Das 1. Mal nach ihrer sehr gut gelungenen Sanierung, fuhr die rund 110 Jahre alte „Ötscherbär – Elektrolok“ der Mariazellerbahn seine Stammstrecke St. Pölten – Mariazell. Das hellere „Outfit“ und die freundliche Bemalung des „Spielwaggons“ fallen sehr positiv auf – erinnert das alles nun doch sehr an die „Ötscherbärin“ – welche jahrelang die Werbetrommel gerührt hat. Einst nicht so gerne gesehen, hat dieses Maskottchen nun auch offiziell das „Outfit“ übernommen. Gratulation an alle Verantwortlichen dazu.
Zu Beginn zeigt das Video eine weitere Besonderheit dieses Tages – ein kleiner Bach wird zur Schneeschmelze zu einer großartigen „Mostviertel-Kaskade“

Das Geschehen rund um den „Ötscherbären“ ist seit 50 Jahren Thema,
und die Entstehung der LOK ist eine „typisch österreichische“ Geschichte.

Was sonst noch positiv auffiel.

1. Der kompetente Schaffner (offensichlich ein „sehr Erfahrener“) hatte den Zug trotz der Corona-Vorgaben höflich, zuvorkommend und doch auch fest im Griff, Maskentragen ist zwar unangenehm aber eben nötig.

2. Das „sich Öffnen lassen“ der Fenster – nicht nur bei Corona ein großer Vorteil

3. Der Preis: Mit der Vorteilscard der ÖBB fährt man auch hier vergünstigt mit. Und 2,90 Euro für die Fahrt von Mariazell bis Wienerbruck – mit Blick auf die Ötschergräben – das ist wirklich preiswert.

Und „Gut zu Wissen“:
Ab Juni fährt auch wieder der offene „Fotografenwagen“ auf der Strecke mit.

Ob da auch einmal die „originale Ötscherbärin“ mitfahren darf?
Rechtlich möglich, denn während der Fahrt kann das „Vermummungsverbot“ vom Schaffner aufgehoben werden.

Wobei wir zum Schluß beim einzigen Minuspunkt angelangt wären:
Für Fotografen ist es ab Anfang Mai nicht leicht, viele gute, durchgehende Videoaufnahmen zu machen, zu hoch sind viele Bäume und Sträucher geworden. Diese Fahrt am 1. Mai 2021 hat noch viele „Duchblicke“ ermöglicht, da die Vegetation 2021 ca. 3 Wochen „hinten ist“. So Kann dieses aktuelle Video sogar als „Alleinstellungsmerkmal“ gesehen werden, viele Motive darin sind in 14 Tagen durch Blätter abgedeckt – aber man sieht auch den guten Willen, auch dagegen etwas zu tun – aber die Natur ist eben oft sehr viel schneller.

Zusammengefasst:
Großes Lob für Frau Mag. Komarek und ihrem „Ötscherbär-Team“!

Wie das mit der Eisenbahn einmal im Ybbstal war, zeigte der ORF am 2. Mai 2021 in einer Wiederholung einer Produktion von 2006, der Kulturkreis Freisingerberg dankt sehr herzlich dafür:

Näheres zum „echten Ötscherbär“ dem „Moritz“ vom WWF:
https://www.wwf.at/de/menu27/subartikel1727/

Auch auf der Citybahn in Waidhofen / Ybbs gab es dieses lange Wochenende eine kleine Aktivität. Denn dort gibt es eine neue Haltestelle mit dem Namen „Kupferschmiedgasse“ – im Volksmund das „Gasserl der Krautberghex“. So war es verständlich daß zur Walpurgiusnacht die Hexen die Citybahn nutzten:

Näheres zu dieser neuen Haltestelle findet man hier:
https://piaty.blog/2020/12/14/loesung-fuer-krautberg/

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