Politik Waidhofen

Waidhofner „Elefanten“

Waidhofen und die Elefanten, das hat Tradition. Aus den 50er Jahren stammt dieses Bild von einer „Piaty-Elefantenjause“ am Unteren Stadtplatz.

Zwischen Piaty und Eisenhandlung Nowak fand diese Elefantenjause“ einst statt.

Für 19. Jänner 2022 wurde auf Plakaten die „Elefantenrunde“ am Hohen Markt angekündigt. Schade um die viele Mühe, die sich ein ganz ausgezeichnetes Team der „Norika“ machte. Es gab die erste „Eelefantenrunde“ unserer Stadtpolitiker, Piaty Video hätte alles kostenlos aufgezeichnet und kostenlos ins Netz gesetzt.

Doch kaum waren die Begrüßungsworte gesprochen, wurde Piaty Video freundlich aber unmißverständlich gebeten, die Videoaufnahmen einzustellen. Das war natürlich zu akzeptieren.

So saßen die „7 Elefanten“ also brav vor etwa 80 Zuhörern – rund 10.000 Wählerinnen und Wähler sitzen daheim und erhalten so keine, der heutigen Zeit entsprechende Information.

Von den 80 Anwesenden hatte man zusätzlich das Gefühl, daß nur wenige da waren um ihr Stimmverhalten entsprechend der aktuellen Aussagen der „7 Elefanten“ zu ändern.

So wird es wohl in Waidhofen nichts werden mit der „modernen Video-Kommunikation über das schnelle Internet“ – dabei waren alle Diskutanten und besonders auch der Moderator wirklich sehr gut unterwegs – eine Übertragung bzw. Diskussion mit Videomitschnitt hätte sicher zur Ehre der Waidhofner Politiker und auch dem Veranstalter Norika beigetragen.

Also sollen nur ein paar Fotos (die waren erlaubt worden) zumindest einen kleinen Einblick in die Veranstaltung gewähren:

Warten auf den Moderator – der hat seine Sache dann sehr gut gemacht
Dr. Wagner erfragte die Menge der täglichen Anlieferungs-LKW ins neue Postverteilerzentrum in Gstadt – Antwort des Bürgermeisters – 1 LKW. Das wird sich sicher leicht überprüfen lassen. Denn in der Stadtgalerie läuft gerade eine Ausstellung, welche die ökologischen Probleme derartiger Logistikzentren wissenschaftlich aufarbeitet.
Kurz vor dem Ende der gelungenen Veranstaltung wirkten unsere „Stadtelefanten“ doch schon etwas müde.

Und jede Veranstaltung hat auch sein Gutes. Der gut vorbereitete Moderator brachte unter Anderem auch die Innenstadtmöblierung zur Sprache, er wies explizit auf den „überdachten Fahrradständer“ vor dem Rathaus hin, der derzeit sogar eine „weihnachtliche Sonderbeleuchtung“ hat:

Mächtige Stahtraversen tragen ein formloses Glasdach – Stadtmöblierung war ein Diskussionsbeispiel

Gemeinderat Karl-Heinz Knoll (UWG) stellte daraufhin ganz klar fest, daß für ihn diese Art von Stadtgestaltung unpassend ist. Dazu gehören auch der Plattenspielerbrunnen bei der Oberbank und die Citybushaltestelle sowie die zu robust geratenen Bänke.
Die übrigen Diskussionsteilnehmer nahmen darauf keine Replik.

So wurde nach der Veranstaltung kurzerhand beschlossen, den überdachten „Traversenradständer“ vor dem Rathaus in den optischen Mittelpunkt einer abendlichen Veranstaltung zu rücken. Dann dürfen die Waidhofner von zu Hause aus alles mitverfolgen und eingeladen sein, sich über die Vorgänge der „Stadtmöblierung“ entsprechende Gedanken machen.

Und es wurde auch klar:
Wem diese Art der derzeitigen Stadtmöblierung nicht gefällt, kann durch eine Stimmabgabe für die UWG (Liste 5) ein starkes Zeichen des demokratischen Protestes setzen.

Da diese „Bushaltestelle“ bei Minusgraden eher eine Eislaufbahn ist, wird nun massiv Salz gestreut. Und da soll es Fachleute geben, die von Streusalz auf Holzböden abraten. Warum ? Weil Salz im Holz Wasser speichert und damit das Holz sehr rasch zerstört wird. Warum solche einfache „Hausverstandsregeln“ in Waidhofen keine Gültigkeit haben? Und bitte jetzt nicht den Bauhofarbeitern die Schuld geben – wer gegen jede Vernunft derartige „Bauwerke“ in Auftrag gibt, der hat auch die Verantwortung dafür zu tragen.

Zusammenfassung: Die Veranstaltung war gut gemacht, die Politiker vorbildlich. Hätte sich eine Videoübertragung verdient.

Wer Bürgermeister wird ist weiter klar,
um den Vizebürgermeister wird es dagegen jetzt 3-fach eng
…. aber das kann sich ja noch ändern, auch wenn sehr viele Briefwähler ihre Meinung schon fixiert haben.

Und was sonst noch auffiel – in Waidhofen gibt es nur „männliche“ Elefanten. Das ist schon gut so, denn Frauen und Elefanten haben nicht viel gemeinsam.
Daher soll auch noch darüber informiert sein, wie eine weibliche Kandidatin die Innenstadtentwicklung sieht – mit Video zur Innenstadt:
https://uwg3340.wordpress.com/2022/01/07/dritter-beitrag/

Zum Schluß noch ein Wort zu der nicht erwünschten Videoaufzeichnung:
Einen Tag davor war Karl Piaty von der Vertretung der europäischen Kommission in Österreich zu einer Diskussionsveranstaltung in die diplomatische Akademie in Wien eingeladen. Piaty durfte während der gesamten Veranstaltung drehen und dazu einen BLOG machen.

Schon am nächsten Tag kam vom obersten EU Beamten in Österreich dieses Mail – auch so kann Waidhofen / Ybbs „punkten“!:

Lieber Herr Piaty,

Danke für Ihre netten Worte – es hat mich sehr gefreut, Sie wiederzusehen und so auch endlich Ihre legendären Wuchteln probieren zu dürfen.

Ihr Blog gefällt mir gut, herzlichen Dank!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Martin Selmayr

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