Kulturkreis Freisingerberg Politik Waidhofen

Aschermittwoch – Schirme

Zuerst ein aktueller Medienbericht vom 9. März 2022 (NÖN)

Bürgermeister kontert dem Kulturkreis:

Aus den USA kommt auch ein Kommentar zu den Schirmen:
Rupert Vielhaber ist in Waidhofen geboren und hat nun in den USA technische Betriebe:

Ich verfolge immer mit Interesse die Piaty-Blogs.

Wie ich die Story mit den Schirmen gesehen habe, habe ich mich gefragt ob diese Schirme sicher sind. Auf den Bildern kann ich nicht viele Details sehen – aber das ganze scheint mir – „Gefährlich“

Das schwere Dach der Schirme mit der schwachen Halterung / kleiner Durchmesser (wie ist das befestigt – welchen Schrauben wurden hier benutzt usw.) Hier gibt’s einen ordentlichen Hebel bei Windlast und ob da die Verankerung stark genug ist? Ich bin mir nicht sicher ob diese Schirme das Aushalten… Man stelle sich vor die fallen um und jemand ist gerade an der Haltestelle……

Rupert Vielhaber
Michigan USA

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Und auch das Land NÖ. hat eine eigene „Bushaltestellen-Leitlinie“ – Wie diese bezüglich „Wetterschutz“ mit den in Waidhofen aufgestellten kleinen Schirmen vereinbar ist, wird die politische Diskussion sicher noch zeigen:
http://www.niederoesterreich.gv.at/noe/P83414_NOELRU7_Bushaltestellen_Broschuere_110221_BT_BFrei.pdf

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Nun der Beitrag vom Aschermittwoch 2022:

Aschermittwoch ist der Beginn der 40-tägigen Fasten- oder Bußzeit.
In Waidhofen / Ybbs der ideale „Beschirmungszeitpunkt der City-Bus-Haltestelle“ – eben als Buße für die Wählerinnen und Wähler:

7 Monate wurden die Waidhofnerinnen und Waidhofner hingehalten, niemand wußte wie der Regen- und Sonnenschutz am „Citybus-Terminal Innenstadt“ architektonisch gelöst wird. Am Aschermittwoch 2022 wurde das Geheimnis gelüftet. Massiv gestaltete Sonnenschirme wurden aufgestellt, Kostenpunkt (Architektenhonorar) derzeit noch nicht bekannt.

Schattensituation im März. Natürlich gibt es je nach Jahreszeit und Tageszeit eine andere Sonneinstrahlung. Aber fixe und zu kleine Schirme lösen die Hitzeprobleme nicht – auch nicht bei „Designer-Ausführungen“

Es gibt in Waidhofen / Ybbs über 15 Schanigartenbetreiber in der Innenstadt, die wissen, wie ein Schirm auszusehen hat, wenn er als Sonnenschutz dienen soll. Wir leben ja nicht am Äquator, nein, in Waidfhofen ändert sich der Sonnenstand je nach Jahreszeit und Tageszeit. Haben die „schirmbestellenden Politiker“ mit einem dieser praxisbezogenen „Experten für Sonnenschutz“ gesprochen?

Ein fixer Sonnenschirm muß eben sehr, sehr groß sein, wenn er Sonnenschutz leisten soll. Schon Kinder wissen, daß ein zu kleiner Schirm je nach Sonnenstand verstellt oder auch „seitlich geknickt“ werden muß.

Soll der Schirm fix stehen, muß er weit über den Sitzbereich reichen. All das machen die beiden neuen Schirme bei der Citybushaltestelle nicht. Und so fällt der Schatten jetzt im März auf den Gehsteig, aber das ist derzeit weiter kein Problem, da sitzen die Leute sowieso lieber in der Sonne. Aber auch im Sommer haben diese Schirme viel zu wenig „Ausladung“ um ganztags vor Sonne zu schützen.

Aber für die Citybushaltestelle ist von der Politik auch „Regenschutz“ versprochen worden, auch dies sollen nun diese Schirme bewerkstelligen.

Na dann Hut ab vor dieser „Konstruktion“. Regenschutz ist das nämlich schon gar keiner, denn wer steht denn gerne ausgerechnet dort wo das Wasser vom Schirm abläuft. Sitzen kann man bei Regen auf diesen Bänken nicht, denn Regen in Waidhofen fällt eher selten als kerzengerader „Salzburger Schnürlregen“. In Waidhofen weht bei Regen meistens ein „Lüfterl“ – und da werden die Holzbänke bei diesem „mickrigen“ Regenschutz“ auch naß. (Doku kommt bei nächsten Regen)

Wenn es regnet, rinnt das Wasser bei Schirmen an den Schirmkanten verstärkt ab. Wohin dieses viele Wasser am Beispiel der Citybus-Schirme hinfließt ist sogar bei Sonne nachvollziehbar.

Also gibt es wieder offene Fragen:
1) Was haben diese Schirme gekostet?
2) Wer zeichnet dafür verantwortlich?
3) Welches Gemeindegremium hat diese Schirme beschlossen?

Zur Erinnerung: Die Sonne und die Innenstadtbankerl!
Aschermittwoch um 14 Uhr:

Situation Freisingerberg am 2. März 2022 – Die Bankerl bei DM stehen den gesamten Tag im Schatten, daher werden in den kühleren Jahreszeiten in erster Linie die Bankerl auf der gegenüberliegenden Seite benützt – Leider fehlt das 3. Bankerl noch immer.

Und daher wird noch eine „Frage für Rechner“ Aufschluß geben!
Wieviele „Fufu – Freisingerberg-Bankerl“ würde man um den Preis der beiden Sonnenschirme der Citybushaltestelle bekommen?

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