Eisenbahn N.Ö. Waidhofen

gerodet und verhüttelt

Wenn in Österreich die Umweltschützer auf der Straße protestieren, wird auf das immer stärkere „versiegeln, roden und verhütteln“  von Grünflächen und Bäumen in anderen Ländern hingewiesen. Weniger wichtig erscheint es, wenn vor der Haustüre etwas in dieser Richtung passiert.

Das alles ist nötig, um die neue Citybahnhaltestelle zu errichten. Foto: 25. Juli 2020
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Ein kleines aber umso bedenklicheres Beispiel ist die
neue Citybahn Haltestelle „Kupferschmiedgasse“ – Foto:  Anfang Juli 2020.
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Vorgeschichte:
Die Waidhofner SPÖ forderte zur Attraktivierung der Citybahn 2 neue Haltestellen, eine davon sollte in der Nähe vom Rothschildschloss (bei Elektro Oberklammer) entstehen.
Der Gemeinderat stimmte zu, alle Medien berichteten darüber.
Dieses Bild zeigt den gewünscjten Standort es stammt vom Mai 2020
angedachte Haltestelle Oberklammer

Diese Haltestelle hätte den Vorteil gehabt, sowohl eine kurze als auch bequeme Fußweg-Anbindung zum Oberen Stadtplatz, Kirche, Rothschildschloss, Eishalle und Perkbad zu ermöglichen.

Und diese Haltstelle beim Oberklammer wurde explizit von der Mehrheit im Waidhofner Gemeinderat vom Land erbeten  und diese Bitte  auch von der Mehrheit beschlossen:  https://www.noen.at/ybbstal/waidhofen-diskussion-ueber-citybahn-im-gemeinderat-waidhofen-an-der-ybbs-gemeinderat-waidhofen-erich-leonhartsberger-werner-krammer-145563666
„Insider durften erfahren, daß diese Haltestelle aus technischen Gründen nicht machbar wäre. Vielleicht ein Argument, aber dafür eine Haltestelle 300 Meter weiter zu errichten, welche diese Vorteile nicht bringt, kann wohl nicht als „Ausrede“ anerkannt werden.“

Daß eine Verkürzung der Citybahn nicht von Allen gewollt wurde, und nur die WVP und Stadtrat Leonhartsberger dafür stimmten, zeigen diese Dokumente:
Klimademo Citybahn – Antwortbrief FPÖ
Besonders ausführlich nahm Stadtrat Ing. Martin Dowalil  zur  Verkürzung Stellung: Hier ein Bild der NÖN von dieser wichtigen Sitzung über die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Waidhofen / Ybbs. Karl Piaty als Zuseher, kann als „Zeitzeuge“ fungieren.
Baustadtrat Dowalil zur Verkürzung der Citybahn
FUFU Piaty sen. NÖN Foto (2)
Aber nicht einmal die Haltestellen wurden dort gebaut, wo es der Waidhofner Gemeinderat wollte:  http://www.derybbstaler.at/moderne-haltestellen-fuer-die-citybahn/

Und wer es gerne „amtlich“ hätte, kann auch im Protokoll „nachschauen“:
https://login.waidhofen.at/getfile/10990/3/protokoll-der-gemeinderatssitzung-vom-29042019

Statt dieser „gewollten Haltestelle“ beim Oberklammer hat das Land nun nicht dort sondern im Bereich der schwer zu erreichenden Kupferschmiedgasse gebaut. Ein steiler Weg oder 60 Stufen sind zu bezwingen, um diese Haltestelle zu erreichen.

Wohl niemand in Waidhofen / Ybbs sieht einen Sinn in dieser Eisenbahn-Haltestelle, selbst der Bürgermeister (Mag. Werner Krammer) hat diese nicht empfohlen. Es ist alleine der politische Wille des Landes.  Die verantwortlichen Politiker des Landes NÖ, haben damit die Verantwortung für die „Auslastung“ dieser Haltestelle übernommen.

