Auch Bürgermeister Werner Krammer liest gerne die Gedichte von Fred Eichleter auf der Homepage des Kulturkreises Freisingerberg. Das konnte beim Markt vom 18. September 2020 gut beobachtet werdenh.
Es freute den Bürgermeister sichtlich, den Stadtdichter darauf freundlich anzusprechen – die Fäuste sind dabei „der gute Ton“denn ein „Reim“ kann auch sehr gut „zum Nachdenken“ genützt werden.

Wie der Stadtdichter die kurz danach begonnene Pilgerei des Bürgermeister nach Mariazell sieht, ist schon wieder ein „Gedichterl“ wert!

Der Stadtdichter meint:

Allein fürs Image ist‘s ein Hammer!
Da zieht Herr Bürgermeister Krammer
zu Fuß, so ist sein Naturell,
nach Mariazell zum Gnadenquell!

Wohin es Werner Krammer zieht,
sein Freundeskreis muß auch da mit,
drum wandert über Stock und Stein
Waidhofens Stadtchef nicht allein!

Die Ötschergräben, farbenfroh,
die Wasser rauschen sowieso,
die Felsen schroff und schmal der Steg,
ein Rosenkranz auf halbem Weg!

Wohlan, ihre Freunde, aufgepasst,
beim „Ötscherhias“ ist letzte Rast,
vielleicht ein Stamperl zwecks der Kraft,
ein Stückerl noch, dann ist‘s geschafft!

Es geht (vielleicht) bei Sonnenschein
in die Basilika hinein.
Die Füße haben ausgelitten,
jetzt heißt es danken, beten, bitten!

Ob sich eine Legende rankt,
wofür der Ortsschef sich bedankt,
worum am Gnadenort diskret
er bei der Gottesmutter fleht,…?

Wir wollen das auch gar nicht wissen!
Die Hauptsache ,das Ruhekissen,
ist nächtens von Gewissensbissen
nicht angeknabbert und zerschlissen!

Ein Ausflug in den Gnadenort
empfiehlt sich auch als Großtransport
von sämtlichen Gemeinderäten!
Dort sollten dann mit viel Gebeten,
für Schwarz und Rot und Blau und Grün
die Blumen der Erleuchtung blüh‘n!

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