewerten.

Bankerl Raika

Zumindest  hat man sich hier bemüht, die alten Holzschutztüren wieder zu errichten:
20200616_104544 (2)

Näheres dazu:
https://piaty.blog/2020/05/20/noch-eine-absolute/

Ein besonders schönes Beispiel auch vom Freisingerberg:
So sah es hier 1990 aus. Braunes Garagentor, herrlicher Kletter-Rosenstock, Blumen an den Fenstern und auch am Boden in netten Gefäßen:
Freisingerberg 1990
Doch dann beaschloß der Waidhofner Gemeinderat ein „Stadtprojekt“, welches gegen den  Blumenschmuck  in der Waidhofner Innenstadt ausgelegt war. Blumen mußten sogar vom Rathaus entfernt werden, nur mehr „kahle“ Architektur wurde gestattet.
Wen wundert es daher, daß heute „Mistkübeln“ den Freisingerberg in diesem Bereich dominieren. 
Leider haben bereits zuviele Waidhofner den Blick für „das Schöne“ verloren.
„Aufnahme vom Juni 2020“
Freisingerberg juni 2020

Auch der Stadtbrunnen (errichtet ausAnlass des Staatsvertrages 1955) wurde dieser „Cäsur unterzogen. Einst ein schöner, blumengeschmückter Anblick:
DSC09946 (2)
blumen Brunnen 2006 (2)
blumen Brunnen 2006 (1)
Dieser Brunnen zeigt sich im Juni  2020 den Besuchern aber so:
brunnen 17. Juni 2020
Denn die Stadtpolitik kennt nur mehr eines:  Das Pflaster und seine Baustellen.
Ein aktueller Brief des Bürgermeisters an die Anrainer beweist dies auch für 2020 – auch da wird das Stadtgeschehen durch Baustellen zur Pflastersanierungen geprägt:
Pflasterbrif vom Juni 2020

Und eine recht eindeutige Bewertung in der NÖN zeigt die Meinung der Leser auf.
Nur etwas mehr als 19 % finden die Innenstadtgestaltung vorbildlich:
Darüber sollten die  verantwortlichen Politiker endlich einmal nachdenken.NÖN Umfrage Innenstadt