Juli 2020: Aber jetzt mußten sogar Bäume weichen, um diese Haltestelle errichten zu können. Ein sehr großer Aufwand wird betrieben, sogar ein „Hütterl“ samt umfangreicher Beleuchtung soll noch entstehen, obwohl der seit 120 Jahren bestehende Weg, von dort weiter zum Krautbergkreuz und die Siedlungen am Krautberg,  nun nicht mehr besteht.
Ebenfalls im Juli 2020 sperrte die ÖBB den dafür nötigen Bahnübergang für immer.

Eine „massive Bodenplatte“ wird bald betoniert werden,
um die „Verhüttelung“ zu perfektionieren.  Bild vom 2.August 2020
2. August Kupferschmiedgasse hütterl
Die Situation wurde in den letzten Wochen gut dokumentiert,
denn wie immer sagen Bilder mehr als Worte.

Situation vor Baubeginn:

Und so sieht es seit Ende Juli 2020 dort aus:

In den ersten Augusttagen 2020 zeigt sich dieses Bild:

Am 3. August  2020 konnten die Anrainer auch erstmals sehen, wie der Aufgang über den Serpentinenweg  aussehen wird. Da dieses letzte Stück ausschließlich dem Zugang zur Citybahn-Haltestelle dient. Daher ist schon jetzt wichtig, wie dort die Pflege und vor allem der Winterdienst und die Haftungen bei Unfällen geregelt sind.


Das Land NÖ. hat sich zu dieser Haltestelle entschieden, die Kosten werden sicher noch bekannt werden. Aber die wichtigste Fragen wird bald die Praxis beantworten.

Wer wird diese Haltestelle überhaupt benützen?
Bald  sollte sich zeigen – ob  sich diese hohen Investitionen überhaupt lohnen können?
Wer aus der Stadt hat diesen Standort der  Haltestelle überhaupt erbeten?

Dabei gäbe es durchaus eine nette Möglichkeit für diesen Platz:
Die Aussicht auf die Stadt ist von dort sehr schön, eine kleine „Parkanlage mit kleinen Wegerl und Bankerl wäre durchaus eine Bereicherung für die Stadt.  Mit der Citybahn zur Aussichtsplattform – ein sehr schöner Gedanke.
Aber dann müßten die derzeitigen Arbeiten dort anders ausshehen.

Und es gäbe über die Citybahn auch noch andere Fragen zu beantworten:

1) Wäre es nicht besser gewesen, die Anbindung der Citybahn am Hauptbahnhof so zu gestalten, daß sowohl die Rudolfsbahn (ÖBB)  als auch die Citybahn (NÖVOG)  im inneren  Bahnhofsbereich halten, das Umsteigen daher schnell und bequem möglich wäre? Was bei ÖBB und Westbahn geht, sollte doch auch bei ÖBB und NÖVOG möglich sein. Denn für die unterschiedlichen „Spurbreiten“ gibt es ja die „Dreigleislösung“.

2) Ist die 2. zusätzliche Haltestelle beim Eurospar  von der Stadt an dieser Stelle gewollt worden? Das scheint eher nicht der Fall zu sein, denn diese liegt nur etwa 250 Meter von der Haltestelle HTL entfernt.

Doch was wird dort in Massen verarbeitet – Beton zum „Versiegeln“
– ist das im Interesse des Waidhofner Klimamanifestes ?

Ein Kommentarausschnitt  eines großen Eisenbahnfreundes über Facebook dazu:
Supp Suppinger: „Ja, das ist ein Drama, was da abgeht. Warum man so einen kleinen Bahnsteig nicht dezent machen kann, ist mir unklar. Das gilt für beide neuen Bahnsteige. Da wird betoniert bis in grosse Tiefe (Vogelsang), Kanäle gelegt, etc. Entwässerung ist wichtig, aber warum nicht einfach in den Strassengraben? Etwas wie Augenmass oder ästhetische Empfinden fehlt bei der Planung oder lassen es Normen nicht zu? Die Verschwenkung beim Hbhf ist ein Witz, das war echt unnötig, teuer, und kostete zwei alte, gewachsene Bäume das Leben. Die Gegend wird grässlicher, das, was einmal schön war, wird niedergerissen, entfernt, zubetoniert. Die Aufenthaltsqualität sinkt kontinuierlich, schon jetzt sind einige Bereiche nur mehr aus dem Auto zu ertragen, wissend, dass man schnell weg kommt …

