1. Adventsonntag 2020.
    Herrliches Spaziergangwetter, coronabedingte, fußläufige Ausflüge auf Krautberg und Buchenberg sind da eine besondere Freude. Nicht aber für die Waidhofner, denn da verbauen die Eisenbahnunternehmen ÖBB und NÖVOG für die „Region“ die seit 120 Jahren bestehenden Wander- und öffentlichen Wege – mit auf Dauer ausgelegten Sperren – und verhindern damit eine zukünftige Benützung. Ganz zum Unterschied zu jenen Wegen, welche auf Grund des Eschentriebsrerben nur „auf Zeit“ gesperrt sind:
    https://waidhofen.at/suchergebnis/news/sperren-durch-eschentriebsterben:

Eine neue Haltestelle bei der Kupferschmiedgasse, aber es wurde auch der seit 120 Jahren bestehende Eisenbahnübergang unpassierbar gemacht. Der Zugang vom Krautberg herunter ist damit unmöglich. Und der Zugang von der Stadt hinauf zur neuen Haltestelle wurde eher für Bergwanderer ausgelegt?

120 Jahre bestehende Eisenbahnübergänge –
nun dauerhaft von der ÖBB und vom Land NÖ. gesperrt.

Ein kurzes Video soll zeigen, was sich den Waidhofnern am 1. Adventsonntag 2020 bot. Zum Beispiel ein nun für immer gesperrter kurzer Stadtzugang zum Buchenberg (bestehend seit hunderten Jahren, auch seitdem, als ab 1896 die Ybbstalbahn da fuhr).

Von Seiten des Landes NÖ. wurde dazu mitgeteilt, daß dies alles im Einvernehmen mit der Stadt geschah.

Hier das Video vom 29. November 2020 (1. Adventsonntag)

Daher nochmals die „Verkürzung der Citybahn“ – im Rückblick:

Bürgermeister Werner Krammer (Fraktion WVP) erbat vom Land eine Einstellung der Citybahn, die Eisenbahnbefürworter (unter Anderen die weiteren 4 Fraktionen im Gemeinderat) wollten aber eine Beibehaltung der Strecke bis Gstadt – zumindest bis zum Bene, um für die neu zu errichtenden Wirtschaftsbetriebe und deren Pendler zukünftig einen bequemen und sicheren Bahnanschluß bieten zu können. Schiene statt Straße – das sollte auch in Waidhofen möglich sein. Das Land NÖ. stieß aber den Bürgermeister vor den Kopf, aber auch die Eisenbahnbefürworter wurden „ausgehebelt“. Denn eine Verkürzung bis zum Eurospar will fast keiner in Waidhofen – da hat sich das Land NÖ gegen die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt gestellt. Warum eigentlich?

Ist es wirklich so, daß auch „die Stadt“ die Sperre des Weges von der Unteren Burg zum Krautbergkreuz und die Sperre des beliebten öffentlichen Weges auf den Buchenberg wollte? Sind da nicht schon ganz andere „Gedanken“ in den Hinterköpfen der „handelnden Politiker“?
Wie wäre es, wenn man den „Zahlern“ dieser Fehlentwicklung endlich „reinen Wein einschenken“ würde?

Citybahn bis Gstadt ja – Verkürzung der Citybahn nein!

Schlußfolgerung: Wenn die Citybahn nach Gstadt eingestellt wird, wäre es besser, gleich die gesamte Citybahn einzustellen, die Trasse für spätere Generationen zu sichern und nicht sündteure Investitionen in Gleisverschwenkungen, Haltestellen und Kreuzungsanlagen zu tätigen.

Dies alles hat Karl Piaty schriftlich und offiziell (noch vor dem Beginn der Umbauarbeiten im Sommer 2020) an das Land NÖ herangetragen – alles dort nachzulesen, wenn das Land die Mails von Karl Piaty sen. herausgibt. Die Schreiben waren „vertraulich“, daher ist von dieser Kulturkreis Freisingerseite eine einseitige Veröffentlichung nicht angebracht.

Karl Piaty:
„Gerne kann das Land NÖ meine diesbezüglichen Citybahn-Schreiben an die Landeshauptfrau Johanna Mikl Leitner und Landesrat Ludwig Schleritzko veröffentlichen“.
Ausgangspunkt dieser Mails war ein davor stattgefundenes persönliches Gespräch von Karl Piaty sen. mit Bürgermeister Werner Krammer.

Jedenfalls sollte es im Gemeinderat darüber Gespräche oder „coronabedingte Umlaufbeschlüsse“ geben, wie man nun wirklich zur Citybahn steht. Noch sind alle Möglichkeiten offen – aber es darf nicht weiter „gepockert“ werden.
Wer von den Gemeinderäten einen Halbstundentakt (alle Viertelstunden eine Citybahngarnitur bei den beiden „Nadelören“ Pfarrerbodenschranken) für gut hält, der soll dies auch öffentlich kundtun.


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