Eisenbahn Mostviertel N.Ö. Waidhofen

Die „Häuserln“

Während in Windhag die Landjugend mit viel Geschick, Fleiß und Eifer ein nettes Häuschen an den Waldrand stellte, gibt es in der Stadt Waidhofen an der Ybbs wieder „moderne Glasquader“. Die Ähnlichkeit zum „Kubus“ ist frappierend und die Ansicht ist sowohl beim Schillerpark und in der Kupferschmiedgasse ein Hohn. Im Vogelsang passt es hin, dort ist „städtebaulich“ optisch nichts mehr „auffallend“.

Der Bürgermeister und sein Architekt versprachen eine „neue Qualität des Wartens“, es gab Grundsatzbeschlüsse im Gemeinderat – aber dann kam das Land und einigte sich nicht mit der Stadt auf ein gemeinsames vorgehen. So zumindest lauten Gerüchte in der Stadt.

Diese „neuen Wartehäuschen im 08/15 Stil“ haben die Diskussion um die Citybahn jetzt erst recht angeheizt.
Aber wer ist wirklich verantwortlich? Muß in Waidhofen nicht jedes Bauwerk bewilligt werden, oder gibt es da Ausnahmen für das Land.

Daher singen wir nun vorerst mit Arik Bauer:

Es gibt eine große Dokumentation zu den Eisenbahn-Baustellen im Sommer 2020 in Waidhofen / Ybbs – davon ein kleiner Ausschnitt zu den „neuen Haltestellen“. Ob das alles im Sinne der Stadt und seiner Bürger geschah wird sich nun rasch zeigen – denn alles lassen sich die Bürgerinnen und Bürger auch nicht gefallen – wann meldet sich der Bürgemeister zu Wort, wie das mit den Haltestellen tatsächlich gelaufen ist?
Und es warten schließlich noch einige weitere „Überraschungen“!

Ja, es ist wirklich fein, daß es bei der Citybahn nun vermehrt Wartehäuschen gibt, welche vor Wind, Regen, Sonne und auch Schnee schützen. Aber bei Corona war das ehemals große Dach wie bei der Schillerpark-Haltestelle doch weit besser.

Viele Schüler konnten bei der Haltestelle Schillerpark früher vor Regen und Schnee geschützt auf die Citybahn warten. Das große Dach kam weg, dafür 2 kleine Hütterl – entgegen den Vorgaben der Corona -Abstandsaregeln.

Ein Gerücht sagt, daß die 4 neuen „Fertigteil“ Wartehäuschen der Citybahn gar nicht aus Österreich sind. Ein Tipp kam dazu von einem Insider – wurden die tatsächlich in Deutschland (in Waldbröl bei Köln) erzeugt? – das wäre dann wohl das „Letzte“ – wie das Land NÖ auf österr. Betriebe schaut!


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