Denn die Attraktivierung und bequeme Erreichung einer Bahn ist die wichtigste Voraussetzung für den langfristigen Erhalt einer Bahnstrecke. Daher müssen die Anbindungen (Bahnknoten) bequemes Umsteigen ermöglichen und die Haltestellen müssen so angelegt sein, daß sie fußläufig oder per Rad gut zu erreichen sind – über soviele Stufen oder einen steilen langen Fußweg wie bei der Kupferschmiedgasse fehlen diese wichtigen Voraussetzungen völlig:

Zugang zur Haltestelle Kupferschmiedgasse über rund 60 enge Stufen:

Hier das Ende des steilen Fußweges mit mehreren  Serpentinen:
Kupferschmiedgasse Haltestelle Weg 3

Zum Thema Citybahn hat Karl Piaty sen. an die Landeshauptfrau am 11. Juli 2020 ein Schreiben gerichtet, welches sehr rasch (15. Juli 2020) dahingehend beantwortet wurde, daß  Landesrat DI. Ludwig Schleritzko beauftragt ist, sich der Sache anzunehmen.

Sehr geehrter Herr Piaty!

Ich darf den Erhalt Ihrer unten stehenden E-Mail im Auftrag von Frau Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dankend bestätigen und Ihnen mitteilen, dass diese in Bearbeitung genommen und Ihr Anliegen an den zuständigen Herrn Landesrat DI Ludwig Schleritzko mit dem Ersuchen, sich dieses anzunehmen, übermittelt wurde.
In der Hoffnung, hiermit in Ihrem Sinne gehandelt zu haben verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen.

Mag. Claus Derfler
Büro Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Landhausplatz 1, Haus 1a
A-3109 St. Pölten

Es wäre sicher besser gewesen, bezüglich Citybahn noch einmal zu reden. Die Verkürzung der Strecke nimmt der Citybahn wahrscheinlich die restliche Überlebenschance. Ob „gewollt oder ungewollt“, das sei dahingestellt.
Daher hätte es nun sehr rasch einer zukunftsgerichteten Vorgangsweise bedurft, die Frau Landeshauptfrau Johanna Mikl Leitner hat die Argumente dazu mitgerteilt bekommen.  Ohne die Anbindung des Betriebsgebietes in Gstadt ist der Sinn für ein öffentlichen Verkehrsmittel im Ganztagsbetrieb  nicht mehr gegeben, die notwendige Auslastung fehlt. Zu den Zeiten ohne Schüler ist auf der kurzen Strecke einfach zuwenig Frequenz.
Darüber hätte ehrlich dikutiert werden sollen.

Denn diese Bahn hätte eine große Zukunft haben können:
Nur eine entsprechend  bequeme Umstiegsmöglichkeit in Gstadt von Bus und  Privatauto auf die Bahn hätte Sinn für die Zukunft gemacht, die notwendige Frequenz ermöglicht.
https://piaty.blog/2020/06/04/zukunft-nebenbahnen/

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Am Dienstag dem 4. August 2020  wurde von der Leiterin der Kommunikationsabteilung der NÖVOG nun die politische Anfrage an die Landeshauptfrau beantwortet:

Sehr geehrter Herr Piaty!

Herzlichen Dank für Ihr Schreiben mit den Überlegungen zur Zukunft der Citybahn in Waidhofen, an Frau Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, welches uns vom Büro von Herrn Landesrat Ludwig Schleritzko, als das für Mobilität zuständige Mitglied der niederösterreichischen Landesregierung, mit der Bitte um direkte Beantwortung weitergeleitet wurde.

