Die Absage des Waidhofner Chtistkindlmarktes macht die Aktivität Nikolostadt 2021 und Waidhofner Nikolowochen (26. November bis 6. Dezember 2021) nun zum wichtigsten Stadterlebnis zum Adventbeginn.

Da die Idee des Kulturkreises Freisingerberg von Anfang an auch eine eventuelle Coronabeeinträchtigung berücksichtigte, werden einige der Aktivitäten ohne direkt anwesenden Publikum ablaufen. Die Digitalisierung und die technischen Möglichkeiten sowie der Vernetzungsgrad des Kulturkreis Freisingerberg machen einiges damit noch publikumsfreundlicher.

Die geplanten Außenaktivitäten wie „Nikolaus hoch zu Roß“, der „Nikolaus kommt zu den Kindern in der Eishalle“, die „Citybahnfahrten können wie geplant ablaufen.

Und natürlich sind die vielen Nikolaus-Statuen und Bilder in der Stadtpfarrkirche, der Kirche in Konradsheím, der Kirche in Windhag und in der Franziskuskirche am Graben jederzeit zu besichtigen.

Leider steht die so alte Holzfigur des Hl. Nikolaus um 1500 wegen des „Lock-Downs“ im 5-Elemente Museum im Rothschildschloß nicht zur Besichtigung bereit. Aber es gibt gute Bilder davon:

Die Nikolaus-Sendungsmesse am 4. Dezember 2021 um 18:30 in der Stadtpfarrkirche wird planmäßig durchgeführt – wieviele Nikoläuse persönlich anwesend sein können, werden die Coronavorgaben entscheiden. Jedenfalls wird zumindest ein Nikolaus dabei sein, wenn Stadtpfarrer Kanonikus Herbert Döller die Messe samt Festpredigt hält. Diese Festpredigt wird den Hl Nikolaus allgemein und seine besondere Verehrung in Waidhofen / Ybbs zum Thema haben – eine Botschaft welche zumindest „digital in alle Welt“ übertragen wird.

Natürlich wäre auch der Obere Stadtplatz bei der Kirche ein besonders gutes Plätzchen für einen „Nikolausmarkt“. Wetterhäuschen, (siehe Titelbild dieses BLOG – Pfarrgasserl (besonders bei Schlechtwetter) wären ideale Punkte für „Nikolausauftritte“ – der Kulturkreis Freisingerberg hat dazu bereits „Werbeaufnahmen“ gemacht – ob die Stadt diese großen Möglichkeiten nützt?

Besonders das Wetterhäuschen von 1899 eignet sich für Gruppenbilder, gerade ein Bild mit „Nikoläusen“ würde sich sicher gut als „internationaler Medienaufhänger“ eigenen.

Das das Waidhofner Wetterhäuschen auch bereits beim „Nikolologo“ von Herbert Petermandl im Mittelpunkt der Nikoläuse steht ist natürlich kein Zufall. Die Geschichte dieses Wetterhäuschens liest sich ja wie „ein Roman“ – die neue „Bilderdokumentation“ liegt nun auch in „Buchform“ vor.

Am 8. November 2021 waren auch bereits die ersten Auslagen von Innenstadtgeschäften für den Hl. Nikolaus gerichtet. Täglich kommen nun weitere Geschäfte dazu, es scheint eine gut angenommene Idee zu sein, Waidhofen an der Ybbs als „Nikolostadt“ zu positionieren.

Original Riess Emaildosen mit Petermandl Nikolo Logos
ab sofort in der Geschirrhandlung Brandl am Unteren Stadtplatz
Ideenauslage – Nikoloartikel in der Konditorei Piaty am Unteren Stadtplatz

Auch für die Stammleser der Gedichte von Stadtdichter Fred Eichleter gibt es eine gute Nachricht. Coronabedingt werden die „Lesungen des Nikolaus“ über unsere bald „wahlkämpfenden“ Politiker nicht „im dunklen Keller“ gelesen, sondern über das Internet in alle Haushalte übertragen – der genaue Zeitablauf wird noch bekannt gegeben – und eines sei voraus verraten:
Der Nikolaus und der Krampus 2021 sind sehr „gnädig“!

Stadtdichter Fred Eichleter bringt es ja immer sehr genau auf den Punkt:

Fred Eichleter schreibt für den Kulturkreis Freisingerberg das akzuelle Stadtgeschehen in unnachahmlicher Reimform.

Die Nikolo- und Krampusgedichte 2021 bringen eine alte Waidhofner Tradition zurück. So werden diesmal die „Wahlkandidaten“ für die Gemeinderatswahl 2022 (soweit bekannt) sehr liebevoll aber eben auch mit „spitzer Feder“ vorgestellt – Und Alle die da vorkommen sollten sich freuen – aber vielleicht auch etwas „nachdenklich“ werden.

Im alten Schloss wird‘s diesmal kläglich!
Kein Weihnachtsmarkt ist heuer möglich
denn wieder schlägt Corona zu.
Der Schlosshof schläft in seel‘ger Ruh‘
und eine bunte Kinderschar
kommt leider erst im nächsten Jahr!

Es wird auch keinen Glühwein geben,
kein weisses Zuckerwatteweben,
Maroni nicht und keinen Punsch,
man hört nicht einen Weihnachtswunsch,
…Corona hat kurz „aufgestampft“
und Weihnachtsfreuden sind verdampft!

Zum Glück gibt es den Nikolaus!
Den schätzt die kleinste Kindermaus,
ist er doch gütig und gerecht
und hat auch einen treuen Knecht!

Ein Nik‘lausfest wär‘ wunderschön.
Er selber stattlich anzuseh‘n
und alle Kinder wären froh
gäb‘s dieses Fest zum Nikolo!

Und würd‘ die Stadt es unterstützen,
dann könnte man das Fest benützen,
um diesem Virus zu beweisen
…sie schlägt zurück, die Stadt aus Eisen!

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