Die Nikoläuse in der romantischen Nikolostadt Waidhofen / Ybbs

Vom Himmel hoch, da komm‘ ich her,
und es betrübt mich immer mehr,
wenn ich zu meinen Kindern geh‘,
dass ich sie so „gefangen“ seh‘!

Es ist das Spielen nicht erlaubt,
weil jeder gleich an Viren glaubt
und Maskenpflichten in der Schul‘
sind leider nicht besonders „cool“!

Sperrt doch die Kinder nicht mehr ein!
Da muss doch was zu finden sein,
was sie vom Hausarrest befreit,
… es gibt nur eine Kinderzeit!

Was ist mit der Regierung los!
Sie quälen sichtbar klein und groß,
doch and‘rerseits wird zugelassen,
dass riesengrosse Menschenmassen
sich irgendwo zusammenrotten
und hinter Transparenten trotten!

Lasst die, die auf den Demos prahlen,
wenn sie erkranken, selber zahlen,
…denn für verschuldete Gebrechen
soll nicht die Allgemeinheit blechen!

Voll Wehmut meint der Nikolaus,
die Seuche ist noch lang nicht aus,
…erst, wenn fast alle impfen geh‘n,
ist auch ein Ende abzuseh‘n!

Und dann, sagt Nikolaus: „Erst dann,
fängt auch die Freiheit wirklich an!“

Fred Eichleter – Stadtdichter
aus Waidhofen / Ybbs

….. der Nikolostadt

Es ist ein alter Brauch, daß der Hl. Nikolaus zu den Kindern kommt und ihnen vor Augen führt, was sie anders machen sollten. Deshalb ist es 2021 sicher zulässig, daß der Nikolaus auch den „Älteren“ einen Spiegel vor die Augen hält.

Denn, daß momentan manches nicht richtig läuft, ist wohl offenkundig.

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