Wie Sie wissen, wurde nach einem jahrelangen und intensiven Diskussionsprozess gemeinsam mit der Stadt Waidhofen/ Ybbs die Entscheidung getroffen, ein Zukunftspaket für die Citybahn zu schnüren. Dieses Zukunftspaket stellt eine Win – Win – Situation dar und vereinbart Wünsche der Stadtentwicklung, der Radweganbindung und der innerstädtischen Mobilität in idealer Weise.

Vor einem Jahr wurde dieses Zukunftspaket gemeinsam von der Stadt Waidhofen/ Ybbs und den Niederösterreich Bahnen präsentiert. Seither erfolgt die konsequente Umsetzung der Maßnahmen. Zur Erinnerung dürfen wir die Presseaussendung vom 12. Juli 2019 zitieren:

„Die Stadt Waidhofen an der Ybbs hat im April 2019 die Bitte an das Land NÖ gerichtet, eine Verkürzung der Citybahn Waidhofen zu prüfen, um Mobilität und Stadtentwicklung auf der Trasse der Citybahn vereinbaren zu können. Die NÖVOG wurde vom Land NÖ beauftragt als Betreiberin der Bahn dieses Ansuchen zu prüfen. Es konnte eine Lösung gefunden werden, die alle Seiten zufriedenstellt und die Zukunftsentwicklung von Bahn und Stadt sichert. „Wir freuen uns sehr, dass die konstruktiven Gespräche Früchte getragen haben. Die Stadt profitiert nicht nur von freiwerdenden Flächen für derzeit stark gefragte Betriebsgründe, auch die Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer können wir mit der besseren Anbindung an den Ybbstalradweg deutlich stärken und attraktive Mobilität mit der Citybahn anbieten“, weiß Bürgermeister Werner Krammer.

Für die NÖVOG ist die Neukonzeption der Citybahn Waidhofen ein klares Bekenntnis zum innerstädtischen Bahnbetrieb, der in guter Kooperation mit der Stadt nun langfristig sichergestellt ist. „90% unserer Fahrgäste sind am Streckenabschnitt Hauptbahnhof bis Vogelsang unterwegs. Und hier investieren wir in die Zukunft: derzeit erfolgt auf 1 km die Gleisneulage, Ende 2020 wird eine Taktverdichtung durchgeführt und die NÖVOG übernimmt die Betriebsführung von den ÖBB, die Eisenbahnkreuzung im Bahnhofsbereich wird ebenfalls in einem Gemeinschaftsprojekt mit der ÖBB erneuert. Zusätzlich prüfen wir, ob zwei weitere Haltestellen für noch mehr Fahrgäste sorgen können. Wir denken auch schon weit in die Zukunft, die wir mit CO2 freien Fahrzeugen bestreiten wollen und unterstützen das Forschungsprojekt der Fachhochschule St. Pölten zu alternativen Fahrzeug- und Antriebskonzepten für die Citybahn.“, erläutert NÖVOG Geschäftsführerin Barbara Komarek.“ 

Dieses Zukunftspaket wird vollinhaltlich umgesetzt. Darüber hinaus werden von Stadt, ÖBB und den Niederösterreich Bahnen weitere Maßnahmen geplant, wie der Entfall des Pfeifens im Halbstundentakt durch die Errichtung innovativer Eisenbahnsicherungsanlagen, die zukunftsweisende Entwicklung des Bahnhofsareals am ÖBB Hauptbahnhof oder die Errichtung einer Werkstätte des Club 598, wie letzte Woche von Bürgermeister Krammer gemeinsam mit dem Club 598 präsentiert.

Wie Sie sehen, ist diese Fülle an Maßnahmen ein wesentlicher und positiver Beitrag zur Entwicklung der Stadt Waidhofen/ Ybbs und der Citybahn als wichtiges innerstädtisches Verkehrsmittel und eröffnet viele neue Chancen.

Die Verkürzung einer Eisenbahnstrecke schmerzt immer, ist im Fall der Citybahn/ Waidhofen aber der Aufbruch in eine gute Zukunft.

