Politik Waidhofen

„Goldener Herbst ?“

Corona hat 2020 der Gastronomie arg zugesetzt, aber auch die Schanigärten konnten, zwar verspätet, aber doch wieder aufsperren.

Überall bemüht man sich, gerade die „Freiluft-Gastronomie“ zu fördern, um wenigstens etwas von den Corona Einbußen aufholen zu können.
Ja, wenn da nicht auch die „Pflasterfehler“ in die Quere kämen.
Im Volksmund sehr treffend als „Pflaster-Pandemie“ bezeichnet.
https://www.ybbstalnews.at/post/pflasterpandemie-in-waidhofen-pflaster-findet-stadt

Geradezu ein Hohn, was sich da Bürgermeister Mair und seine damaligen Gemeinderäte „aufschwatzen ließen“.

Der nunmehrige Stadtrat Martin Dowalil (für das Bauwesen verantwortlich) brachte das 2020 überzeugend auf den Punkt:

Baustadtrat Martin Dowalil zum Waidhofner Pflaster

Und so wird weiter an dem Pflaster „saniert“ und damit weiter die Stadt schwer geschädigt. Denn jede Innenstadt-Baustelle bewirkt nicht nur die direkten Kosten, die störenden Arbeiten vertreiben immer mehr Besucher und Kunden aus der Stadt – also nicht nur die direkten Anraíner und die unmittelbaren Geschäfte nehmen Schaden durch Staub und Lärm – die Frequenz in der Stadt sinkt, die Parkeinnahmen verringern sich und das Image einer kundenfreundlichen Stadt geht in den Keller.

Hier dazu etwas zum Nachdenken:

Der „Klimawandel“ verschiebt den Herbst immer weiter nach hinten, der 4.Oktober 2020 brachte sogar fast eine Tropennacht, und der Föhn tat das seinige dazu.

Voller Schanigarten noch am 2. und 3. Oktober 2020.

Aber der „Baustellenlärm“ ist stärker als die milden Lüfterl – der Schaden wird immer größer – denn nach dieser Baustelle wird es immer weitere Baustellen an diesem Pfusch-Pflaster geben.

„Stadtbegrüßung“ bei Pflasterarbeiten

Und sollte es einmal ein Gebrechen bei den Einbauten von Kanal, Wasser, Gas, Strom, Telefon, Fernwärme, Glasfaser usw. geben, dann wird dieses nun angewendtete System der Pflasterung, das Reparieren nicht nur viel teurer machen sondern auch viel staubiger, lauter und geschäftsstörender.

Die Stadt weigert sich weiter, so wie es andere Kommunen tun, sich von Fahrbahnen mit geschnittenen Wr. Würfeln zu „verabschieden“ – das werden spätere Generationen noch schwer büßen müssen.

Ein Lichtpunkt in der Sache Pflasterung sind die Bauarbeiter – fleißig und bemüht, die Behinderungen möglichst gering zu halten – aber ein Schremmhammer ist eben keine „Nähmaschine“.

Näheres zum Problem der Waidhofner „Pflasterung“:
https://piaty.blog/2020/08/28/die-letzte-chance/

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