Abschließend ist besonders wichtig festzuhalten, dass das Trassenband der gesamten Ybbstalbahnstrecke durch das grundbücherlich eingetragene Vorkaufsrecht und Wiederkaufsrecht für die nächsten Generationen gesichert ist. Damit ist auch in dieser Hinsicht für mögliche künftige Entwicklungen vorgesorgt.

Mit freundlichen Grüßen
Katharina Heider-Fischer, Bakk.
Leiterin Unternehmenskommunikation

Karl Piaty sen. antwortete daraufhin, ebenfalls am 4. August 2020:

Ergeht mit der Bitte um Kenntnisnahme auch an LH Mikl Leitner, LR Schleritzko und NÖVOG Geschäftsführerin Komarek

Sehr geehrte Frau Heider-Fischer !

Herzlichen Dank für Ihre Nachricht.
In meinem Schreiben an die Landeshauptfrau hatte ich ich um
“politische Entscheidungen” ersucht, daß man wieder alles auf die Verkehrsträgerebene abgetreten hat muß ich zur Kenntnis nehmen.
Durch die
„Zeitverzögerung“ hat mein Schreiben an die Landeshauptfrau die politische Grundlage allerdings nun verloren.
Es wäre mein Ansinnen gewesen, die 2020 Entwicklungen neu zu bewerten um keine Fehlinvestitionen zu tätigen.

Die von Ihnen zur Argumentation verwendete Presseaussendung vom 12. Juli 2019 geht daher ins Leere, denn damals war ja erst die Rede von einer Prüfung von 2 Haltestellen.
Und gerade die Lage und Ausführung dieser beiden Haltestellen  sind ja das auslösende Moment meines Schreibens gewesen.

Daher habe ich mir erlaubt, die Situation auch entsprechend zu dokumentieren.
Auch ich verwende dazu Rückblicke auf Aussendungen, Presseberichte usw.
Ihr Schreiben erlaubt mir nun, diesen BLOG zur öffentlichen Diskussion zu stellen: https://piaty.blog/2020/07/30/gerodet-und-verhuettelt/

Es ist nichts ungewöhnliches, daß man über eine Situation im Bahnwesen unterschiedlicher Meinung sein kann – eine offene Diskussion ist immer hilfreich.
Denn seit 2019 hat sich einiges geändert, das ist nicht nur coronabedingt ausgelöst worden.
Ich selbst halte sowohl die nun durchgeführten Arbeiten am Hauptbahnhof  als auch die 2 Standorte für die zusätzlichen Haltestellen nicht im Interesse der Bahnbenützer und auch kostenmäßig nicht vertretbar.

Die Verkürzung erachte ich in diesem Ausmaß ebenfalls nicht dem öffentlichen Verkehr der Zukunft dienlich – die entsprechende Lösung für eine Verkürzung (bis Beneparkplatz) können Sie auch im BLOG nachlesen.

Der, von der ÖVP Politikerriege der Region, geforderte Halbstundentakt auf der Rudolfsbahn wird nicht eingeführt – daher erscheint mir der Halbstundentakt auf der Citybahn ebenfalls vorerst nicht erfolgversprechend.
Daß es dafür wirtschaftliche Überlegungen bezüglich Förderungen  geben könnte, wurde mir von einem Bahninsider erklärt. Aber so etwas kann meiner Meinung nach
auf “Dauer” keine haltbare Lösung sein.

Aber das ist nun alles überholt, die Tatsachen wurden von der NÖVOG geschaffen.
Die Zukunft wird zeigen, wie die Entwicklung der Citybahn sich gestalten wird.

Als besonders wichtige Info Ihres Schreibens entnehme ich die Tatsache, daß das Trassenband grundbüchlich gesichert bleibt – es wäre daher nun angebracht, diese grundbücherliche Absicherung im Falle Ybbsitz (Ederlehen Richtung Ybbsitz) offenzulegen.

Mit freundlichen Grüßen aus Waidhofen / Ybbs

Karl Piaty sen.   

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